Blut spenden kann Leben retten!

Blut spenden ist ein gutes Gefühl, da so Kranken und Verletzten geholfen werden kann. Gerade im Sommer und in Großstädten mangelt es oft an dem Lebenselixier und eine optimale Versorgung der Patienten ist somit gefährdet.

Blut kann noch nicht künstlich hergestellt, sondern nur vom Körper gebildet werden. Der Bedarf an Blutkonserven ist hoch und kann nur über genug freiwillige Spender gedeckt werden.

Wie läuft das Blut spenden ab?

Erstspender sollten zwischen 18 und 60 Jahre alt sein. Spender dürfen nicht weniger als 50 Kg wiegen, sich gesund fühlen, in den letzten vier Monaten weder operiert, noch tätowiert oder gepierct worden sein.

Bei der Ankunft wird nach der Registrierung und Feststellung der Personalien ein Fragebogen ausgefüllt.

Durch eine Untersuchung bei einem Arzt wird die Spendefähigkeit bestimmt. Es wird dabei eine kleiner Bluttropfen vom Finger oder Ohrläppchen entnommen, um den Hämoglobinwert zu bestimmten und eine Blutarmut auszuschließen.

Vor der Blutspende wird bei einem vertraulichen Selbausschluss angegeben, ob das Blut zur Spende freigegeben werden kann.

Dann müssen Spender, die in Gruppen zum Spenden kommen, sich nicht vor der Gruppe erklären, warum sie eventuell nicht spenden dürfen. Das Blut wird dennoch auf Krankheiten untersucht und eventuell für andere Zwecke, zum Beispiel in der Forschung, verwendet.

Ausgeschlossen werden zum Beispiel homosexuelle Männer und Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern, wegen der erhöhten Infektionsgefahr.

Bei der Blutspende liegt man in einem bequemen Sessel. Es werden ca. 500 ml Blut entnommen. Die Entnahme dauert nur fünf bis zehn Minuten. Nach einer 15-30 minütigen Ruhephase wird meistens ein Imbiss angeboten, bei dem man sich wieder stärken kann.

Männer können alle acht Wochen, Frauen alle 12 Wochen zur Blutspende gehen. Es besteht keine Ansteckungsgefahr während der Spende und der Körper verträgt den recht hohen Blutverlust in der Regel gut, es können allerdings Kreislaufprobleme auftreten.

Was passiert mit dem Blut?

Das gespendete Blut wird in seine Bestandteile zerlegt, also in Erythrozyten, Thrombozyten und Plasma. Es kann also drei verschiedenen Menschen mit nur einer Spende geholfen werden.

Das meiste Blut wird für Operationen und bei der Krebs-Therapie verwendet. Bei Chemotherapien, bei der die Blutbildung vorübergehend unterdrückt wird, ist der Patient auf eine Blutkonserve angewiesen.

Sollte das Blut Hinweise auf Krankheiten enthalten, wird der Spender darüber schriftlich informiert. Neben dieser Untersuchung auf Krankheiten bekommt der Spender manchmal eine Aufwandsentschädigung.

Weitere Informationen gibt es im Internet.

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