» Krankheitserscheinungen

Autor: Michael

Zahnwurzelentzündungen entstehen, wenn Karies durch den Zahn in das Zahnbein vordringt und die Nerven in der Wurzelhöhle reizt. Anfangs reagiert der Zahn nur auf extreme Temperaturen, wie sehr kalte oder warme Speisen, aber auch auf Süßes oder Saures mit Schmerzen. Mit der Zeit jedoch bleibt der Schmerz bestehen und ein stechender Dauerschmerz ist unausweichlich.

Nach der Reizung des Zahnbeins erfolgt eine Entzündung in der Zahnwurzel. Durch diese Entzündung kann die Zahnwurzel vereitern und die Schmerzen werden stärker. Im Extremfall kann es passieren, dass Kinn und Wange anschwellen und die Schmerzen sich bis in den Ohr- und Augenbereich ausbreiten. Werden die Kariesbakterien als Verursacher der Entzündung nicht rechtzeitig behandelt, nisten sie sich im Zahn dauerhaft ein und zerfressen ihn von Innen heraus. Dort reizt die Entzündung die Nerven, im schlimmsten Fall stirbt der Zahnnerv ab. Gelangen die Bakterien aber bis zur Wurzelspitze, können sie auch den umgebenden Kieferknochen befallen und auflösen.     [...mehr]


Autor: Michael

Jeder kennt das Medikament gegen Erkältungsbeschwerden. In der Kapselform befinden sich kleine Kügelchen welche bei einer Virusinfektion in den oberen Luftwegen Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Kopfschmerzen und eventuell leichtes Fieber bekämpfen. Doch was steckt eigentlich genau in den Zauberkügelchen und wie Wirken sie auch unseren Körper?

Das Medikament enthält eine Kombination der Wirkstoffe Paracetamol, Chlorphenamin, Koffein und Ascorbinsäure. Es wird bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten eingesetzt.

Eine Erkältung ist eine Virusinfektion der oberen Luftwege und verursacht eine Entzündung der Schleimhäute, die im Normalfall nach einigen Tagen wieder von alleine abklingt. Bis heute ist in der Tat noch kein Medikament bekannt welches die Infektion an sich bekämpft. Mit Grippostad C Kapseln werden lediglich die Symptome mit verschiedenen Arzneistoffen gelindert.

Wie wirken die Inhaltsstoffe von Grippostad C?

Paracetamol wirkt schmerzstillender und fiebersenkender. Es hemmt die Prostaglandin-Produktion vorrangig im Gehirn und Beeinflusst das Temperaturregelzentrums im Gehirn. Bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten senkt Paracetamol das Fieber und lindert Kopf- und Gliederschmerzen.

Coffein verstärkt die Wirkung von Paracetamol und beschleunigt den Wirkungseintritt. Es hat bei migräneartigen Kopfschmerzen eine günstige Wirkung, da es die Gefäße verengt. Außerdem regt Coffein Herz- und Kreislauf an, erhöht vorübergehend die Leistungsfähigkeit und verscheucht Müdigkeit.

Chlorphenamin ist ein Antihistamin und schwächt die Wirkung von Histamin im Körper ab. Histamin wird bei allergischen Reaktionen freigesetzt und spielt eine Rolle bei Entzündungsvorgängen. Chlorphenamin wirkt dem Anschwellen der Nasenschleimhaut und Bronchien entgegen. Daneben hilft es auch beim erkältungsbedingten Schnupfen. Müdigkeit ist eine Begleitwirkung des Chlorphenamins. Nachts ist das bei Erkältung und Grippe durchaus angenehm, doch tagsüber wirkt es eher störend.

