» Winter

Autor: Anna-Kathrin

Das Wort “Sinusitis” ist die medizinische Beschreibung für eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Immer wenn die Erkältungszeit anbricht sind viele Menschen davon betroffen. Einige haben geradezu eine Veranlagung zur Sinusitis.

Nase. Flickr © CarbonNYC

Erst fängt es mit Schnupfen oder verschnupfter Nase an, dann hört es nicht mehr auf, Kopfschmerzen und Druckgefühl in der Stirn und unter den Augen kommen dazu und irgendwann auch Fieber. Sinusitis ist nichts Schönes, besonders wenn sie chronisch wird.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Vitamin C oder Ascorbinsäure ist ein wichtiges Bestandteil unserer Nahrung. Durch das Vitamin C wird das Immunsystem gestärkt und stimuliert. In Obst wie in Medikamenten hilft Ascorbinsäure in vielen Fällen.

Vitamin C in Zitronen. Flickr © comingstobrazil

Verwendung von Ascorbinsäure

Ist man erkältet, reden sofort alle Menschen um einen herum von Vitamin C bzw. Ascorbinsäure: Als heiße Zitrone, Nahrungsergänzungsmittel, Zusatzpräparat, Kombipräparat mit Zink oder in Depotkapseln, wo Vitamin C nach und nach ausgeschüttet wird. Aber nicht nur bei Grippe, Erkältungen und Husten wird zu Vitamin C geraten.

Vitamin C wird vielen Wirkstoffen als Zusatzstoff zugegeben. Beispiele hierfür sind etwa Grippostad C gegen Erkältungen oder Aspirin plus C gegen Kopfschmerzen, aber auch Nieren- oder Blasenmedikamente enthalten Vitamin C.  Auch für die Kosmetikindustrie ist Vitamin C häufig interessant, weil es als Antioxidans wirkt, die der Werbung nach, für Hautcremes sehr wichtig sind.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Bei den derzeitigen Temperaturen von weniger als zehn Grad Celcius sind Erkältungskrankheiten vorprogrammiert.

Schnupfen wenn man keine Luft durch die Nase bekommt ist dies ein sehr beengendes Gefühl © flickr / nyki_m

Inhalieren ist ein einfaches Mittel um Schnupfen, Halsschmerzen und Co. den Kampf anzusagen.

Ob mit Inhalator oder der guten alten Kochschüssel, Inhalieren muss nicht immer teuer und durch Medikamente ermöglicht werden.

Viele schwören auf Gelomyrtol oder Jasminöl, doch dazu muss man zur Apotheke und Geld bezahlen, wenn es auch viel einfacher geht.

Welche Alternativen gibt es?
Statt Wick vaporub empfehle ich einfach Kochsalz, dass jeder zuhause hat. Ein oder zwei Esslöffel davon in zwei Liter stark erhitztes Wasser geben und mindestens zehn bis fünfzehn Minuten inhalieren.

Wie inhaliere ich richtig?
Durch den Mund tief einatmen und durch die Nase aus, dann zieht man den Schleim nicht in die Nebenhöhlen!    [...mehr]


Autor: Stephanie

Haben Sie nicht auch schon festgestellt, dass häufig Kollegen nach dem Urlaub gar nicht so entspannt und erholt sind, wie man eigentlich vermuten sollte?

Urlaub der Großstadt entfliehen © flickr / Hamed Saber

Woran liegt es, dass dieses Phänomen nach Ferien auftritt? Warum machen Ferien krank?    [...mehr]


Autor: Stephanie

Was definiert überhaupt Fieber und ist es immer gleich eine echte Grippe?

Wüste in der man bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr ganz schnell eine Überwärmung bekommt © flickr / Hamed Saber

Die Körperparameter können sehr schnell aussagen, ob ein viraler Infekt in unseren Organismus vorherrscht.

Fieber ist definitionsgemäß wenn im das Temperaturzentrum des Zwischenhirns auf über 38°C ansteigt. Endogene Pyrogene sind für diesen Anstieg verantwortlich. Sie sind Botenstoffe unseres Immunsystems. Dazu gehören noch Interleukin 1 sowie 6 und TNF alpha. Dazu kommen auch noch exogene Pyrogene, wie Lipopolysaccharide, die auf Krankheitserregern wie Viren, Bakterien oder Pilzen sitzen. Wenn nun die Makrophagen diese zersetzen, reagiert unser Immunsystem mit einer Ausschüttung von endogenen Pyrogenen.

Fieber ist also ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass unser Immunsystem funktioniert und die Erhöhung der Körpertemperatur lässt die Krankheitserreger absterben. Hyperthermie steht im Gegensatz zum Fieber, da keine Pyrogene beteiligt sind.

Tipp: bei sehr hohem Fieber sollten sie kühle Wadenwickel machen und schleunigst zum Arzt gehen, er gibt entsprechende Medikamente.    [...mehr]


Autor: Michael

Im Winter sind Schals ein hübsches Accessoire. Halsschmerzen eher weniger.

