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Autor: Anna-Kathrin

Kaffee macht nicht nur wach, denn der Inhaltsstoff Koffein soll auch gesundheitsfördernd wirken. Während die einen von zu viel Koffein Herzflattern bekommen, soll Kaffee sogar gegen Alzheimer wirken. Auch verschiedene Medikamente nutzen die positiven Eigenschaften von Koffein um die Wirkung zu verbessern.

Coffee Beans © Flickr / Frank Jakobi

Für viele gehört der allmorgendliche Griff zur Kaffeetasse nicht nur zu den gewohnheitsmäßigen Abläufen nach dem Aufstehen, viele hängen sonst den ganzen Tag in den Seilen. Koffein hat aber auch andere Wirkungsweisen und Studien forschen stetig nach mehr Anwendungsgebieten.    [...mehr]


Autor: Michael

Adipositas (Fettleibigkeit) macht immer öfter Schlagzeilen. Die Deutschen waren nie zuvor so stark übergewichtig, wie heute. Auch Kinder sind schon betroffen. Dabei machen sich die wenigsten Gedanken über die schwerwiegenden Folgen, die Übergewicht für die Gesundheit haben kann.

Adipositas – wenn Übergewicht gefährlich wird ©Flickr.com/Kyle May

Adipositas - Volkskrankheit, mit der nicht zu spaßen ist

Fast 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen im Alter zwischen 25 und 69 Jahren sind in Deutschland adipös oder zumindest übergewichtig. Von Adipositas, also krankhafter Fettleibigkeit, spricht man dann, wenn der Body-Mass-Index bei einem Wert über 30 liegt.
Die Ursachen dafür sind verschieden. Meist liegt jedoch der Grund für Übergewicht bei falscher, ungesunder Ernährung und Bewegungsarmut im Alltag. Der Mix aus Chips, fetten Fleischgerichten und süßem Zuckerzeug in Kombination mit bequemen Fortbewegungsmitteln wie dem Auto, oder Hobbys wie Computerspielen, macht also dick. Das dürfte schon vielen bekannt sein. Oft wird das Übergewicht, gerade bei Kindern, jedoch als harmloser Babyspeck oder gemütliche „Wohlfühlröllchen“ runtergespielt. Übergewichtige Eltern machen leider nicht selten den Fehler, dass sie das Gewicht ihrer Kinder auf die leichte Schulter nehmen oder als gar nicht so schlimm wahrnehmen.

Wenn Übergewicht gefährlich wird

Was die meisten sich jedoch kaum vor Augen führen, sind die gesundheitlichen Folgen von Übergewicht. Die können nämlich ganz schön gefährlich sein. Viele der sogenannten Zivilisationskrankheiten werden z.B. durch die unnötigen Pfunde ausgelöst oder zumindest begünstigt.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Alzheimer ist eine Krankheit, welche vorwiegend im höheren Alter auftritt und jeden treffen kann. Die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken ist höher, wenn bereits ein Familienmitglied mal diese Art der Demenz hatte.

MRT Bild vom Gehirn © wikipedia / Chrischan

Jeder hat schon einmal Dinge vergessen. Wenn ich mich beeilen muss und schnell in die Wohnung flitze um etwas zu holen, weiß ich manchmal nicht mehr wo ich im Effekt den Haustürschlüssel hingeschmissen habe und verliere in dem Augenblick kostbare Zeit, weil ich ihn suchen muss ehe es weiter geht. Trotzdem ist man nicht gleich senil.

Es ist ausserdem wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen mit depressiven Störungen vermehrt daran leiden sich Sachen nicht behalten zu können. Alzheimerkranke verheimlichen im Gegensatz dazu ihre Unwissenheit, was das Bemerken dieser Krankheit erst in späteren Stadien zur Folge hat.

Sehr viel weiß man über diese Gehirnerkrankung noch nicht, doch es sind Impfstoffe im Gespräch die zur Prävention eingesetzt werden sollen. Es gibt in Amerika beispielsweise eine Erdhörnchenart, die gerade aus dem Winterschlaf erwacht alles vergessen hat, was es bis vor der Winterruhe wusste. Nach spätestens zwei Monaten sind alle Erinnerungen zurück.