Ascorbinsäure ist eine andere Bezeichnung für Vitamin C, welches im Körper am Aufbau von Bindegewebe, an der Bildung von Botenstoffen sowie beim Abbau von Fremd- und Arzneistoffen beteiligt. Vitamin C spielt außerdem eine Rolle bei der Immunabwehr, da es notwendig ist für die zuverlässige Funktion der weißen Blutkörperchen. Eine ausreichende Zufuhr an Vitamin C kann somit den Widerstand gegen Infektionskrankheiten erhöhen.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Jeder hatte schon mal das Gefühl von Lustlosigkeit. Es sind solche Tage, an denen man alles mögliche beginnt und nicht zu Ende bringt. Nichts scheint einem Freude zu bereiten und aufraffen kann man sich schon einmal gar nicht. Woran liegt dies?

Es gibt Menschen, die versuchen dieses Gefühl durch Ersatzstoffe zu überbrücken. Das können Süßigkeiten sein, nach eine kürzlich veröffentlichten Studie können es auch Aufpuschmittel sein, die Studenten länger arbeiten und Sportler wie mit EPO ausdauernder machen können.

Erythropoetin ist wichtig für die Bildung der Erythrozyten, also der roten Blutkörperchen in unserem Körper. Das Hormon kommt natürlicherweise in uns vor und wir vorwiegend bei Sauerstoffmangel gebildet. Synthetisiert wird EPO in den Nieren, falls die Synthese zurückgeht leidet man unter Blutarmut, einer so genannten Anämie.

Das Entscheidene ist, dass die roten Blutkörper den Sauerstoff aus unserem Blut binden und transportieren. Wenn zu wenige Erythrozyten vorhanden sind, wird dementsprechend zu wenig Sauerstoff zu den Zielzellen gebracht, wir leiden in dem Augenblick unter Müdigkeit und fühlen uns schlapp.

Nicht immer ist Anämie auf hormoneller Ebene entstanden. Eisenmangel kann genauso ausschlaggebend dafür sein. Eisen wird bei der Sauerstoffbindung benötigt, da ohne Eisen die Blutkörper das Hämoglobin nicht bilden können, welches O2 bindet.

Zu viele Erythrozyten sind jedoch auch nicht gut und wirken negativ auf den Blutfluss. Menschen, die an einem Lungenleiden erkrankt sind oder starke Raucher sollten auf jedenfall ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Wer einen Eisenmangel durch Ernährung ausgleichen möchte, dem empfehle ich vor allem Hülsenfrüchte, wie Linsen sowie Fleisch und Eier zu sich zu nehmen.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Ateriosklerose bedeutet übersetzt Verhärtung von Gefäßen, speziell Blutgefäßen. Im Volksmund spricht man auch von Verkalkung. Warum verschleißen vor allem die Adern unseres Körpers so schnell und wie kann man Arteriosklerose vermeiden?

Gefäßsystem © flickr / GreenFlames09

Im Prinzip gibt es wie bei fast jeder Erkrankung drei Faktoren: Gene, Lebensweise und Krankheiten.

Die Gefäße werden das ganze Leben über ziemlich beansprucht. Man muss sich nur einmal vorstellen wie viel Blut und wie schnell es durch unsere Adern fließt. Bei einem Puls von 70 Schlägen je Minute, treibt das Herz fünf Liter Blut an.

Bei Infektionen greift unser Immunsystem die Erreger an. Sie wandern dazu durch die Gefäße um in das beschädigte Gewebe einzudringen. An diesen Stellen entsteht eine Verdickung, da sich Cholesterin und Fette dort ablagern können und die Zellen sich vermehrt teilen.

So ist es nicht verwunderlich, dass Entzündungsstellen oder nicht behandelte Krankheiten dazu führen können, dass das Gefäßsystem sehr “zerbeult” und verdickt.

Die Schulmedizin bezeichnet solche Verengungen als Stenosen.

Ein anderes Phänomen ist Plaques. Dies sind Ablagerungen von low density lipoproteins, kurz: LDL. Dies geschieht vor allem durch eine schlechte Ernährung, da die antagonistische Wirkung des HDL ausbleibt, welches reichlich in mehrfach ungesättigten Fetten enthalten ist. Sie verursachen Gefäßrisse.

Wie merkt man, dass Deformationen vorliegen?

