» Krankheitsbilder

Autor: Michael

Der Trend scheint schon vorbei, zumindest wird kaum noch darüber berichtet: Die Flatrate-Partys. Wochenlang quälten sich Reporter zu den vermeintlichen Szenetreffs um besoffene Kinder zu filmen und zu interviewen. Doch Tatsache bleibt, dass immer noch viel zu viele Jugendliche die Folgen solcher Trinkarien verkennen.

Vor allem die kurzzeitigen Folgen vom Flatrate Saufen sind das Problem. Über Sucht in diesem Zusammenhang einzugehen wäre etwas verfehlt. Deswegen will ich eher über die direkten Folgen von zuviel Alkohol berichten.

Wodka © Flickr /Carsten Lorentzen
Wodka gehört zum “Hart-Alk”. Verstärker Konsum kann in den Tod führen

Die ersten Erscheinungen von Alkohol sind die, sozusagen, gewünschten: Heiterkeit, Ausgelassenheit, Redseligkeit und Überschätzung. Doch von da an, ist es nicht weit zu Übelkeit und dem Ausfall der Feinmotorik. Dies sind (nicht die ersten, aber) bereits überdeutliche Anzeichen einer Vergiftung. Grob gesagt tritt die Vergiftung schon nach mehr als einem Bier ein. Ein Bier entspricht ungefähr 20 Gramm reinem Alkohol, wie die Ettikette bereits verrät: 5% Vol. bei einem halben Liter.

Ab einer Menge, die man im Blut mit Promille angibt, von 3,0 Promille bis 4,0 Promille versagen die Sicherheitssysteme des Körpers. Diese Menge ist schlicht und ergreifen giftig und kann zum Tod führen.

Den Alkohol verbieten ist sicherlich keine Lösung, aber ein gemäßigter Genuss macht mehr Spaß und trübt das Erinnerungsvermögen nicht derart – von den Kopfschmerzen mal ganz abgesehen. Außerdem macht man sich nicht so zum Löffel!    [...mehr]


Autor: Michael

Ein zu hoher Blutdruck fällt den meisten Menschen erst mal nicht auf. Es führt nicht zu Beschwerden und hat, besonders in der Jugend, den Vorteil, dass man viel Energie bereit hält. Morgens ist man gleich wach und abends kann man länger machen.

Bluthochdruck ist gefährlich © Flickr /Andreas D.Doch Vorsicht! Ein Arzt erklärte ein mal, dass man sich das vorstellen muss, wie eine Kerze die heller brennt – sie brennt schneller ab. Mit anderen Worten der Druck auf die Gefäße kann so hoch werden, besonders mit steigendem Alter, dass es zu Herzinfarkten und auch zu Gehirnschlägen kommt.

Kann die Ernährung hier helfen? Klare Antwort: Ja! Vor allem ist der Salzgehalt relevant. So muss darauf geachtet werden, dass man nicht allzu viel des Natrium – Chlorids zu sich nimmt. Dass man sich gesund ernährt, ist ja klar und logisch. Doch dies gilt vor allem für die Freunde der Hypertonie (Bluthochdruck). Auch Fertigessen oder Fertigsaucen sind meist sehr Natriumhaltig.

Daneben sollte man auch ein starkes Übergewicht vermeiden, nicht allzu viel Kaffee trinken und möglichst nicht rauchen. All das verstärkt den Druck auf die Adern und führt über kurz oder lang zu Blutdruckbeschwerden.
Zudem gibt es auch Atemtechniken, die den Druck und den Stress reduzieren. So nimmt man tief Luft und bläst sie langsam über den zu einem „F“ geformten Mund heraus. Eine andere Möglichkeit ist, wenn man einen Zahnstocher mit einem Pflaster hinter dem Ohr befestigt. So ähnlich, wie einen Bleistift den man hinters Ohr klemmt. Dies kommt aus der asiatischen Meditationsmedizin.    [...mehr]


Autor: Michael

Stress als Auslöser flickr ©madstreetz

Im Laufe der zurückliegenden Jahre haben sich die Diagnosen bei psychischen Krankheiten um ein Vielfaches erhöht, was aber ganz unterschiedlicher Hintergründe besitzt. Zum einen ist man auf dem Feld der Psychologie in den letzten Jahren erheblich vorangeschritten und zum anderen hat sich auch innerhalb der Gesellschaft ein erheblicher Wandel vollzogen. Leistungsdruck und wechselnde Partnerschaften sind typische Symptome der Moderne und führen letztendlich zu Krankheiten wie Burn-Out-Syndrom, Angststörungen, Depressionen oder Magersucht.

