» Sportmedizin

Autor: Anna-Kathrin

Betablocker oder ß-Blocker werden häufig Menschen verschrieben, die Probleme mit dem Blutdruck bzw. dem Herzen haben. Die Wirkstoffe von Betablockern verhindern, dass Adrenalin und andere Körpereigene Stoffe, die Organe anregen und damit den Metabolismus antreiben.

Blutdruck. Flickr © joey.parsons

Betablocker hemmen die Wirkung von Adrenalin und anderen körpereigenen Stoffen. Sie blockieren die Hormone, damit diese z.B. das Herz nicht antreiben, so verlangsamt sich etwa der Puls. Betablocker wirken aber auch auf andere Organe, wie z.B. die Leber, Lunge oder die Nieren.    [...mehr]


Autor: Michael

Bänderriss, Bänderdehnungen oder -Stauchungen zählen zu den häufigsten Sportverletzungen. Sie werden durch eine ruckartige und unerwartete Bewegung, beispielsweise durch einen Sturz, ausgelöst und sind extrem schmerzhaft.

Bänderriss – eine der häufigsten Sportverletzung ©Flickr.com/mikebaird

Bänderriss – eine der häufigsten Sportverletzung

Bänderrisse sind eine wirklich unangenehme und schmerzhafte Angelegenheit, das wird jeder, der schon mal einen hatte, bestätigen können. Ausgelöst wird der Riss der Fasern, die den Gelenkapparat stabilisieren, durch eine Überdehnung durch ruckartige und kräftige Bewegungen, wie sie z.B. beim Stolpern, einem Schubser aber auch bei nicht ausreichend aufgewärmten Muskeln. Am häufigsten findet man sie daher wohl am Fuß und im Kniegelenk.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Unser Körper besteht aus 90 Prozent Wasser. Vor allem sind die gelösten Salze im Wasser wichtig. Gerade jetzt, wo es so heiß draussen ist, gilt es dem Körper viel Nachschub zu geben.

Wasser © flickr / Steven Fernandez

Was zählt nun genau zu Elektrolyten und wie kann man sie am besten unserem Körper wieder zuführen?

Jeder Stoff ist ein Elektrolyt, der im Wasser gelöst als elektrischer Leiter fungiert. So ist es logisch, dass Salze im Wasser in ihre Einzelbausteine zerfallen, welche positiv oder negativ geladen sind.

Elektrolyte liefern Stabilität.

Nicht nur die Formgebung auch zur Informationsübermittlung sind Calciumionen essentiell. Sie lösen bei einem Einstrom in ein Neuron ein Aktionspotenzial aus, welches durch Weiterleitung einen Reiz auslöst.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Fast jeder Mensch hatte schon einmal Rückenschmerzen. Doch genauso viele glauben, dass diese Symptome wieder verschwinden.

Wirbelsäule © flickr / Exey Panteleev

Das ist falsch. Wenn der Körper uns durch Schmerzen vermittelt, dass etwas nicht stimmt, sollte man dies auf jedenfall ernst nehmen und zu einem Orthopäden gehen.    [...mehr]


Autor: Kerstin

Es ist meist nur eine Bewegung - dafür umso schmerzhafter: der Wadenkrampf. Seine genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt, diskutiert wird unter anderem ein Mangel an Magnesium.

Während einer sportlichen Bewegung kommt es an der Muskelzelle zu einem Aktionspotential. Durch Einstrom von Kalium - Ionen wird dieses wieder beendet. Gleichzeitig werden Calcium - Ionen daran gehindert, zurück in das Sarkomer der Muskelzelle aufgenommen zu werden. Durch Magnesium - Ionen im normalen Konzentrationsbereich wird dieser Vorgang begünstigt. Fehlt Magnesium dagegen, kann es unkontrolliert wieder zu neuen Aktionspotentialen kommen, die in ihrer Summe schließlich zur schmerzhaften Kontraktion des Muskels führen.
Eine Zufuhr von Magnesium lässt sich zum Beispiel über die im Handel erhältlichen Brausetabletten ausgleichen, deren Wirkung aber nicht ganz unstrittig ist. In einigen Lebensmitteln finden sich zudem höhere Mengen an Magnesium. Dazu zählen unter anderem Vollkornbrot, Milch, Kartoffeln, Bananen, aber auch Schokolade und Erdnüsse.

Der Spasmus kann auch auf einen Mangel anderer Elektrolyte, die bei sportlicher Aktivität vermehrt mit dem Schweiß ausgeschieden werden, hinweisen. Dazu zählen neben Natrium und Kalium auch Chlorid. Der Mangel lässt sich aber durch eine ausreichende Zufuhr an Mineralwasser kompensieren.

Neben dem sportlich bedingten Wadenkrampf kann es außerdem auch während der Nacht oder beim Schreiben zu Krämpfen kommen.

Bei häufig auftretenden Krämpfen sollte unbedingt eine Abklärung beim Arzt stattfinden. Mögliche Ursachen können neben dem Elektrolytmangel nämlich auch ein Muskelfaserriss, ein Bandscheibenvorfall oder eine Nervenreizung sein.    [...mehr]


Autor: Michael

Eigentlich ist er Gynäkologe, doch seine Meriten hat Eufemiano Fuentes als medizinischer Betreuer zahlreicher Radsportler erworben: Der spanische Doping-Doktor gilt als Schlüsselfigur in der Operation Puerto. In einem Interview mit dem Stern hat er sich nun gerechtfertigt. Von Reue keine Spur, vielmehr bezeichnet Fuentes Doping als “therapeutische Maßnahme“. Seine Mission hat der spanische Arzt, bei dem Jan Ullrich, Ivan Basso und andere Sportstars Kunden gewesen sein sollen, darin gesehen, den Sportlern zu helfen, ihre übermenschlichen Anstrengungen auszuhalten: “Der Körper eines Radprofis ist nicht für drei Wochen Dauerbelastung geschaffen.”

Fuentes hofft, dass seine Methoden - Blutdoping sowie die Verabreichung von Epo und Wachstumshormonen - später einmal gewürdigt werden: “Vielleicht geben sie mir in 20 Jahren den Nobelpreis, vielleicht bauen sie mir ein Denkmal. Oder sie bringen mich um.”    [...mehr]