Erbansprüche durch Vaterschaftstest durchsetzen

Wer dieser Tage an einen Vaterschaftstest denkt, wird mit diesem vorrangig die aktuell ungeklärte Herkunft eines Kindes aufklären wollen. Für ältere Bundesbürger kann eine Vaterschaftsanerkennung bzw. die nachträgliche Feststellung der eigenen Abstammung sogar bares Geld wert sein, um Erbansprüche gegen einen leiblichen Vater durchzusetzen, den man möglicherweise nicht einmal kennen gelernt hat.

Interessante Regelung für die Jahrgänge 1949 und früher

Wer in Deutschland vor dem 1. Januar 1949 als uneheliches Kind geboren wurde, hat im Regelfall kein Anrecht auf die Auszahlung von Erbansprüchen, falls der Vater stirbt. Genau diese Regelung ist in Deutschland jedoch aktuell intensiv in der Diskussion und kann es für zahlreiche Bundesbürger in der Mitte ihres Lebens sinnvoll machen, die eigene Abstammung durch einen Vaterschaftstest zu prüfen. Sollten Erbansprüche zukünftig gegeben sein, kann die nachträgliche Vaterschaftsanerkennung dazu führen, dass unerwartet ein Erbanteil angenommen werden kann. Natürlich muss für einen Vaterschaftstest der Mann bekannt sein, aus dem die eigene Person unehelich hervorgegangen ist.

Die Verfahrensweise bei bereits verstorbenen Vätern

Die Vaterschaftstest Kosten zu übernehmen und so eine Vaterschaftsanerkennung herbeizuführen, ist sogar dann möglich, wenn der betroffene Vater bereits verstorben ist und sich nicht mehr einem klassischen Vaterschaftstest unterziehen kann. In diesem Fall kann eine rechtliche Vaterschaftsanerkennung durch die sogenannte Spurenprobe erfolgen. Für diesen Vaterschaftstest gibt der verstorbene Vater aus verständlichen Gründen kein Blut oder Speichel zur DNA-Analyse ab, stattdessen werden Gegenstände aus dem persönlichen Besitz des potenziellen Vaters untersucht. Die Vaterschaftstest Kosten belaufen sich hier im Regelfall auf die gleiche Höhe wie bei einer klassischen DNA-Analyse, über vorhandene Hautpartikel und andere Spuren kann die Vaterschaft auf sichere Weise festgestellt werden.

Die nachträgliche Vaterschaftsanerkennung auf rechtlich gesicherte Weise durchführen

Mit dem neuen Gendiagnostikgesetz, das seit dem 1. Februar 2010 in Kraft ist, wird auch auf den Fall von nachträglichen Erbansprüchen eingegangen. Wichtig ist in diesem Fall, dass für einen Vaterschaftstest alle betroffenen Seiten mit diesem einverstanden sind. Einseitig eine Vaterschaftsanerkennung zu verlangen, wird in diesem Fall also ebenso wenig möglich wie ein heimlicher Test, der keine juristische Anerkennung erhalten wird. Wer nicht umsonst seine Vaterschaftstest Kosten investieren möchte, sollte somit im Vorfeld mit allen beteiligten Personen sprechen und eine einvernehmliche Lösung finden, so dass für alle Seiten ein Vaterschaftstest vertretbar ist.

Die Vaterschaftstest Kosten auf einem niedrigen Niveau halten

Wer für sich die Möglichkeit erkannt hat, im Nachhinein Erbansprüche geltend zu machen, wird mit Sicherheit auch überschaubare Vaterschaftstest Kosten auf dem Weg dorthin aufbringen wollen. Damit diese in einem überschaubaren Rahmen bleiben, bietet sich für alle Interessenten auf Vaterschaftstests.de die Möglichkeit, eine professionelle DNA-Analyse preiswert durchführen zu lassen. Das zertifizierte Labor ist aktuell Marktführer in der Durchführung derartiger Tests und hilft bei klassischen DNA-Analysen ebenso wie bei der Spurenanalyse weiter. Eine professionelle Möglichkeit also, auch noch nach Jahrzehnten berechtigte Erbansprüche durchzusetzen.

IMG: Anthony Leopold – Fotolia

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