Heilfasten: Fasten mehr als nur Verzicht auf Nahrung

Autor: Stephanie

Fasten bedeutet ein bewusster Verzicht auf Lebensmittel und ist eine uralte Tradition der Medizin.

Skulptur, welche durch das Fasten halb verhungerte Menschen darstellt © flickr / Robin Hutton

In den Weltreligionen wird das Fasten als Reinigung empfunden sowie als Mittel zur Konzentration auf das Wesentliche.

In der Medizin erfreut sich das Fasten seit geraumer Zeit tatsächlich als Anwendung in der Therapie. Heilfasten beschreibt diesen Vorgang. Nicht nur Lebensmittel und bestimmte Getränke, sondern vor allem auch Alkohol, Niktoin sowie Koffein sind untersagt.

Ziel dieser Kur ist die Entlastung des Organismus und somit die Regeneration. Eine Gewichtsabnahme ist ein Nebeneffekt. Manche Menschen sprechen auch vom Entschlacken oder Entgiften, was jedoch nicht fachlich bestätigt ist. Der Organismus kann lediglich bestimmte Stoffe durch Nahrungskarenz besser ausscheiden.

Besonders wichtig ist die vermehrte Flüssigkeitszufuhr. Wasser, Tee (keine Schwartee o.ä.) und frische Brühe (also ohne Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker) gehören zur täglichen Aufnahme. Mindestens sollten drei Liter so über den Tag verteilt aufgenommen werden. Am wichtigsten ist es die Fastenkur richtig vor- und nachzubereiten, am besten planen Sie dies mit ihrem Hausarzt!

Problem: manche Menschen leiden an Essstörungen und missbrauchen das Heilfasten.


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