Die Frage ist natürlich: Wie macht es das?

Für die Angehörigen ist es schwierig nicht mehr von geliebten Familienmitgliedern erkankt zu werden. Ganz andere emotionale Bindungen entstehen zum Kranken und meist werden sie in Pflegeeinrichtungen abgegeben, weil die Belastung zu groß wird.

Man kann nur hoffen, dass die Forschung weiter so intensiv nach Heilmitteln sucht.

Weitere Infos zum Thema Alzheimer auf alzheimerblog

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Autor: Stephanie

Krankheit, Gesundheit, Fitness, Kur, Erholung, Spa, Prävention, alles Begriffe, die uns tagtäglich gegen den Kopf geworfen werden und wo wir eine Vorstellung uns machen, doch die tatsächliche Bedeutung, zumindest in Sachen Gesundheit und Krankheit doch nicht richtig begreifen können.

Dafür gibt es schließlich ja Ärzte? Falsch! Natürlich stellt der Arzt die Diagnose, doch erste Anzeichen von Schlaganfällen sollte jeder von uns kennen, da sonst gravierende Langzeitschäden erfolgen können.

Meiner Meinung nach befindet sich der Mensch in einem Kontinuum zwischen Gesundheit und Krankheit. Das heisst, er wird niemals vollständig gesund, beziehungsweise vollständig krank sein, dann wäre er - trocken gesprochen - so ziemlich tot.

Warum nie richtig gesund?

Stellen Sie sich vor, es ist ein super Tag für Sie gewesen, das Wetter ist genau nach ihrem Geschmack, einfach gesagt: Sie sind mit sich und der Welt zufrieden. Sie fühlen sich fit, eben gesund.

Zwei Stunden später bekommen Sie Schmerzen in der Brust, klappen zusammen, kommen in das Krankenhaus, erfahren, dass Sie einen Herzinfarkt hatten und ein Stand oder Bypass gesetzt werden muss. Nach der Reha geht es Ihnen genauso gut wie zuvor.

Zugegeben, das Beispiel ist etwas hart und schockierend, doch absolut möglich und bereits tausendemale passiert. Fakt ist, dass sie sich gut gefühlt haben, ihr Körper jedoch eine Verkalkung durch zu fettiges Essen beispielsweise bereits in den Adern hatte, wodurch die Blutzufuhr zum Herzen nicht mehr gewährleistet wurde. Schauen Sie mal vorbei bei Triglyceride - Zu viel Fett macht krank, ein passender und interessanter Artikel!

Kontinum bedeutet also, dass man sich immer auf einem schmalen Grad zwischen Gesundheit und Krankheit bewegt, welcher bereits durch einen Schnupfen gestört werden kann.

Prävention ist da das einzige Mittel zur Beeinflussung. Und hier setzt wieder das Wissen um Krankheitsanzeichen ein. Es gibt fließende Grenzen und für den Laien ist nicht immer eindeutig um welche Erkrankung es sich handelt, aber eine erhöhte Temperatur ist beispielsweise ein Anzeichen dafür, dass das Immunsystem gegen eindringende Krankheitserreger zur Tat schreiten muss.

Als kleine Denkhilfe gibt es die fünf so genannten typischen Entzündungszeichen:

- Rötung
- Schmerz
- Funktionsverlust
- Schwellung
- erhöhte Temperatur    [...mehr]


Autor: Michael

Der Trend scheint schon vorbei, zumindest wird kaum noch darüber berichtet: Die Flatrate-Partys. Wochenlang quälten sich Reporter zu den vermeintlichen Szenetreffs um besoffene Kinder zu filmen und zu interviewen. Doch Tatsache bleibt, dass immer noch viel zu viele Jugendliche die Folgen solcher Trinkarien verkennen.

