Hämatologie – Bestandteile und Erkrankungen des Blutes

Die Hämatologie ist die Lehre rund um den menschlichen Lebenssaft Blut. Dazu zählen die Pathophysiologie, die Physiologie sowie die Krankheiten des Blutes und der blutproduzierenden Organe.

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Weiterhin gehören auch die bedeutendsten Blutkrankheiten wie Leukämie, Anämie, Lymphknotenkrebs und die Bluterkrankheit dazu. Fast alle Krankheiten des Blutes können durch eine Untersuchung des Blutes diagnostiziert werden. Gelegentlich muss jedoch eine Knochenmarkpunktion durchgeführt werden oder ein Lymphknoten entnommen werden.

Hämatologie – Die Lehre vom Blut

Das Blut ist eine einzigartige Mischung aus flüssigen und festen Bestandteilen, die sich bei sehr vielen Krankheiten verändert. Da der rote Körpersaft in sämtlichen Regionen des Körpers vorkommt, kann eine krankhafte Veränderung zu weitreichenden negativen Folgen führen.

Die Veränderungen des Blutes sind ein wichtiger Bestandteil der Hämatologie und stellen die Basis für die Diagnostik und Therapie möglicher Krankheiten dar.

Die Zusammensetzung des Blutes

Etwa 45 Prozent des Gesamtvolumens werden von festen Bestandteilen ausgemacht. Dabei handelt es sich um Blutzellen, von denen es drei Arten gibt. Das sind die Erythrozyten (rote Blutkörperchen), die Leukozyten, die auch als weiße Blutkörperchen bezeichnet werden, und die Thrombozyten.

Die flüssigen Blutbestandteile werden auch als Plasma bezeichnet, einer Lösung, die zu 90 Prozent aus Wasser besteht und Eiweiße, Salze, Stoffwechselprodukte, Enzyme, Hormone und Salze enthält. Kommt es zu einer Blutgerinnung, wird dem Plasma das Fibrinogen entzogen. Die dabei entstehende Flüssigkeit wird auch als Serum bezeichnet.

Krankheiten des Blutes

Wie schon erwähnt, befasst sich die Hämatologie auch mit den Krankheiten des Blutes. Bei der Anämie handelt es sich um eine Blutarmut, die in den meisten Fällen durch einen Eisenmangel hervorgerufen wird. Prinzipiell handelt es sich dabei um ein Symptom, welches eine Folge oder eine Begleiterscheinung von Krankheiten ist.

An der Bluterkrankheit leidende Personen haben ein defektes Blutgerinnungssystem, welches das Blut an einer Gerinnung hindert oder aber zu einer verstärkten Blutungsneigung führt. Um die Blutgerinnung zu unterstützen, benötigen die Patienten hemmende bzw. aktivierende Medikamente.

Bei der Leukämie handelt es sich um einen Sammelbegriff für unterschiedliche Erkrankungen des Blutes, welche auch als Blutkrebs bezeichnet werden. Dazu zählen akute Leukämieformen, die relativ schnell verlaufen, aber auch chronische Formen, die langsam verlaufen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie zum Beispiel hier.

Mediziner

Comments (1)

  1. Sportwissenschaft sagt:

    Wie wäre es denn, wenn sie noch schreiben würden, wie der Mensch den Krankheiten präventiv entgegnen kann?

    Z.B. durch viel Bewegung, so dass der Sauerstoffgehalt des Blutes zunimmt, eine bessere Kapillarisierung erfolgt und gleichzeitig Herz-Kreislaufkrankheiten vorbeugt.

    Oder durch eine Ernährungsumstellung (fettarm und eisenreichhaltige Lebensmittel) + Obst und Gemüse auch viel Positives im Blutkreislauf geschieht.

    Nur mal so zur Anregung 😉

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