» Schwangerschaft

Autor: Gast

Antibiotika in der Schwangerschaft und Stillzeit sind mit Vorsicht einzunehmen. Denn manche Antibiotika können die Leber, Nieren oder auch das Innenohr besonders stark belasten oder wirken sich gar negativ auf das Knochen und Knorpelwachstum aus.

Die Konsultierung deines Arztes ist auf jedenfall ratsam. Er kann einer schwangeren Frau sagen,welche Antibiotika unbedenklich sind und welche nicht.

Wenn sie sich während der Schwangerschaft infiziert haben, können sie getrost Antibiotika einsetzen. Antibiotika empfehlenswert sind die Antibiotika Amoxicillin, Erythromycin, Mezlocillin und Penecillin, die für Schwangere inim Regelfall unbedenklich sind.

Es gibt aber Medikament, die aufgrund ihrer Nebenwirkungen oder Toxizität (Giftigkeit) für das ungeborene Kind gefährlich sind und deshalb nicht eingenommen werden dürfen.    [...mehr]


Autor: Gast

Rauchen – welcher Auffassung darüber man auch sein mag – ist für das Kind im Bauch der Mutter besonders schädlich. So schwer es also sein mag: Für das eigene Kind, muss man es tun!

Rauchende Frau © Flickr /Porcelaingirl° {enthusiastic foolish}Dabei gibt es auch keine Ausreden, wie dass das plötzliche Aufhören die Schwangerschaft stören könnte. Das stimmt schlicht und ergreifend einfach nicht. Nikotin ist ein Nervengift. Der Genuss davon führt zu Durchblutungsstörungen – auch in der Schwangerschaft und damit beim Ungeborenen.

Die Folgen können ein zu niedriges Gewicht des Babys sein. Lernschwierigkeiten und Hyperaktivität bei Kindern können ebenfalls eine Folge davon sein. Aber das schlimmste Fall, der plötzliche Kindstod, ist ebenso möglich.

Eine britische Langzeit-Studie zu diesem Thema hat eine erschreckendes Ergebnis zutage gefördert, dass das Rauchen in der Schwangerschaft auch zu Langzeit-Schäden bei den frisch Geborenen führt. So bleibt eine lebenslange Stoffwechselstörung bei dem Kind, das schon im vorgeborenen Zustand dem Nikotin ausgesetzt war. Dies kann sich unter Umständen erst nach 30 Jahren zeigen.

In Einzelfällen kann es sogar zu einer Frühgeburt kommen. Dies kann auch dramatische Folgen haben, wie man weiß.

Inzwischen ist Rauchen als Krankheit in Deutschland im Gespräch, da die Sucht dazu sehr stark sein kann. Und auch, wenn ich hier immer von kann und könnte schreibe, so ist das so zu werten, wie auf den Zigarettenschachteln. “Rauchen kann zum Tod führen”. Zwar muss dem nicht so sein, aber möglich ist es durchaus.    [...mehr]


Autor: Michael

Die Anti-Baby-Pille, die 1961 erstmals auf den deutschen Markt kam, gilt als der Auslöser der sexuellen Revolution. Sie steht für eine zuverlässige Empfängnisverhütung und einem unbekümmerten Sex. Jedoch scheint die Anti-Baby-Pille nicht ganz ungefährlich zu sein. Dabei ist einer der größten Besorgnisse der Frauen, dass die jahrzehntelange Einnahme der Anti-Baby-Pille ihre Fruchtbarkeit mindert. Immerhin wird die Anti-Baby-Pille bereits in jungen Jahren verschrieben, und das nicht immer zum Schutz gegen eine ungewollte Schwangerschaft.

Mindert die Anti-Baby-Pille die weibliche Fruchtbarkeit? © Wikipedia Matthew Bowden

[...mehr]


Autor: Kerstin

Neben der Eisenmangelanämie kennt man noch weitere Formen, die im Folgenden weiter beschrieben werden sollen:

