Baldrian hilft bei Schlafproblemen

Baldrian kennt man als pflanzliches Schlafmittel, das bereits seit alters her in der Naturheilkunde Anwendung findet. Nun bestätigt auch die PRISCUS-Liste, die besonders gut verträgliche Arzneistoffe und Mittel für die Altersgruppe der ab 60-Järhigen auflistet, dass Baldrian ein gut verträgliches pflanzliches Mittel ist und bei Schlafproblemen gute Dienste leistet.

Echter Baldrian

Baldrian oder mit seiner lateinischen  Bezeichnung Valeriana gehört zu der Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae) und besitzt um die 150-200 Arten. Für medizinische Zwecke wird nur der Echte Baldrian (Valeriana officinalis) verwendet. Die krautige Pflanze enthält verschiedene Alkaloide und ätherische Öle wie Monoterpene und Sesquiterpene, wobei besonders letztere für die beruhigende und schlaffördernde Wirkung des Baldrians verantwortlich sind.

Um ein pflanzliches Beruhigungs- und Schlafmittel aus Baldrian zu erhalten, wird in der Naturheilkunde die Baldrianwurzel (Radix valerianae) zu Trockenextrakten verarbeitet oder aus der frischen pflanze werden ethanolische oder wässrige Auszüge (Baldriantinktur) gewonnen, die in Tropfenform eingenommen werden.

Pflanzliche Arzneimittel

Dieses pflanzliche Arzneimittel ist besonders gut verträglich und harmoniert auch mit anderen  Medianten, so die PRISCUS-Liste, welche von einer Arbeitsgruppe um die Pharmakologin Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann erstellt wurde. Laut aktuellen Statistiken nimmt jeder Mensch über 60 Jahre durchschnittlich drei Arzneimittle pro Tag ein. Viele dieser Mediante wirken sich negativ auf das Reaktionsvermögen und die Alltagssicherheit aus, das betrifft vor allen Dingen Beruhigungs- und Schlafmittel. Dem gegenüber steht Baldrian, welches risikoarm auch bei älteren Menschen mit Einschlafproblemen verwendet werden kann. Baldrianextrakte besonders in Verneinung mit Hopfen und Melisse sorgen zuverlässig für Schlaf, das belegen auch verschiedene wissenschaftliche Studien. Auch über eine längere Einnahmezeit von Baldrian steht keine nachlassende Konzentrationsfähigkeit zu befürchten. Weiterhin macht das pflanzliche Mittel auch nicht abhängig.

Foto: Michael Kempf – Fotolia.com

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