» Psychosomatik

Autor: Daniela

Die Depression ist eine in der Bevölkerung sehr häufig vorkommende Störung mit krankhaft niedergedrückter Stimmung und kann mit einer Vielzahl von Symptomen einhergehen. Die Entstehung von Depressionen ist unklar.

Die Schulmedizin und Psychologen teilen sie in drei Hauptarten ein: somatogene, endogene und psychogene Depression. Die Somatogene wird durch körperliche Erkrankungen hervorgerufen, z.B. durch eine Schilddrüsenunterfunktion. Bei der Endogenen ist die Ursache unbekannt. Vermutet werden erbliche und neurobiochemische Faktoren, zwischenmenschliche Belastungen, Veränderungen der Lebensumstände, Umweltgifte. Psychogene Depressionen sind seelisch „erworbene“ Störungen, z.B. ausgelöst durch ein Traumata oder aufgrund eines ungelösten inneren Konflikts, der zumeist in der Kindheit entstand.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Krankheit, Gesundheit, Fitness, Kur, Erholung, Spa, Prävention, alles Begriffe, die uns tagtäglich gegen den Kopf geworfen werden und wo wir eine Vorstellung uns machen, doch die tatsächliche Bedeutung, zumindest in Sachen Gesundheit und Krankheit doch nicht richtig begreifen können.

Dafür gibt es schließlich ja Ärzte? Falsch! Natürlich stellt der Arzt die Diagnose, doch erste Anzeichen von Schlaganfällen sollte jeder von uns kennen, da sonst gravierende Langzeitschäden erfolgen können.

Meiner Meinung nach befindet sich der Mensch in einem Kontinuum zwischen Gesundheit und Krankheit. Das heisst, er wird niemals vollständig gesund, beziehungsweise vollständig krank sein, dann wäre er - trocken gesprochen - so ziemlich tot.

Warum nie richtig gesund?

Stellen Sie sich vor, es ist ein super Tag für Sie gewesen, das Wetter ist genau nach ihrem Geschmack, einfach gesagt: Sie sind mit sich und der Welt zufrieden. Sie fühlen sich fit, eben gesund.

Zwei Stunden später bekommen Sie Schmerzen in der Brust, klappen zusammen, kommen in das Krankenhaus, erfahren, dass Sie einen Herzinfarkt hatten und ein Stand oder Bypass gesetzt werden muss. Nach der Reha geht es Ihnen genauso gut wie zuvor.

Zugegeben, das Beispiel ist etwas hart und schockierend, doch absolut möglich und bereits tausendemale passiert. Fakt ist, dass sie sich gut gefühlt haben, ihr Körper jedoch eine Verkalkung durch zu fettiges Essen beispielsweise bereits in den Adern hatte, wodurch die Blutzufuhr zum Herzen nicht mehr gewährleistet wurde. Schauen Sie mal vorbei bei Triglyceride - Zu viel Fett macht krank, ein passender und interessanter Artikel!

Kontinum bedeutet also, dass man sich immer auf einem schmalen Grad zwischen Gesundheit und Krankheit bewegt, welcher bereits durch einen Schnupfen gestört werden kann.

Prävention ist da das einzige Mittel zur Beeinflussung. Und hier setzt wieder das Wissen um Krankheitsanzeichen ein. Es gibt fließende Grenzen und für den Laien ist nicht immer eindeutig um welche Erkrankung es sich handelt, aber eine erhöhte Temperatur ist beispielsweise ein Anzeichen dafür, dass das Immunsystem gegen eindringende Krankheitserreger zur Tat schreiten muss.

Als kleine Denkhilfe gibt es die fünf so genannten typischen Entzündungszeichen:

- Rötung
- Schmerz
- Funktionsverlust
- Schwellung
- erhöhte Temperatur    [...mehr]


Autor: Michael

Lippenherpes ist eine ansteckende virale Infektion. Ähnlich wie andere Herpesviren kann er über Jahre inaktiv sein.

Lippenherpes hat man oft ein Leben lang. Eine einmalige Infektion kann dazu führen, dass der Herpes regelmäßig auftritt und dann wieder für Jahre inaktiv bleibt.

Lippenherpes © flickr / sugree

Ähnlich seinem Verwandten, dem Varizella-Zoster-Virus, das Windpocken und Gürtelrose verursacht, tritt auch Herpes Simplex nicht immer hervor.