Halsschmerzen sind das Symptom einer Entzündung im Hals- und Rachenraum. Sie äußern sich häufig durch ein unangenehmes Kratzen im Gaumenbereich und schmerzhafte Schluckbeschwerden. Im Regelfall werden sie von Bakterien oder Viren veursacht, eher selten von Pilzen.

Schal für den Winter © flickr / Breibeest

Wer an Halsschmerzen leidet, sollte unbedingt viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. Auch Schwitzkuren, Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser oder Bronchialtees können helfen. Desinfizierende Lutschtabletten und Gurgellösungen werden oft empfohlen, ferner entzündungshemmende Schmerztabletten bei starken Beschwerden und, gegenenfalls, Penicillin. Falls die Beschwerden Verbindung mit hohem Fieber oder Atemnöten auftreten, sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden.

Am Häufigsten sind Halsschmerzen das Symptom einer gewöhnlichen Erkältungskrankheit, gelegentlich auch einer Grippe. Im ersten Fall sollten sie, sofern sie behandelt werden, innerhalb weniger Tage abklingen.    [...mehr]


Autor: Michael

Draußen ist es jetzt zeitig dunkel und kalt ist es sowieso. Wer verspürt da nicht den Drang, sich zu Hause gemütlich einzukuscheln und einfach zu schlafen? Wären wir Bären, Eichhörnchen oder Igel, wäre dies sicherlich kein Problem - vorausgesetzt, unser Fettvorrat wäre ausreichend und wir finden einen geschützten Platz.

Warum können wir Menschen nicht einfach auch einen Winterschlaf machen?
Noch vor 100 Jahren gab es in Sibirien einen Volksstamm in der Gegend um Pskov, der sich jedes Jahr beim ersten Schnee am Feuer versammelte und schlief. Jeder von ihnen stand einmal am Tag auf, aß ein Stück Brot und trank einen Schluck Wasser und legte sich dann wieder hin. Bis zum Frühlingsanfang vergingen 6 Monate, in denen die Bewohner ihren „Winterschlaf“ machten, um ihre Vorräte zu schonen und möglichst gut über den Winter zu kommen.

In der heutigen Zeit ist dies natürlich undenkbar. Aber in vielen von uns gibt es noch - angeschoben von der inneren Uhr und dem anderen Tagesrhythmus - die Neigung im Winter zurückzuschalten, auf Sparflamme sozusagen. Es besteht meist ein erhöhtes Verlangen nach Fettem, Süßem und Kohlenhydraten, denn in gewissem Maße futtern auch wir uns noch den sogenannten „Winterspeck“ an.

Verantwortlich für all das ist die kurze Sonnenscheindauer pro Tag, - wenn sie denn scheint - und das Schlafhormon Melatonin, ein Hormon das in der Zirbeldrüdse des Zwischenhirns produziert wird und verantwortlich für unseren Tag-Nacht-Rhythmus ist. Durch den Einfall von Licht durchs Auge wird die Ausschüttung gebremst und mit abnehmender Tageslichtdauer erhöht sich diese.

Wenn man eine starke Antriebslosigkeit und ein erhöhtes Schlafbedürfnis verspürt und die Stimmung zum größten Teil sehr gedrückt ist, spricht man auch von einer Winterdepression.

Aber was können wir dagegen tun? Abwarten bis zum Frühling? Na, da wäre so mancher Arbeitgeber wohl nicht begeistert und auch die Patienten selbst leiden natürlich unter dieser Antriebslosigkeit und Müdigkeit.

Also heißt es jeden Tag mindestens eine halbe Stunde raus an die frische Luft, denn Licht und Bewegung helfen am besten. Menschen mit Hunden oder Kindern dürfte das wohl nicht so schwer fallen. Wenn Sie beides nicht haben, „leihen“ Sie sich doch einen Hund oder mal die Kinder vom Nachbarn für einen Spaziergang aus.

In Skandinavien, wo die lange Zeit der Dunkelheit noch viel ausgeprägter ist als in unseren Breitengraden, achtet man besonders auf die ausreichende Beleuchtung in Wohnung und am Arbeitsplatz. Es gibt sogar spezielle Leuchten oder Lichtecken, die jeden Tag für eine bestimmte Zeit genutzt werden können, um den negativen Auswirkungen der Dunkelheit effektiv entgegenzuwirken.

Kaufen sie sich einen bunten Blumenstrauß und tanzen sie bei fröhlicher Musik durch Ihre Wohnung. Achten Sie auf Ihre Ernährung, indem sie nicht zu fette und kalorienreiche Sachen essen, wie es ihr Körper gerne möchte. Ein Obstsalat schmeckt im Winter genauso gut wie im Sommer, ist aber durch den erhöhten Vitamin- und Mineralstoffbedarf des Körpers noch wichtiger.

Sollten im Frühling aber immer noch keine positiven Veränderungen eintreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eventuell eine ernsthafte andauernde Depression dahinter steckt.

Und ansonsten warten wir sehnsüchtig auf den Frühling, der uns mit seinen ersten Blumen und grünen Blättern aus unserem heutigen „Winterschlaf“ weckt.    [...mehr]