Vorsorge. Neurologen können die Gefäße mit Ultraschall nach Stenosen absuchen. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit durch Fluoreszenzfarbstoff alle Körpergefäße sichtbar zu machen.

Spätestens bei einem Herzinfarkt oder Angina-pectoris-Anfall sind die Anzeichen vorhanden, etwas ändern zu müssen. Bewegung und gesunde Ernährung helfen in Kombination mit Medikamenten meistens.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Krankheit, Gesundheit, Fitness, Kur, Erholung, Spa, Prävention, alles Begriffe, die uns tagtäglich gegen den Kopf geworfen werden und wo wir eine Vorstellung uns machen, doch die tatsächliche Bedeutung, zumindest in Sachen Gesundheit und Krankheit doch nicht richtig begreifen können.

Dafür gibt es schließlich ja Ärzte? Falsch! Natürlich stellt der Arzt die Diagnose, doch erste Anzeichen von Schlaganfällen sollte jeder von uns kennen, da sonst gravierende Langzeitschäden erfolgen können.

Meiner Meinung nach befindet sich der Mensch in einem Kontinuum zwischen Gesundheit und Krankheit. Das heisst, er wird niemals vollständig gesund, beziehungsweise vollständig krank sein, dann wäre er – trocken gesprochen – so ziemlich tot.

Warum nie richtig gesund?

Stellen Sie sich vor, es ist ein super Tag für Sie gewesen, das Wetter ist genau nach ihrem Geschmack, einfach gesagt: Sie sind mit sich und der Welt zufrieden. Sie fühlen sich fit, eben gesund.

Zwei Stunden später bekommen Sie Schmerzen in der Brust, klappen zusammen, kommen in das Krankenhaus, erfahren, dass Sie einen Herzinfarkt hatten und ein Stand oder Bypass gesetzt werden muss. Nach der Reha geht es Ihnen genauso gut wie zuvor.

Zugegeben, das Beispiel ist etwas hart und schockierend, doch absolut möglich und bereits tausendemale passiert. Fakt ist, dass sie sich gut gefühlt haben, ihr Körper jedoch eine Verkalkung durch zu fettiges Essen beispielsweise bereits in den Adern hatte, wodurch die Blutzufuhr zum Herzen nicht mehr gewährleistet wurde. Schauen Sie mal vorbei bei Triglyceride – Zu viel Fett macht krank, ein passender und interessanter Artikel!

Kontinum bedeutet also, dass man sich immer auf einem schmalen Grad zwischen Gesundheit und Krankheit bewegt, welcher bereits durch einen Schnupfen gestört werden kann.

Prävention ist da das einzige Mittel zur Beeinflussung. Und hier setzt wieder das Wissen um Krankheitsanzeichen ein. Es gibt fließende Grenzen und für den Laien ist nicht immer eindeutig um welche Erkrankung es sich handelt, aber eine erhöhte Temperatur ist beispielsweise ein Anzeichen dafür, dass das Immunsystem gegen eindringende Krankheitserreger zur Tat schreiten muss.

Als kleine Denkhilfe gibt es die fünf so genannten typischen Entzündungszeichen:

- Rötung
- Schmerz
- Funktionsverlust
- Schwellung
- erhöhte Temperatur    [...mehr]


Autor: Michael

Die Reizblase oder hyperaktive Blase ist keine eigenständige Krankheit aber ein Symptom, das auf verschiedene Blasenerkrankungen hinweisen kann. Meist leiden Frauen unter einer Reizblase.

Die Reizblase ist eine Form der Inkontinenz, die vor allem bei  Syndromen wie Blasenentzündungen (Cystitis) oder anderen Blasenerkrankungen auftritt. In einigen Fällen kann sie auch psychosomatisch bedingt sein.

Reizblase © flickr / Espis

Anzeichen

Wenn man unter einer Reizblase leidet, uriniert man sehr häufig, doch nur in geringen Mengen. Wird dem Drang zum Wasserlassen nicht nachgegeben, entleert sich die Blase meist selbstständig.    [...mehr]


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