Beim Borderline-Syndrom hingegen wird die Ursache weniger in der aktuellen Lebenssituation vermutet als in der frühen Kindheit, wo ein traumatisches Ereignis der Auslöser gewesen sein könnte. Vielmehr hat das Borderline-Syndrom Auswirkung auf die aktuelle Lebenssituation, wo der Betroffene emotional instabil reagiert. Die eigenen Gefühle richtig zu interpretieren fällt dem Erkrankten deutlich schwer, so dass impulsive Reaktionen und Stimmungsschwankungen zum typischen Krankheitsbild gehören.

Gerade die Stimmungsschwankungen beeinträchtigen die zwischenmenschlichen Beziehungen. Gerät die betroffene Person unter Stress, können paranoide Schlussfolgerungen zu Fehlinterpretationen der jeweiligen Situation führen. Die Folge sind instabile und von Krisen geprägte Partner- und Freundschaften. Bei besonders schweren Fällen steht der Patient quasi neben sich und beobachtet sein Handeln. Um jedoch den Realitätsbezug wieder herzustellen, verletzten sich die vom Borderline-Syndrom betroffenen Personen oftmals selbst.

Medizin-Experten zufolge sind in Deutschland rund zwei Prozent der von der Krankheit betroffen, wovon ein Großteil weiblich ist. Oftmals ist es möglich, den Patienten mit einer ambulanten Therapie hilfreich zur Seite zu stehen.    [...mehr]


Autor: Michael

Diese Krankheit, die medizinisch Scabies genannt wird, gilt als verpönte Krankheit, die meist nur Obdachlose befällt.
Dabei ist sie weit verbreitet. Grund hierfür ist die Verwechselungsgefahr mit Ekzemen und die schnelle Übertragung. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kommt es schnell zu einer Ansteckung. Hierfür genügt schon leichter Körperkontakt, etwa durch ein Händeschütteln. Die Inkubationszeit beträgt 3 bis 6 Wochen.

Verantwortlich für diese stark juckende Hautreaktion ist ein Parasit. Die weibliche Kratzmilbe legt ihre Eier und ihren Kot in kleinen Kanälen unter die Haut. Nach drei bis vier Tagen entwickeln sich die Eier zu Larven. Dadurch kommt es zu einer schnellen Ausbreitung über den ganzen Körper.

Die Reaktion auf den Milbenkot kann unterschiedlich stark sein. Achseln, Handgelenke und Genitalien sind meist die zuerst befallenen Körperstellen. An den befallenen Körperstellen treten Pusteln und Quaddeln auf, die sich durch Kratzen verstärken.

Scabies © Wikipedia / Adam Cuerden

Bei einem Verdacht auf Scabies sollten sie sofort einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung erfolgt durch das Verschreiben einer speziellen Salbe. Diese tötet die Milben bereits nach einmaliger Anwendung ab. Kleidung und benutzte Bettwäsche sollte bei ca. 60°C gewaschen
werden oder bei -18°C eingefroren werden. Das tötet die Milben ab und entzieht ihnen die Nahrungsgrundlage. Des Weiteren sollten alle benutzten Gegenstände regelmäßig desinfiziert werden bis davon auszugehen ist, dass die Krankheit kuriert ist.    [...mehr]


Autor: Michael

Am Sonntag wurde die Internationale AIDS-Konferenz in Mexico City eröffnet. Auf dieser treffen sich die verschiedensten Persönlichkeiten aus Politik und Organisationsumfeld, um im Kampf gegen die unheilbare Krankheit voranzukommen.

AIDS Schleife © flickr / Sully PixelDie diesjährige Konferenz ist dementsprechend stärker auf einen Handlungs-Impuls ausgelegt. So möchten das die Veranstalter jedenfalls dargestellt wissen.