Der Lippenherpes, auch Fieberbläschen genannt, wird durch das Herpes Simplex Virus 1 (HSV I) hervorgerufen, das in seiner zweiten Form auch den Genitalherpes verursacht. Bei der initialen Infektion, die meist im Kindesalter erfolgt, bilden sich eitrige Bläschen in der Mundhöhle, die aufplatzen können und übelriechend sind. Die Infektion geht mit hohem Fieber und einer Lymphknotenschwellung einher.

Bei einer Zweitinfektion bilden sich die charakteristischen Bläschen an den Lippen oder an der Nase. Während der Akutphase des Lippenherpes sind die Träger des Virus hochvirulent, d.h. Körperkontakt mit einer betroffenen Stelle kann zur Infektion mit dem HSV führen. Deshalb sollte der Verzehr von Getränken aus dem gleichen Glas und der Austausch von Küssen, in dieser Zeit nicht erfolgen.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Haben Sie nicht auch schon festgestellt, dass häufig Kollegen nach dem Urlaub gar nicht so entspannt und erholt sind, wie man eigentlich vermuten sollte?

Urlaub der Großstadt entfliehen © flickr / Hamed Saber

Woran liegt es, dass dieses Phänomen nach Ferien auftritt? Warum machen Ferien krank?    [...mehr]


Autor: Stephanie

Wer Roman Polanskis Film “Ekel” kennt, weiß was es bedeutet, wenn jemand Psychotiker ist.

Catherine Deneuve © flickr / andy54321

In dem Film geht es um die attraktive Maniküre Carol, welche unter einer Psychose leidet, sich in ihrem Haus verbarrikadiert und jeden männlichen Gast ermordert, allein weil er ihr vermeintlicher Vergewaltiger ist.

Hier erkennt man schon genau den Unterschied zwischen Neurosen und Psychosen. Die Neurotiker nehmen ihre Umwelt war und wünschen sich etwas zu sein, dass sie nicht sind. Bei den Psychotikern ist es genau anders herum. Sie leben in ihrer Fanatasiewelt und kapseln sich immer mehr von der Außenwelt ab.

Beide Krankheiten haben jedoch ähnliche Symptome. Oft stecken Paranoia, also Verfolgungswahn sowie Phobien eine große Rolle. Sie haben gemein, dass der Erkrankte verunsichert ist durch eine Angst, die jedoch nur Vorstellungen seiner Phantasie entspricht.

Früher wurden starke Psychosen als Schizoprenie wahrgenommen, heute weiß man, dass der Patient vollkommen in seiner Phantasiewelt lebt.    [...mehr]


Autor: Michael

ADHS - Hyperaktivität bei Kindern©flickr / Zarko Drincic

AufmerksamkeitsDefizit-/HyperaktivitätsSyndrom, ist eine psychische Störung, die bereits im Kleinkindalter auftreten kann und durch Aufmerksamkeitsschwäche, aufbrausendes Verhalten und zum Teil auch Hyperaktivität gekennzeichnet ist.

Sie müssen allerdings nicht gleich hellhörig werden, nur weil ihr Kind sehr aktiv und bewegungssuchend ist. Nicht alle Kinder, die unruhig sind und oft ungestüm reagieren, müssen ADHS haben.

Wenn sie also den Verdacht haben, dann sollten sie ihr Kind ärztlich untersuchen lassen, um ganz sicher zu gehen. Wenn ihr Kind sich leicht ablenken lässt und sich nicht lange mit einer Sache beschäftigen kann, dann sind das erste Anzeichen, die sie ernst nehmen sollten.    [...mehr]


Autor: Michael

Stress als Auslöser flickr ©madstreetz

Im Laufe der zurückliegenden Jahre haben sich die Diagnosen bei psychischen Krankheiten um ein Vielfaches erhöht, was aber ganz unterschiedlicher Hintergründe besitzt. Zum einen ist man auf dem Feld der Psychologie in den letzten Jahren erheblich vorangeschritten und zum anderen hat sich auch innerhalb der Gesellschaft ein erheblicher Wandel vollzogen. Leistungsdruck und wechselnde Partnerschaften sind typische Symptome der Moderne und führen letztendlich zu Krankheiten wie Burn-Out-Syndrom, Angststörungen, Depressionen oder Magersucht.

