» Psychosomatik

Autor: Michael

Die Tiefenentspannung nach Jacobson wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Edmund Jacobson entwickelt. Im Verlauf der Zeit wurde das anfangs recht zeitaufwendige Verfahren weiterentwickelt und vereinfacht.

Therme Loipersdorf ©Flickr

In den letzten 15 Jahren konnte sich die Progressive Muskelentspannung in Deutschland immer weiter behaupten, bis sie 1987 durch die Kassenzulassung zum Bestandteil der psychosomatischen Basisversorgung aller Krankenkassen geworden ist. Das Entspannungsverfahren zeigt Wirkung bei einer Vielzahl psychosomatischer Störungen wie Schmerzen, Bluthochdruck sowie Angst- und Schlafstörungen.

Wie funktioniert Progressive Muskelentspannung?

Progressive Muskelentspannung ist ein systematisches Muskelentspannungstraining, welches das Körperbewusstsein fördert. Der Wechsel von Anspannung und Entspannung dient der besseren Wahrnehmung der jeweiligen körperlichen Zustände, wodurch ein aktives Einwirken auf das Zusammenspiel von An- und Entspannung ermöglicht wird. Somit können im Anfangsstadium befindliche Verspannungen frühzeitig erkannt werden und durch aktive Entspannung kann ihnen entgegengewirkt werden.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Die Ess- und Brechtsucht auch Bulimie genannt ist eine Krankheit an der viele junge Mädchen und Jungen leiden. Diese Essstörung ist nicht geprägt von der Verweigerung von Nahrung wie bei der Anorexie sondern von einem übermäßigen Verzehr von Lebensmittel, der durch Erbrechen wieder ausgeschieden wird.

The Work Fridge on a Friday at Noon-Thirty © Flickr / TheeErin

Die Essstörung Bulimie ist eine Krankheit, die besonders häufig bei Frauen auftritt, oftmals wird von einer Frauenquote von über 90 % gesprochen. Sie gelten normalerweise als sehr körperbewusst und legen häufig ein kontrolliertes Essverhalten an den Tag um nicht zu zu nehmen.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Der nächtliche Schlaf ist vielen heilig. Dennoch leiden viele Menschen unter Schlafstörungen und begegnen der Schlaflosigkeit mit verschiedenen Mitteln. Doch wie viel Schlaf braucht ein Mensch eigentlich und muss man immer acht Stunden schlafen um gesund zu sein?

Schlaftabletten © Flickr / Dean812

Die Schlaflosigkeit tritt häufig genau dann auf, wenn man man sowieso bereits gestresst sind. Nächtliches Grübeln und Anspannung die sich vom Tag auf die Nacht überträgt, verhindern oftmals, dass man nachts ruhig schläft. Es gibt aber auch andere Menschen, die nie zu schlafen scheinen und trotzdem ein schier unfassbares Arbeitspensum aushalten. Wie kommt das?    [...mehr]


Autor: Daniela

Die Depression ist eine in der Bevölkerung sehr häufig vorkommende Störung mit krankhaft niedergedrückter Stimmung und kann mit einer Vielzahl von Symptomen einhergehen. Die Entstehung von Depressionen ist unklar.

Die Schulmedizin und Psychologen teilen sie in drei Hauptarten ein: somatogene, endogene und psychogene Depression. Die Somatogene wird durch körperliche Erkrankungen hervorgerufen, z.B. durch eine Schilddrüsenunterfunktion. Bei der Endogenen ist die Ursache unbekannt. Vermutet werden erbliche und neurobiochemische Faktoren, zwischenmenschliche Belastungen, Veränderungen der Lebensumstände, Umweltgifte. Psychogene Depressionen sind seelisch „erworbene“ Störungen, z.B. ausgelöst durch ein Traumata oder aufgrund eines ungelösten inneren Konflikts, der zumeist in der Kindheit entstand.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Krankheit, Gesundheit, Fitness, Kur, Erholung, Spa, Prävention, alles Begriffe, die uns tagtäglich gegen den Kopf geworfen werden und wo wir eine Vorstellung uns machen, doch die tatsächliche Bedeutung, zumindest in Sachen Gesundheit und Krankheit doch nicht richtig begreifen können.

Dafür gibt es schließlich ja Ärzte? Falsch! Natürlich stellt der Arzt die Diagnose, doch erste Anzeichen von Schlaganfällen sollte jeder von uns kennen, da sonst gravierende Langzeitschäden erfolgen können.