Vor allem die kurzzeitigen Folgen vom Flatrate Saufen sind das Problem. Über Sucht in diesem Zusammenhang einzugehen wäre etwas verfehlt. Deswegen will ich eher über die direkten Folgen von zuviel Alkohol berichten.

Wodka © Flickr /Carsten Lorentzen
Wodka gehört zum “Hart-Alk”. Verstärker Konsum kann in den Tod führen

Die ersten Erscheinungen von Alkohol sind die, sozusagen, gewünschten: Heiterkeit, Ausgelassenheit, Redseligkeit und Überschätzung. Doch von da an, ist es nicht weit zu Übelkeit und dem Ausfall der Feinmotorik. Dies sind (nicht die ersten, aber) bereits überdeutliche Anzeichen einer Vergiftung. Grob gesagt tritt die Vergiftung schon nach mehr als einem Bier ein. Ein Bier entspricht ungefähr 20 Gramm reinem Alkohol, wie die Ettikette bereits verrät: 5% Vol. bei einem halben Liter.

Ab einer Menge, die man im Blut mit Promille angibt, von 3,0 Promille bis 4,0 Promille versagen die Sicherheitssysteme des Körpers. Diese Menge ist schlicht und ergreifen giftig und kann zum Tod führen.

Den Alkohol verbieten ist sicherlich keine Lösung, aber ein gemäßigter Genuss macht mehr Spaß und trübt das Erinnerungsvermögen nicht derart - von den Kopfschmerzen mal ganz abgesehen. Außerdem macht man sich nicht so zum Löffel!    [...mehr]


Autor: Michael

Essstörung©flickr / austinANOMIC

An Essstörungen sind nicht selten Verhaltensstörungen schuld, die in vielen Fällen zu schweren, langwierigen Gesundheitsschäden führen.

Die betroffenen Personen beschäftigen sich physisch und psychisch ständig mit dem Thema „Essen“ und so wird ihr Tagesablauf der Ernährung angepasst und alles dreht sich am Ende darum.
Durch psychosoziale Störungen und die Einstellung zum eigenen Körper können Patienten die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung nicht mehr bewusst steuern. Wenn Betroffene Essen bzw. hungern verschaffen sie sich Befriedigung. Da diese nur einen kurzen Zeitraum anhält brauchen sie Wiederholung. Dieser immer wiederkehrende Prozess gerät irgendwann außer Kontrolle und man spricht von einer Essstörung.

Experten haben vier Typen von Essstörungen aufgezeigt: Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Binge Eating Disorder und Latente Sucht. Magersucht und auch die Ess-Brech-Sucht sind hinlänglich bekannt, die anderen Typen werden im Folgenden kurz erläutert.    [...mehr]


Autor: Kerstin

Tabletten

Der Missbrauch von Medikamenten beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf Sportler - auch Studenten greifen immer häufiger zu Aufputschmitteln. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Körper und Seele…    [...mehr]


Autor: Michael

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat eine Studie der Universiät Greifswald zum Verhalten deutscher Frauen in der Schwangerschaft erschreckende Resultate geliefert: Das Institut befragte über einen Zeitraum von 3 Jahren gut 3000 Schwangere. 20 % davon, also jede fünfte, rauchen während der Schwangerschaft weiter.

Die Ausrichtung des Artikels auf die angebliche “Unterschichtsherkunft” der schwangeren Raucherinnen halte ich für Meinungsmache, das Ergebnis an sich aber spricht Bände: Dieses Ergebnis spiegelt drastisch das medizinische Aufklärungsdefizit wieder, welches in manchen Bereichen Deutschlands, gerade bei jungen Leuten, vorherrscht. Rauchen während der Schwangerschaft ist kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet das Kind. Da das Nikotin die Blutgefäße verengt, ist es möglich, dass der Fötus keinen Sauerstoff mehr erhält oder die Nährstoff-Versorgung gestört wird.