Beim Borderline-Syndrom hingegen wird die Ursache weniger in der aktuellen Lebenssituation vermutet als in der frühen Kindheit, wo ein traumatisches Ereignis der Auslöser gewesen sein könnte. Vielmehr hat das Borderline-Syndrom Auswirkung auf die aktuelle Lebenssituation, wo der Betroffene emotional instabil reagiert. Die eigenen Gefühle richtig zu interpretieren fällt dem Erkrankten deutlich schwer, so dass impulsive Reaktionen und Stimmungsschwankungen zum typischen Krankheitsbild gehören.

Gerade die Stimmungsschwankungen beeinträchtigen die zwischenmenschlichen Beziehungen. Gerät die betroffene Person unter Stress, können paranoide Schlussfolgerungen zu Fehlinterpretationen der jeweiligen Situation führen. Die Folge sind instabile und von Krisen geprägte Partner- und Freundschaften. Bei besonders schweren Fällen steht der Patient quasi neben sich und beobachtet sein Handeln. Um jedoch den Realitätsbezug wieder herzustellen, verletzten sich die vom Borderline-Syndrom betroffenen Personen oftmals selbst.

Medizin-Experten zufolge sind in Deutschland rund zwei Prozent der von der Krankheit betroffen, wovon ein Großteil weiblich ist. Oftmals ist es möglich, den Patienten mit einer ambulanten Therapie hilfreich zur Seite zu stehen.    [...mehr]


Autor: Michael

Magersucht (Anorexia nervosa) und Bulimie (Bulimia nervosa) sind heute, anders als noch vor zwanzig Jahren, weithin bekannte Erkrankungen. Man würde erwarten, dass mit fortschreitender Aufklärung über das Krankheitsbild, den Verlauf und die Symptome die Anzahl der Erkrankungen abnimmt.

Aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Als die Sängerin Karen Carpenter 1983 an den Folgen ihrer Magersucht starb, war Anorexia nervosa den wenigsten Menschen ein Begriff. Heute engagieren sich nahmhafte Modemacher und Fotografen in der “Nolita”-Kampagne - und dennoch steigt die Zahl der Erkrankten. Warum?

Popularpsychologen kritisieren in diesem Zusammenhang häufig das vermeintlich magere Schönheitsideal des Westens (bzw., aller Staaten, in deren Kinos Hollywoodfilme laufen…). Das mag einerseits richtig sein. Andererseits unterschlägt es einen Aspekt, der besonders im Hinblick auf dauerhafte Magersucht entscheident ist: Die Sogwirkung, die Suchtwirkung der Krankheit.

Ein verkehrtes Schönheitsideal mag der Auslöser sein - aber im forgeschrittenen Stadium ist die Magersucht tatsächlich eine Sucht; ein autarker Kreislauf, der mitunter erst im Tod endet. Sie bezeichnet ein autoagressives Verhalten und unterscheidet sich in diesem Sinn nicht einmal stark von “klassischem” regressiven Verhalten wie Rauchen und Trinken, bloß, dass letztere gesellschaftlich anerkannt sind.

Die verschiedenen “Pro-Ana”-Foren im Internet dienen Erkrankten als Austauschsorte; allerdings nicht auf dem Weg zur Heilung, sondern im Gegenteil, um sich selbst in der Magersucht zu bestärken. Darin finden sich Anleitungen, um den Hunger zu bekämpfen, Gedichte und Lieder, Fotos etc.; sogar die “10 Gebote” der “Pro-Ana”-Bewegung.

Was Freud wohl dazu sagen würde? Der Thanatos, der Todestrieb, als Lifestyle.



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Autor: Michael

Das Burnout-Syndrom ist hinlänglich bekannt. Doch auch das Gegenteil kann eintreten: Bore-Out infolge von Langweile, Unterfordertsein und Desinteresse.

Müdigkeit

Ein Buch der Schweizer Consulting-Experten Philippe Rothlin und Peter Werder zwingt zurzeit die deutsche Arbeitswelt, einer unangenehmen Tatsache ins Auge zu blicken: Der Schaden, den chronisch unterforderte und gelangweilte Arbeitskräfte der Volkswirtschaft zufügen, dürfte längst im mehrstelligen Milliardenbereich angelangt sein.