Gerade in der “Leaders Vision”, also dem Konzept, was sich mit dem Umgang mit Führungskräften aus Politik und Wirtschaft beschäftigt, wird eine offene Diskussion im Gegensatz zum alten Konzept vorgefertigter Reden angestrebt.

Ob das die gewünschten Änderungen herbeirufen wird, bleibt fraglich.Schließlich sind auch bei vergangenen AIDS-Konferenzen von seiten der “Leader” keine wirklichen Impulse ausgegangen. Die wirklich positive Wirkung der AIDS Conference 2008 dürfte eher in der Verquickung von Wissenschaft und Communities ligen. Ein weiteres erklärtes Ziel der Veranstalter besteht nämlich darin, Wissenschaftler und “Grass-Root”-Aktivisten zusammenzubekommen.

So soll bei der Bekämpfung des AIDS-Virus mehr zum wissenschaftlichen und weg vom ethischen hin argumentiert und geforscht werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich dadurch Erfolge abzeichnen. Immerhin steigen die AIDS-Raten zur Zeit so stark wie noch nie.    [...mehr]


Autor: Kerstin

Neben der Eisenmangelanämie kennt man noch weitere Formen, die im Folgenden weiter beschrieben werden sollen:

Erythropoetinmangel – Anämie

Diese Form der Anämie tritt infolge einer Nierenerkrankung (Niereninsuffizienz) auf, die bedingt, dass das Hormon Erythropoetin nicht mehr ausreichend gebildet wird. Da EPO als Wachstumsfaktor für die Bildung von Erythrozyten wichtig ist, führt eine solche Erkrankung zu einem sinkenden Anteil der Erythrozyten am Gesamtkörpervolumen.
Zur Therapie der renalen Anämie wird rekombinantes EPO verabreicht, welches sich von der physiologischen Form in der Art der Zuckerstrukturen unterscheidet. Als Nebenwirkungen werden grippeähnliche Symptome beschrieben, auch ist erhöhter Blutdruck möglich.
Betroffen sind vor allem Dialysepatienten.    [...mehr]


Autor: Michael

Das Tourette Syndrom wurde 1885 von Georges Gilles de la Tourette in seinen Symptomatiken beschrieben. In Deutschland ist die Krankheit erst seit ungefähr 1990 wieder ins öffentliche Interesse gerückt.

Georges Gilles de la Tourette

Symptome sind sogenannte Tics, die sich im Alter von 7 Jahren vor allem bei Jungen abzuzeichnen beginnen.

In der Pubertät werden diese Tics stärker. Wenn der Patient Glück hat, dann wachsen sich die Symptome mit den Jahren wieder aus, es kann jedoch sein, dass ihn das Tourette Symptom ein Leben lang begleitet.

Die möglichen Tics variieren sehr stark. Klassisch werden sie in motorische und vokale Tics geordnet. Einfache motorische Tics, wie die Kontraktion einzelner Muskeln, sind dabei nicht so stressig für den Patienten wie z.B. komplexe vokale Tics. Letzteren verdankt das Tourette Syndrom auch seine prominente Stellung unter den Zwangsstörungen: Die für den Patienten im realen Leben sehr unangenehme Symptomatik, schubweise Fäkalwörter auszurufen, wurde beispielsweise für einen Charakter in der Serie “Ally Mc Beal” verarbeitet. Daraus lassen sich für Hollywood & Co. meist komische Situationen dichten, für den Betroffenen selbst ist diese Ausprägung des Tourette-Syndroms aber nichts anderes als eine ewige soziale Tortur.

Dabei sind Tourette-Patienen meistens in motorischer oder geistiger Hinsicht überbegabt. Da ihre Reaktionshemmschwelle niedriger liegt, erreichen sie oft überdurchschnittliche Leistungen in Mathematik und Sport, oder sind talentiert im Beherrschen von Fingerfertigkeit erfordernden Instrumenten.

Das Wichtigste für einen Tourette-Patienten ist die Akzeptanz seiner Umwelt.

Da sich Tourette nach heutigem Wissenstand nicht heilen lässt, sondern bestenfalls die Symptome abgeändert und zu einer weniger starken Ausprägung gebracht werden können, dass die Umgebung nicht abweisend auf Tourette-Ausbrüche reagiert.