Erythropoetinmangel – Anämie

Diese Form der Anämie tritt infolge einer Nierenerkrankung (Niereninsuffizienz) auf, die bedingt, dass das Hormon Erythropoetin nicht mehr ausreichend gebildet wird. Da EPO als Wachstumsfaktor für die Bildung von Erythrozyten wichtig ist, führt eine solche Erkrankung zu einem sinkenden Anteil der Erythrozyten am Gesamtkörpervolumen.
Zur Therapie der renalen Anämie wird rekombinantes EPO verabreicht, welches sich von der physiologischen Form in der Art der Zuckerstrukturen unterscheidet. Als Nebenwirkungen werden grippeähnliche Symptome beschrieben, auch ist erhöhter Blutdruck möglich.
Betroffen sind vor allem Dialysepatienten.    [...mehr]


Autor: Kerstin

Der Begriff Anämie bezeichnet entweder den erniedrigten Gehalt von Hämoglobin im Blut oder die niedrige Anzahl der Erythrozyten im Vergleich zum restlichen Blutvolumen. Folge dieser Erkrankung ist der verminderte Sauerstofftransport.

Erythrozyten

Man kennt unterschiedliche Formen, wobei die Anämie zumeist das Symptom einer anderen Grunderkrankung darstellt.

Die häufigste Anämieform ist die Eisenmangelanämie. Bei ihr treten die oben genannten Mangelzustände infolge einer Verminderung des physiologischen Eisengehaltes auf.

Chronische Blutungen bilden die häufigste Form der Eisenmangelanämie. Diese tritt vor allem bei Frauen mit der Regelblutung wiederholt auf. Damit lässt sich auch erklären, dass 80% der Patienten mit Eisenmangelanämie weiblichen Geschlechtes sind. Weitere Quellen von Blutungen sind Operationen und der unnatürlicher Blutverlust im Magen – Darm – Trakt und anderen Organen. Auch häufiges Blutspenden kann ein Auslöser dieser Anämieform sein. Weitere Ursachen sind mangelhafte Eisenzufuhr über die Ernährung, vermehrter Eisenverbrauch während der Schwangerschaft sowie eine gestörte Eisenresorption.

Die Symptome der Eisenmangelanämie sind vielfältig: neben Kopfschmerzen, körperliche Schwäche und Konzentrationsschwierigkeiten, geht die Erkrankung auch mit trockener und blasser Haut einher.
Durch Untersuchung des Blutbildes kann die Mikrozytose (verminderte Erythrozytenanzahl) diagnostiziert werden. Steht die Diagnose fest, so kann mit Eisensubstitution therapiert werden und wenn möglich, gilt es, die Blutungsquelle zu unterbinden.
Wichtig zu wissen ist, dass vom Körper nur zweiwertiges Eisen resorbiert werden kann. Die dreiwertige Form wird hingegen unverändert ausgeschieden.
Neben der medikamentösen Therapie kann es in seltenen Fällen auch erforderlich sein, parenteral (in Form von Injektionen) zu substituieren.    [...mehr]


Autor: Gast

Der Zyklus der Frau beträgt 28- 35 Tage. Als “Zyklus” wird der Zeitram von einer Monatsblutung zur nächsten bezeichnet. Die Blutung dauert ungefähr 3-7 Tage. Der Zeitraum von Menstruation zum nächsten Eisprung variiert je nach Stresslevel, geistiger Befindlichkeit oder physischen Besonderheiten. Der Zeitraum vom Eisprung bis zur nächsten Menstruation liegt relativ konstant bei 12 bis 16 Tagen. Das bedeutet, dass der variierende Zeitraum von Menstruation zum Eisprung zwischen 13 und 20 Tagen lang sein kann.

Die fruchtbare Zeit der Frau liegt eigentlich bei nur einem Tag innerhalb des Zyklus, nach dem Eisprung. Da Spermien aber bis zu vier Tage im Körper überdauern können, wird dieser Tag in der Theorie auf ein Fenster von fünf Tagen erweitert. Wie gesagt variiert der Zeitraum bis zum Eisprung aber individuell und muss nicht jeden Monat der gleiche sein – deswegen ist es schwierig, den genauen Zeitpunkt der Fruchtbarkeit festzulegen. Oft wird das Fenster auf 9-10 Tage erweitert.

Hier sieht man bereits, dass es nicht ratsam ist, dieses Wissen als Verhütungsmittel anzuwenden. Man kann nicht genau bestimmen, wann die fruchtbaren Tagen sein werden um in dem Zeitfenster auf Sex zu verzichten. So ist es sehr leicht möglich, ungewollt schwanger zu werden.