Was die Autoren “Bore-out”, also “Ausgelangweiltsein”, getauft haben, überrascht nicht wirklich: Viele Menschen fühlen sich in ihrem Job nicht hinreichend ausgelastet. Aus Angst vor Arbeitslosigkeit wagen sie es aber nicht, zu kündigen. Stattdessen wird Arbeit “simuliert”: Überstunden, in denen man nichts tut. Prall gefüllte Aktenkoffer für den Feierabend, die nur Zeitungen enthalten. Alles nach dem Motto: Lieber Burn-out als Bore-out.

Rothlin und Werder sehen zwei mögliche Begründungen für das Bore-out-Syndrom: Falscher Beruf oder falsche Stelle. So gäbe es Menschen, die von vornerein einen Beruf erlernten, der sie nicht interessiert. Meist geschieht dies aus rationalen, arbeitsmarktbedingten Gründen. Andere haben grundsätzlich Spaß an ihrem Beruf, sind aber ins falsche Unternehmen oder in die falsche Position gerutscht. Und dort chronisch unterfordert.

Der Engagement-Index des Martkforschungsunternehmens Gallup hat ermittelt, dass 87% der deutschen Arbeitnehmer sich ihrem Unternehmen kaum verbunden fühlen. 19% haben die “innere Kündigung schon vollzogen“, wie die FAZ zynisch formuliert.

Das Buch mahnt eindringlich, Bore-out endlich ernstzunehmen. Tausende Arbeitnehmer bleiben deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Während dieser Umstand sich in Führungsseminaren, bei Karrierediensten und Headhuntern allmählich herumspricht, nehmen die Krankenkassen davon kaum Notiz. Wie sollten sie auch? - Kaum ein Arbeitnehmer, der wegen Bore-out zum Arzt geht. Und wenn doch, ist von Depressionen die Rede; gegebenenfalls wird eine Psychotherapie begonnen.

Langeweile, Unterfordertsein und Desinteresse erzeugen aber nicht nur einen wirtschaftlichen Schaden. Langfristig kann Bore-out auch psychosomatisch werden und real krank machen. Ein Grund mehr, das Syndrom wahrzunehmen und, gegebenenfalls, früh genug Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Freilich möchte kaum ein Arbeitnehmer zu seinem Vorgesetzten gehen und erklären, er fühle sich chronisch unterfordert und habe eigentlich nichts zu tun - besonders nicht, nachdem er schon eine Weile in dem Unternehmen gearbeitet hat. Die Unternehmensberater empfehlen daher, solche Aussagen positiv zu formulieren: “Ich könnte noch mehr machen, interessiere mich auch noch für …” In der Regel führten solche Ansätze rasch zum Erfolg.

Im Übrigen kommen die Autoren in ihrem Buch zu einem wenig überraschenden Schluss: Bore-out betrifft nur Menschen, die am Schreibtisch arbeiten. Ein Maurer nämlich kann nicht einfach so tun, als ob er eine Mauer hochzöge.    [...mehr]


Autor: Christina

Eine Vielzahl von Internetseiten beschäftigt sich mit dem Burnout-Syndrom: Offensichtlich herrscht große Nachfrage nach fundierter Information. Die Krankheit, deren wesentliche Merkmale 1974 erstmals von H. Freudenberger festgehalten wurden, scheint eine Zivilisationskrankheit zu werden, deren Radius innerhalb der Bevölkerungsgruppen immer größer wird.
Tatsächlich weitet das Feld der Betroffenen sich aus. Zunächst klassischerweise in „Helfer“- (Lehrer, Pfleger, Ärzte, Kindergärtner etc.) und Manager-Berufen geortet, lassen sich Fälle des Burnout-Syndroms inzwischen in allen Alters- und Berufsgruppen feststellen. Prominente Erkrankte waren oder sind beispielsweise der Jazz-Pianist Keith Jarrett oder der Skispringer Sven Hannawald.
Als besonders bedroht gelten Menschen, die von Berufs wegen große Verantwortung tragen – oder sich einfach nur in besonderer Weise verantwortlich fühlen. Letztlich haben viele Faktoren Einfluss auf die Krankheit, unter anderem Depressionen, Ängstlichkeit, Perfektionsstreben, ein labiles Selbstwertgefühl oder Hyperaktivität.
Frühzeitig erkannt, kann das Burnout-Syndrom in den meisten Fällen erfolgreich gelöst werden. Eine psychotherapeutische Behandlung ist gewöhnlich der beste Weg. Auch im Internet finden sich hilfreiche Seiten.    [...mehr]