Die Folgen sind für die Mutter genauso schlimm wie für das Neugeborene: Das Kind kann im Wachstum zurückbleiben oder dauerhafte Hirnschäden davontragen. Das Problem dabei ist meiner Meinung nach, dass der Aufklärungston von Ärzten meistens neutral und wissenschaftlich ist, wenn man Raucherinnen in der Schwangerschaft vor allem eins sagen sollte:
Hallo, du verkrüppelst dein Kind gerade! Nein, es ist nicht in Ordnung, es ist dumm und es ist vor allem unfair dem Neugeborenen gegenüber, wenn du weiterhin rauchst.

Mir geht es nicht darum, rauchende Schwangere ins Zuchthaus zu sperren oder über den Kamm der Nichtbildung zu scheren, letzteres tut meiner Meinung nach der SZ-Artikel. Die Frage, ob man in der Schwangerschaft raucht oder nicht, ist jedoch unabhängig von allen gesellschaftlichen Diskussionen oder Mainstream-Ansichten bzw der Rebellion gegen diese. Es gibt nur eine Antwort: Es ist dämlich und gefährlich.

Es sollte deswegen keine gesundheitspolitische Diskussion geführt werden, wie der Staat hier regulierend eingreifen kann, das ist unmöglich. Ich sehe die Verantwortung einzig und allein bei der Schwangeren selbst, die nicht wollen kann, dass ihr Kind durch eigene Schwäche schon vor der Geburt zu Schaden kommt.    [...mehr]


Autor: Michael

Magersucht (Anorexia nervosa) und Bulimie (Bulimia nervosa) sind heute, anders als noch vor zwanzig Jahren, weithin bekannte Erkrankungen. Man würde erwarten, dass mit fortschreitender Aufklärung über das Krankheitsbild, den Verlauf und die Symptome die Anzahl der Erkrankungen abnimmt.

Aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Als die Sängerin Karen Carpenter 1983 an den Folgen ihrer Magersucht starb, war Anorexia nervosa den wenigsten Menschen ein Begriff. Heute engagieren sich nahmhafte Modemacher und Fotografen in der “Nolita”-Kampagne - und dennoch steigt die Zahl der Erkrankten. Warum?

Popularpsychologen kritisieren in diesem Zusammenhang häufig das vermeintlich magere Schönheitsideal des Westens (bzw., aller Staaten, in deren Kinos Hollywoodfilme laufen…). Das mag einerseits richtig sein. Andererseits unterschlägt es einen Aspekt, der besonders im Hinblick auf dauerhafte Magersucht entscheident ist: Die Sogwirkung, die Suchtwirkung der Krankheit.

Ein verkehrtes Schönheitsideal mag der Auslöser sein - aber im forgeschrittenen Stadium ist die Magersucht tatsächlich eine Sucht; ein autarker Kreislauf, der mitunter erst im Tod endet. Sie bezeichnet ein autoagressives Verhalten und unterscheidet sich in diesem Sinn nicht einmal stark von “klassischem” regressiven Verhalten wie Rauchen und Trinken, bloß, dass letztere gesellschaftlich anerkannt sind.

Die verschiedenen “Pro-Ana”-Foren im Internet dienen Erkrankten als Austauschsorte; allerdings nicht auf dem Weg zur Heilung, sondern im Gegenteil, um sich selbst in der Magersucht zu bestärken. Darin finden sich Anleitungen, um den Hunger zu bekämpfen, Gedichte und Lieder, Fotos etc.; sogar die “10 Gebote” der “Pro-Ana”-Bewegung.

Was Freud wohl dazu sagen würde? Der Thanatos, der Todestrieb, als Lifestyle.



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Autor: Michael

Viele Menschen, darunter immer mehr Jugendliche, verlieren im Umgang mit Alkohol das rechte Maß. Die gesundheitliche Gefahr wird oft unterschätzt.

Alkohol - der Umgang muss erlernt werden © flickr / Wbs 70

663 zum Teil schwerbetrunkene Kinder und Jugendliche hat die Berliner Polizei im Zeitraum von April bis Dezember 2007 aufgegriffen. Das geht aus einer Meldung der Berliner Polizei vom Mittwoch hervor. Gleichzeitig wurde der Prozess gegen den Wirt, der vor rund einem Jahr dem 16-jährigen Lukas W. mehr als 40 Tequila innerhalb einer halben Stunde eingeschenkt hatte, eröffnet. Lukas W. war unmittelbar nach dem vermeintlichen Wetttrinken ins Koma gefallen und vier Wochen später gestorben. Eine neue Studie belegt, dass fast jeder dritte Student ein Alkoholproblem hat.