Die sogenannten Eisprungkalender versuchen, das Wissen um die fruchtbaren Tage der Frau anzuwenden, um bei einer Schwangerschaft zu helfen. Man gibt das Datum der letzten Periode ein, und bekommt einen Kalender geliefert, der die Periode anzeigt, den Tag des Eisprungs, das “Fruchtbarkeitsfenster”, sowie meistens noch den Zeitpunkt, an dem ein Schwangerschaftstest wirksam ist.

Manche Kalender zeigen auch noch an, zu welchem Zeitpunkt der fruchtbaren Tage ein Junge oder ein Mädchen produziert werden kann. Da die “männlichen” Spermien schneller sind als die “weiblichen”, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Jungen höher, wenn der Geschlechtsverkehr am Tag des Eisprungs stattfindet. Da weiterhin die weiblichen Spermien länger überleben als die männlichen, ist die Wahrscheinlichkeit für ein Mädchen höher, wenn der Sex zu Beginn der fruchtbaren Phase stattfindet.

Das Problem am Eisprungkalender dürfte erneut an der fixen Einteilung der Zyklusdauer liegen. Zu Anfang gibt man die letzte Zyklusdauer ein und der Kalender wird auf dieser Basis erstellt. Damit ist die Angabe der fruchtbaren Tage bestenfalls ungenau. Es gibt auch komplexere Kalender, die mehrere Zyklen speichern und den Durchschnitt errechnen.

Es kann nicht schaden, sich in der Schwangerschaftsplanung nach einem Eisprungkalender zu richten. Es sollte jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass hier verlässliche Ergebnisse geliefert werden, da der Kalender eigentlich nur das rechnet, was man sich selbst auch denken könnte. Der Unsicherheitsfaktor in der Zyklusdauer bleibt, und somit wenigstens ein bisschen Abenteuer.    [...mehr]


Autor: Gast

Die Schwangerschaft sensibilisiert. Sensibilisiert gegenüber ansteckende Krankheitserreger. Insbesondere eine Gürtelrose in der Schwangerschaft löst große Unsicherheit bei den Frauen aus. Auch wenn Frauen in ihren Schwangerschaftswochen an der Gürtelrose erkrankt sind, so ist das ungeborene Kind nicht gefährdet. Denn die Viren gelangen nicht in das Blut der Mutter und somit auch nicht in den Mutterkuchen.

schwangere Frau

Die Gürtelrose bedingt eine Infektion mit den Windpocken. Und Frauen, die die Windpocken zumeist in ihrer Kindheit ausgeheilt haben, behalten den Virus im Körper und können somit eine Gürtelrose entwickeln. Denn die Gürtelrose ist die zweite Infektion mit dem Windpockenvirus, der nicht in die menschliche Blutbahn gelangt. Daher ist eine Gürtelrose in der Schwangerschaft nicht gefährlich für das Kind, und auch ungefährlich, aber schmerzhaft für die Frau. Eine Medikation ist in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen. Aber der Arzt sollte unbedingt aufgesucht werden, mit dem die richtige Heilbehandlung besprochen werden muss.

Die Gürtelrose ist die späte Folge einer früheren Infektion mit den Windpocken, sodass eine ausgebrochene Gürtelrose in der Schwangerschaft nicht gefährlich ist. Eine Gefahr für das ungeborene Kind besteht erst dann, wenn die Mutter die Windpocken noch nicht hatte und sich mit diesem Virus infiziert. Ansonsten ist die Schwangerschaft nicht gefährdet.    [...mehr]


Autor: Gast

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat eine Studie der Universiät Greifswald zum Verhalten deutscher Frauen in der Schwangerschaft erschreckende Resultate geliefert: Das Institut befragte über einen Zeitraum von 3 Jahren gut 3000 Schwangere. 20 % davon, also jede fünfte, rauchen während der Schwangerschaft weiter.

Die Ausrichtung des Artikels auf die angebliche “Unterschichtsherkunft” der schwangeren Raucherinnen halte ich für Meinungsmache, das Ergebnis an sich aber spricht Bände: Dieses Ergebnis spiegelt drastisch das medizinische Aufklärungsdefizit wieder, welches in manchen Bereichen Deutschlands, gerade bei jungen Leuten, vorherrscht. Rauchen während der Schwangerschaft ist kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet das Kind. Da das Nikotin die Blutgefäße verengt, ist es möglich, dass der Fötus keinen Sauerstoff mehr erhält oder die Nährstoff-Versorgung gestört wird.