Meiner Meinung nach befindet sich der Mensch in einem Kontinuum zwischen Gesundheit und Krankheit. Das heisst, er wird niemals vollständig gesund, beziehungsweise vollständig krank sein, dann wäre er - trocken gesprochen - so ziemlich tot.

Warum nie richtig gesund?

Stellen Sie sich vor, es ist ein super Tag für Sie gewesen, das Wetter ist genau nach ihrem Geschmack, einfach gesagt: Sie sind mit sich und der Welt zufrieden. Sie fühlen sich fit, eben gesund.

Zwei Stunden später bekommen Sie Schmerzen in der Brust, klappen zusammen, kommen in das Krankenhaus, erfahren, dass Sie einen Herzinfarkt hatten und ein Stand oder Bypass gesetzt werden muss. Nach der Reha geht es Ihnen genauso gut wie zuvor.

Zugegeben, das Beispiel ist etwas hart und schockierend, doch absolut möglich und bereits tausendemale passiert. Fakt ist, dass sie sich gut gefühlt haben, ihr Körper jedoch eine Verkalkung durch zu fettiges Essen beispielsweise bereits in den Adern hatte, wodurch die Blutzufuhr zum Herzen nicht mehr gewährleistet wurde. Schauen Sie mal vorbei bei Triglyceride - Zu viel Fett macht krank, ein passender und interessanter Artikel!

Kontinum bedeutet also, dass man sich immer auf einem schmalen Grad zwischen Gesundheit und Krankheit bewegt, welcher bereits durch einen Schnupfen gestört werden kann.

Prävention ist da das einzige Mittel zur Beeinflussung. Und hier setzt wieder das Wissen um Krankheitsanzeichen ein. Es gibt fließende Grenzen und für den Laien ist nicht immer eindeutig um welche Erkrankung es sich handelt, aber eine erhöhte Temperatur ist beispielsweise ein Anzeichen dafür, dass das Immunsystem gegen eindringende Krankheitserreger zur Tat schreiten muss.

Als kleine Denkhilfe gibt es die fünf so genannten typischen Entzündungszeichen:

- Rötung
- Schmerz
- Funktionsverlust
- Schwellung
- erhöhte Temperatur    [...mehr]


Autor: Michael

Lippenherpes ist eine ansteckende virale Infektion. Ähnlich wie andere Herpesviren kann er über Jahre inaktiv sein.

Lippenherpes hat man oft ein Leben lang. Eine einmalige Infektion kann dazu führen, dass der Herpes regelmäßig auftritt und dann wieder für Jahre inaktiv bleibt.

Lippenherpes © flickr / sugree

Ähnlich seinem Verwandten, dem Varizella-Zoster-Virus, das Windpocken und Gürtelrose verursacht, tritt auch Herpes Simplex nicht immer hervor.

Der Lippenherpes, auch Fieberbläschen genannt, wird durch das Herpes Simplex Virus 1 (HSV I) hervorgerufen, das in seiner zweiten Form auch den Genitalherpes verursacht. Bei der initialen Infektion, die meist im Kindesalter erfolgt, bilden sich eitrige Bläschen in der Mundhöhle, die aufplatzen können und übelriechend sind. Die Infektion geht mit hohem Fieber und einer Lymphknotenschwellung einher.

Bei einer Zweitinfektion bilden sich die charakteristischen Bläschen an den Lippen oder an der Nase. Während der Akutphase des Lippenherpes sind die Träger des Virus hochvirulent, d.h. Körperkontakt mit einer betroffenen Stelle kann zur Infektion mit dem HSV führen. Deshalb sollte der Verzehr von Getränken aus dem gleichen Glas und der Austausch von Küssen, in dieser Zeit nicht erfolgen.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Haben Sie nicht auch schon festgestellt, dass häufig Kollegen nach dem Urlaub gar nicht so entspannt und erholt sind, wie man eigentlich vermuten sollte?

Urlaub der Großstadt entfliehen © flickr / Hamed Saber

Woran liegt es, dass dieses Phänomen nach Ferien auftritt? Warum machen Ferien krank?    [...mehr]


Autor: Stephanie

Wer Roman Polanskis Film “Ekel” kennt, weiß was es bedeutet, wenn jemand Psychotiker ist.