Das Thema Alkohol und Jugendschutz wird in Deutschland traditionell stiefmütterlich behandelt. Alkoholismus wird allzu oft nicht wie eine Krankheit betrachtet - sondern wie eine Gewohnheit: Manche kauen Kaugummi. Andere trinken. Ähnlich wie bei Magersucht wird dies von Außenstehenden kaum wahrgenommen. Während Amerikaner auf dem in ihrer Verfassung verbürgten Recht zum Waffenbesitz beharren (und Deutsche sich darüber wundern), ist es hierzulande Jugendlichen ab 16 erlaubt, Alkohol in der Öffentlichkeit zu konsumieren - wenn auch keinen Schnaps. Der ist erst frei ab 18. Zum Vergleich: In den Vereinigten Staaten ist jedweder Alkohol, unabhängig von den Volumenprozenten, erst ab 21 erhältlich. Im Gegensatz zu den Amerikanern berufen sich die Deutschen (und die Franzosen, und die Italiener, und die Spanier…) allerdings in der Alkoholfrage nicht auf ihre Verfassung. Sondern auf die Tradition: Wein und Bier, so lautet das Argument, gehören eben irgendwie zur deutschen Kultur dazu.
Der Verfasser dieser Zeilen kommt aus dem Rheingau und kann von der Wein-Tradition buchstäblich ein Lied singen, wenn nicht mehrere. Und weiß: Der Umgang mit Alkohol muss erlernt werden. Erst recht, wenn die Altersbeschränkungen so niedrig sind wie in der Bundesrepublik. Wer einmal bei einer Lese dabeiwar, wer bei Weinfesten und -proben mitorganisiert, wer erlebt, dass der Wein - seit Jahrhunderten - die Menschen ernährt, dem verlangt er einen ganz anderen Respekt ab. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol kann auch mit 16 erlernt werden.

Klar, die geschilderten Bedingungen treffen auf Jugendliche in Wedding nicht zu. Und das ist das Problem: Die Kultur, die den Weinkonsum rechtfertigen soll, existiert oftmals nicht. Im Gegenteil: Zurzeit lebe ich in Berlin; heute morgen, so gegen acht, saß ich in der U-Bahn einem - sonst ganz passabel aussehenden - Mann gegenüber, der seine (erste?) Flasche Bier leerte. Das ist kein Umgang, soviel steht fest. Über seine Gesundheit möchte man keine Spekulationen anstellen.

Statt - wie es momentan wieder vereinzelte Medien fordern - die Gesetze zu verschärfen (sprich: die Altersgrenzen zu erhöhen), sollten wir uns Gedanken über unseren alltäglichen Umgang mit Alkohol machen. Wovon spreche ich konkret? Nun, machen Sie mal am Wochenende einen Spaziergang durch Kreuzberg, und zählen Sie mit, wievielen Menschen - Erwachsenen … - Sie begegnen, die trinkend auf der Straße herum [fügen Sie ein Verb Ihrer Wahl ein].

Ich glaube nicht, dass man an der Altersbeschränkung viel ändern muss. Interessant finde ich aber, beispielsweise, die Praktiken in Irland und den USA, die den Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit - also auf der Straße, in öffentlichen Parks, etc. - verbieten. Diese Maßnahme ist viel unspektakulärer, als sie scheint, und beschneidet durchaus nicht irgendwelche Grundrechte. Andererseits entfaltet sie rasch - und deutlich - Wirkung. Denn die Wahrheit ist: In manchen Gegenden, nicht nur Berlins, beherrscht Alkohol rund um die Uhr das Straßengeschehen. Und ist das ein Vorbild?    [...mehr]


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