Herbstdepression – Tipps zum Vorbeugen

Ein Blick aus dem Fenster kann einem bei diesem Wetter aufs Gemüt schlagen. Trübe Wolken und Dauernieselregen machen sich breit und sorgen für triste Stimmung und bei vielen Personen kann es zu einer Herbstdepression kommen. Der Mangel an Sonnenlicht und Wärme sorgt bei empfindlichen Personen für ein Abfallen der Befindlichkeit.

Was kann man gegen eine Herbstdepression tun? © flickr/zumbilein

Aber der Herbst hat auch durchaus seine schönen Seiten. Frische klare Luft, angenehmer Wind und raschelndes Laub lassen die trübe Stimmung mitunter schnell vergehen. Was man gegen die herbstliche Verstimmung tun kann, soll im Folgenden erläutert werden.

Herbstdepression – Dunkelheit und Kälte lassen die Stimmung sinken

Herbstdepressionen sind depressive Störungen, die mit den Herbstmonaten beginnen und wieder nachlassen, wenn die Tage länger werden. Die Betroffenen klagen dabei über Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung und ein gesteigertes Schlafbedürfnis. Zudem kommt es bei einigen Personen zu einer Gewichtszunahme, da der Körper vermehrt nach Süßem und Kohlenhydrate verlangt.

Dadurch unterscheidet sich diese Form einer Depression deutlich von anderen, da diese meist mit Gewichtsabnahme, Schlaflosigkeit und einem Appetitverlust verbunden sind. Frauen leiden viermal häufiger an einer Herbstdepression als Männer, wobei die ersten Symptome meist als erstes zwischen 20 und 29 Jahren auftreten und mit ansteigendem Alter stärker werden.

Was ist Schuld an einer Herbstdepression?

Der menschliche Körper bildet in den Herbst- und Wintermonaten weniger Serotonin, wodurch eine Depression gefördert werden kann. Darüber hinaus gehen Wissenschaftler davon aus, dass die „saisonal abhängige Depression“ (SAD) eine Vorbereitung auf den Winterschlaf ist, der letztendlich beim Menschen aber nicht eintritt. Verantwortlich dafür ist die so genannte Zirbeldrüse, die extremlichtempfindlich ist und unseren Schlafrhythmus steuert.

Was tun gegen die saisonale Depression?

Eine Herbstdepression lässt sich mit einigen Mitteln relativ gut in den Griff bekommen. So hilft es schon merklich, wenn man sich täglich etwa eine halbe Stunde an der frischen Luft bewegt. Zudem spielt die richtige Ernährung eine große Rolle, da der Körper in den kalten Monaten vermehrt Vitamine und andere wichtige Stoffe benötigt.

Leuchtende Farben wie Orange, Gelb und Rot bringen ein angenehmes Flair in die heimischen vier Wände und lassen die Stimmung merklich ansteigen. Aber auch Düfte wie Jasmin und Bergamotte können für eine Stimmungsaufhellung sorgen. Dazu einfach Aromaöle in eine Duftlampe geben und die angenehmen Düfte genießen. Auch ein warmes Bad und entspannte Musik können die trübe Stimmung schnell verfliegen lassen.

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