Theoretisch ist der Mensch mit diesem Syndrom zu allem fähig, oft scheitert seine soziale Integration jedoch an der Ignoranz seiner Mitmenschen.

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Autor: Kerstin

Der Begriff Anämie bezeichnet entweder den erniedrigten Gehalt von Hämoglobin im Blut oder die niedrige Anzahl der Erythrozyten im Vergleich zum restlichen Blutvolumen. Folge dieser Erkrankung ist der verminderte Sauerstofftransport.

Erythrozyten

Man kennt unterschiedliche Formen, wobei die Anämie zumeist das Symptom einer anderen Grunderkrankung darstellt.

Die häufigste Anämieform ist die Eisenmangelanämie. Bei ihr treten die oben genannten Mangelzustände infolge einer Verminderung des physiologischen Eisengehaltes auf.

Chronische Blutungen bilden die häufigste Form der Eisenmangelanämie. Diese tritt vor allem bei Frauen mit der Regelblutung wiederholt auf. Damit lässt sich auch erklären, dass 80% der Patienten mit Eisenmangelanämie weiblichen Geschlechtes sind. Weitere Quellen von Blutungen sind Operationen und der unnatürlicher Blutverlust im Magen – Darm – Trakt und anderen Organen. Auch häufiges Blutspenden kann ein Auslöser dieser Anämieform sein. Weitere Ursachen sind mangelhafte Eisenzufuhr über die Ernährung, vermehrter Eisenverbrauch während der Schwangerschaft sowie eine gestörte Eisenresorption.

Die Symptome der Eisenmangelanämie sind vielfältig: neben Kopfschmerzen, körperliche Schwäche und Konzentrationsschwierigkeiten, geht die Erkrankung auch mit trockener und blasser Haut einher.
Durch Untersuchung des Blutbildes kann die Mikrozytose (verminderte Erythrozytenanzahl) diagnostiziert werden. Steht die Diagnose fest, so kann mit Eisensubstitution therapiert werden und wenn möglich, gilt es, die Blutungsquelle zu unterbinden.
Wichtig zu wissen ist, dass vom Körper nur zweiwertiges Eisen resorbiert werden kann. Die dreiwertige Form wird hingegen unverändert ausgeschieden.
Neben der medikamentösen Therapie kann es in seltenen Fällen auch erforderlich sein, parenteral (in Form von Injektionen) zu substituieren.    [...mehr]


Autor: Michael

Ein Sonnenstich entsteht durch eine intensive und direkte Sonneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nacken. Dabei bedingt die im Kopf und Nacken angestaute Hitze eine Reizung und somit Entzündung der Hirnhaut. Insbesondere sind Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen mit hellen oder wenigen Haaren betroffen.

Sonnenbrand im Nackenbereich

Ein Sonnenstich lässt sich einfach erkennen. Die augenscheinlichsten Symptome für einen Sonnenstich sind ein hochroter, heißer Kopf und eine kühle Haut, sowie Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit, Erbrechen und Nackensteife. Ebenso sind Krampfanfälle, Kreislaufkollaps und Bewusstlosigkeit weitere Symptome für einen Sonnenstich. Ursächlich für einen Sonnenstich sind neben einer langen Sonneinstrahlung, ein hoher Flüssigkeitsverlust, eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie warme Kleidung und körperliche Anstrengungen.




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Autor: Michael

Der Lymphdrüsenkrebs (Morbus Hodgkin) ist eine seltene, aber bösartige Erkrankung des Lymphsystems, die Lymphom genannt wird. In Deutschland erkranken jährlich 2.000 Menschen an Lymphdrüsenkrebs, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Der Lymphdrüsenkrebs tritt zumeist zwischen dem 20. und 30. sowie nach dem 50. Lebensjahr auf.

Der Lymphdrüsenkrebs entsteht im Lymphsystem, einem Teil des menschlichen Immunsystems, indem sich Lymphozyten in Lymphome absondern und vermehren. Dabei können die Lymphome über den gesamten Körper streuen und auch Organe, beispielsweise Milz, Leber, Darm, befallen.    [...mehr]


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