Die unterschätzten Folgen einer Stauballergie

Eine Stauballergie trifft Allergiker, die den Feinstaub in Räumen nicht vertragen. Dieser verteilt sich in der Luft und löst Atemnot, Husten und Schnupfen sowie tränende Augen aus. Ärzte empfehlen diesen Personen eine strikte Allergenkarenz, also das Meiden jeglichen aufgewirbelten Staubs.

Ursachen für Stauballergien

Die Luft in Wohnräumen ist meist mehr als die Außenluft mit Feinstaub belastet. In der freien Natur treten allergene Stoffe in der Regel nur zu bestimmten Jahreszeiten durch Blütenpollen auf, daheim sind sie hingegen durch Milben oder Schimmel ständig vorhanden. Diese Partikel lassen sich durch Staubsauger auch nicht völlig eliminieren, gesunde Personen spüren sie gar nicht. Bei Allergikern hingegen kann sich aus einer Hausstauballergie nach Jahren auch Asthma entwickeln. Das bedeutendste Allergen ist der Kot der Hausstaubmilben Dermatophagoides farinae und Dermatophagoides pteronyssinus, die sich von menschlichen Hautschuppen ernähren. Schimmelsporen spielen ebenfalls eine große Rolle, sie werden unterschätzt, weil Menschen den Schimmel erst wahrnehmen, wenn er sichtbar wird. In Wahrheit existiert aber in jedem Raum ein gewisser Anteil an Schimmel, das ist durch preiswerte Tests zu überprüfen. Maßnahmen für Allergiker Besonders durch das Staubsaugen mit einem handelsüblichen Gerät sind Allergiker gefährdet.

Das Staubsaugen als Gefahr

Ein normaler Staubsauger filtert niemals sämtlichen Staub, sondern bläst gerade die feinen, also allergenen Teilchen wieder aus, die dadurch im Raum verteilt und eingeatmet werden. Auch das spüren Menschen üblicherweise nicht, der Allergiker hingegen ist durch den Staubsaug-Vorgang besonders betroffen. Auf das Saugen ganz zu verzichten ist meist nicht umsetzbar. Daher gibt es für Allergiker spezielle, sehr wirkungsvolle Staubsauger, die das Problem bewältigen. Sie unterscheiden sich von normalen Staubsaugern, die gewöhnlich nicht mit großer Kraft saugen und gleichzeitig ausreichend filtern können. Der Staubsauger für Allergiker ist mit modernen Filtersystemen ausgestattet, die bei hoher Saugkraft gleichzeitig feinste Partikel, auch den gefährlichen Hausstaub, ausfiltern. Es gibt verschiedene Bauarten dieser Filtersysteme, die bekanntesten sind die HEPA-Filter (High-efficiency-particulate-air-Filter), auch S-Klasse-Filter und Mikrofeinfilter werden angeboten. Diese Filter halten Partikel bis 0,1 µm zurück, die Abluft der Staubsauger ist damit reiner als normale Raumluft – der Staubsauger „wäscht“ die Luft. Auch Elektrobürsten sind hilfreich, die Staubpartikel und Haare bestens aus textilen Oberflächen entfernen.
Picture: artivista | werbeatelier: Fotolia

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