Die Folgen sind für die Mutter genauso schlimm wie für das Neugeborene: Das Kind kann im Wachstum zurückbleiben oder dauerhafte Hirnschäden davontragen. Das Problem dabei ist meiner Meinung nach, dass der Aufklärungston von Ärzten meistens neutral und wissenschaftlich ist, wenn man Raucherinnen in der Schwangerschaft vor allem eins sagen sollte:
Hallo, du verkrüppelst dein Kind gerade! Nein, es ist nicht in Ordnung, es ist dumm und es ist vor allem unfair dem Neugeborenen gegenüber, wenn du weiterhin rauchst.

Mir geht es nicht darum, rauchende Schwangere ins Zuchthaus zu sperren oder über den Kamm der Nichtbildung zu scheren, letzteres tut meiner Meinung nach der SZ-Artikel. Die Frage, ob man in der Schwangerschaft raucht oder nicht, ist jedoch unabhängig von allen gesellschaftlichen Diskussionen oder Mainstream-Ansichten bzw der Rebellion gegen diese. Es gibt nur eine Antwort: Es ist dämlich und gefährlich.

Es sollte deswegen keine gesundheitspolitische Diskussion geführt werden, wie der Staat hier regulierend eingreifen kann, das ist unmöglich. Ich sehe die Verantwortung einzig und allein bei der Schwangeren selbst, die nicht wollen kann, dass ihr Kind durch eigene Schwäche schon vor der Geburt zu Schaden kommt.    [...mehr]


Autor: Gast

Rund ein Viertel aller Erstschwangeren sind von Gestations- oder Schwangerschaftshypertonie betroffen. Der Bluthochdruck ist, wie Wissenschaftler aus Erlangen vor rund zehn Jahren herausfanden, nervlich bedingt, aber gefährdet keinesfalls die Gesundheit der Schwangeren.  Seine definitiven Ursachen sind aber bis heute noch nicht erschöpfend erforscht. Die Medizin geht davon aus, dass der Schwangerschaftsbluthochdruck durch die deutlich erhöhte Blutmenge im Kreislauf der Schwangeren (etwa 40% mehr) und die damit einhergehende wesentliche Umstellung des Stoffwechsels bedingt wird. Unmittelbar verursacht wird der Bluthochdruck während der Schwangerschaft durch eine Gefäßverengung, die auch das Wachstum des Kindes verlangsamt. Gelegentlich kann Gestationshypertonie auch Frühgeburten verursachen.

Der Schwangerschaftsbluthochdruck setzt gewöhnlich nicht vor der 20. Woche ein und sollte spätestens zwei Wochen nach der Entbindung verschwunden sein. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Sehschwäche und erhöhter Harndrang. Mit dem Urin wird vermehrt auch Eiweiß ausgeschieden. Gestationshypertonie lässt sich nur symptomatisch therapieren; meistens ist das aber nicht nötig. Grundsätzlich sollten Schwangere darauf achten, sich nicht zu sehr körperlich anzustrengen und sich der Schwangerschaft angemessen ernähren. In der Regel ist ein Schwangerschaftsbluthochdruck vorübergehend und ungefährlich; sicherheitshalber mag es natürlich ratsam sein, einen Arzt beim Auftreten der genannten Symptome zu konsultieren.

Blutdruck mehrfach messen!

Es kann leicht gemessen werden, ob tatsächlich Bluthochdruck vorliegt. Zunächst sollten Sie sich einmal hinsetzen und zur Ruhe kommen. Wenn Sie die Manschette angelegt haben, müssen Sie darauf achten, dass Sie das Blutdruckgerät in Herzhöhe halten. Wenn man nämlich nicht darauf achtet, können die Ergebnisse bei einem Höhenunterschied von 15 cm bis zu 10 mmHg verfälscht werden. Aber um ein optimales Messergebnis zu erzielen, sollten Sie Ihren Blutdruck mehrmals messen.

Zur Orientierung: Ein normaler Blutdruck liegt bei 120/80 mmHg. Dabei gibt 1mmHg den Druck an, der den ein Millimeter einer Quecksilbersäule ausübt.    [...mehr]


Seite 3 von 3123