Catherine Deneuve © flickr / andy54321

In dem Film geht es um die attraktive Maniküre Carol, welche unter einer Psychose leidet, sich in ihrem Haus verbarrikadiert und jeden männlichen Gast ermordert, allein weil er ihr vermeintlicher Vergewaltiger ist.

Hier erkennt man schon genau den Unterschied zwischen Neurosen und Psychosen. Die Neurotiker nehmen ihre Umwelt war und wünschen sich etwas zu sein, dass sie nicht sind. Bei den Psychotikern ist es genau anders herum. Sie leben in ihrer Fanatasiewelt und kapseln sich immer mehr von der Außenwelt ab.

Beide Krankheiten haben jedoch ähnliche Symptome. Oft stecken Paranoia, also Verfolgungswahn sowie Phobien eine große Rolle. Sie haben gemein, dass der Erkrankte verunsichert ist durch eine Angst, die jedoch nur Vorstellungen seiner Phantasie entspricht.

Früher wurden starke Psychosen als Schizoprenie wahrgenommen, heute weiß man, dass der Patient vollkommen in seiner Phantasiewelt lebt.    [...mehr]


Autor: Michael

ADHS - Hyperaktivität bei Kindern©flickr / Zarko Drincic

AufmerksamkeitsDefizit-/HyperaktivitätsSyndrom, ist eine psychische Störung, die bereits im Kleinkindalter auftreten kann und durch Aufmerksamkeitsschwäche, aufbrausendes Verhalten und zum Teil auch Hyperaktivität gekennzeichnet ist.

Sie müssen allerdings nicht gleich hellhörig werden, nur weil ihr Kind sehr aktiv und bewegungssuchend ist. Nicht alle Kinder, die unruhig sind und oft ungestüm reagieren, müssen ADHS haben.

Wenn sie also den Verdacht haben, dann sollten sie ihr Kind ärztlich untersuchen lassen, um ganz sicher zu gehen. Wenn ihr Kind sich leicht ablenken lässt und sich nicht lange mit einer Sache beschäftigen kann, dann sind das erste Anzeichen, die sie ernst nehmen sollten.    [...mehr]


Autor: Michael

Stress als Auslöser flickr ©madstreetz

Im Laufe der zurückliegenden Jahre haben sich die Diagnosen bei psychischen Krankheiten um ein Vielfaches erhöht, was aber ganz unterschiedlicher Hintergründe besitzt. Zum einen ist man auf dem Feld der Psychologie in den letzten Jahren erheblich vorangeschritten und zum anderen hat sich auch innerhalb der Gesellschaft ein erheblicher Wandel vollzogen. Leistungsdruck und wechselnde Partnerschaften sind typische Symptome der Moderne und führen letztendlich zu Krankheiten wie Burn-Out-Syndrom, Angststörungen, Depressionen oder Magersucht.

Beim Borderline-Syndrom hingegen wird die Ursache weniger in der aktuellen Lebenssituation vermutet als in der frühen Kindheit, wo ein traumatisches Ereignis der Auslöser gewesen sein könnte. Vielmehr hat das Borderline-Syndrom Auswirkung auf die aktuelle Lebenssituation, wo der Betroffene emotional instabil reagiert. Die eigenen Gefühle richtig zu interpretieren fällt dem Erkrankten deutlich schwer, so dass impulsive Reaktionen und Stimmungsschwankungen zum typischen Krankheitsbild gehören.

Gerade die Stimmungsschwankungen beeinträchtigen die zwischenmenschlichen Beziehungen. Gerät die betroffene Person unter Stress, können paranoide Schlussfolgerungen zu Fehlinterpretationen der jeweiligen Situation führen. Die Folge sind instabile und von Krisen geprägte Partner- und Freundschaften. Bei besonders schweren Fällen steht der Patient quasi neben sich und beobachtet sein Handeln. Um jedoch den Realitätsbezug wieder herzustellen, verletzten sich die vom Borderline-Syndrom betroffenen Personen oftmals selbst.

Medizin-Experten zufolge sind in Deutschland rund zwei Prozent der von der Krankheit betroffen, wovon ein Großteil weiblich ist. Oftmals ist es möglich, den Patienten mit einer ambulanten Therapie hilfreich zur Seite zu stehen.    [...mehr]


Seite 1 von 212»