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Adipositas (Fettleibigkeit) macht immer öfter Schlagzeilen. Die Deutschen waren nie zuvor so stark übergewichtig, wie heute. Auch Kinder sind schon betroffen. Dabei machen sich die wenigsten Gedanken über die schwerwiegenden Folgen, die Übergewicht für die Gesundheit haben kann.

Adipositas – wenn Übergewicht gefährlich wird ©Flickr.com/Kyle May

Adipositas - Volkskrankheit, mit der nicht zu spaßen ist

Fast 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen im Alter zwischen 25 und 69 Jahren sind in Deutschland adipös oder zumindest übergewichtig. Von Adipositas, also krankhafter Fettleibigkeit, spricht man dann, wenn der Body-Mass-Index bei einem Wert über 30 liegt.
Die Ursachen dafür sind verschieden. Meist liegt jedoch der Grund für Übergewicht bei falscher, ungesunder Ernährung und Bewegungsarmut im Alltag. Der Mix aus Chips, fetten Fleischgerichten und süßem Zuckerzeug in Kombination mit bequemen Fortbewegungsmitteln wie dem Auto, oder Hobbys wie Computerspielen, macht also dick. Das dürfte schon vielen bekannt sein. Oft wird das Übergewicht, gerade bei Kindern, jedoch als harmloser Babyspeck oder gemütliche „Wohlfühlröllchen“ runtergespielt. Übergewichtige Eltern machen leider nicht selten den Fehler, dass sie das Gewicht ihrer Kinder auf die leichte Schulter nehmen oder als gar nicht so schlimm wahrnehmen.

Wenn Übergewicht gefährlich wird

Was die meisten sich jedoch kaum vor Augen führen, sind die gesundheitlichen Folgen von Übergewicht. Die können nämlich ganz schön gefährlich sein. Viele der sogenannten Zivilisationskrankheiten werden z.B. durch die unnötigen Pfunde ausgelöst oder zumindest begünstigt.    [...mehr]


„Anti-Aging“ der Trendbegriff unserer Zeit, welcher die Menschen auffordert speziell im Alter jung, vital und körperlich gesund zu bleiben.

Durch Verbreitung  in den Medien wird dieser Begriff fälschlicherweise als Lifestile-Gefühl vermarktet und konzentriert sich fast nur auf jugendliches Aussehen und die Vermeidung des äußerlichen Alterns. Die tatsächliche Vorsorge zur Erhaltung der Vitalfunktionen des Körpers erhält eher eine sekundäre Rolle, da eine medizinische Aufklärung der Bevölkerung noch nicht verstärkt verbreitet wird. Erst seit kurzem nimmt die Schulmedizin die Präventivmedizin als eine ernstzunehmende Option in der Behandlung altersbedingter Erkrankungen wahr. So werden mittlerweile Medikamenten gegen erhöhte Cholesterinwerte (sog. Statine) bei Patienten mittleren Alters gegeben. Der Hintergrund dafür ist, das Risiko einer Herzerkrankung im späteren Lebensstadium zu reduzieren. Auch erhoffen sich viele Wissenschaftler der Gen-Medizin viele Behandlungsmöglichkeiten zur Prävention und Behandlung altersbedingter Erkrankungen. Mit dem Alter geht ein Rückgang an physiologischen Funktionen einschließlich der Fähigkeit der Gewebserneuerung einher, was ein Gewebeuntergang nach Verletzung oder Verschleiß zufolge haben kann. Einige dieser rückläufigen Prozesse scheinen genetisch bedingt zu sein, aber auch vermeidbare Veränderungen in der Biochemie des Körpers können eine Rolle spielen. Das frühzeitige Einsetzen von Alterserkrankungen kann man heutzutage durch Umweltbelastungen, Veränderungen des Lebensstilles und besonders durch ungesunde Ernährung zurückzuführen.    [...mehr]


Ein zu hoher Blutdruck fällt den meisten Menschen erst mal nicht auf. Es führt nicht zu Beschwerden und hat, besonders in der Jugend, den Vorteil, dass man viel Energie bereit hält. Morgens ist man gleich wach und abends kann man länger machen.

Bluthochdruck ist gefährlich © Flickr /Andreas D.Doch Vorsicht! Ein Arzt erklärte ein mal, dass man sich das vorstellen muss, wie eine Kerze die heller brennt – sie brennt schneller ab. Mit anderen Worten der Druck auf die Gefäße kann so hoch werden, besonders mit steigendem Alter, dass es zu Herzinfarkten und auch zu Gehirnschlägen kommt.

Kann die Ernährung hier helfen? Klare Antwort: Ja! Vor allem ist der Salzgehalt relevant. So muss darauf geachtet werden, dass man nicht allzu viel des Natrium – Chlorids zu sich nimmt. Dass man sich gesund ernährt, ist ja klar und logisch. Doch dies gilt vor allem für die Freunde der Hypertonie (Bluthochdruck). Auch Fertigessen oder Fertigsaucen sind meist sehr Natriumhaltig.

Daneben sollte man auch ein starkes Übergewicht vermeiden, nicht allzu viel Kaffee trinken und möglichst nicht rauchen. All das verstärkt den Druck auf die Adern und führt über kurz oder lang zu Blutdruckbeschwerden.
Zudem gibt es auch Atemtechniken, die den Druck und den Stress reduzieren. So nimmt man tief Luft und bläst sie langsam über den zu einem „F“ geformten Mund heraus. Eine andere Möglichkeit ist, wenn man einen Zahnstocher mit einem Pflaster hinter dem Ohr befestigt. So ähnlich, wie einen Bleistift den man hinters Ohr klemmt. Dies kommt aus der asiatischen Meditationsmedizin.    [...mehr]