Autor: Michael
Das Noonan Syndrom, auch „Pseudo-Turner-Syndrom“ genannt, ist auf einen Gen-Defekt zurückzuführen. Die Chancen, dass Eltern das Syndrom, welches u.a. für Herz- und Nierenerkrankungen venatwortlich ist, an ihren Nachwuchs vererben, liegt bei 50%.
Für das Noonan-Syndrom, das seinen Namen der amerikanischen Kinderkardiologin Jacqueline Noonan verdankt, ist meist eine Mutation des PTPN-11-Gens verantwortlich, das für die meisten Stoffwechsel und Wachstumsvorgänge verantwortlich ist. Noonan-Syndrom Patienten sind deswegen oft von Geburt an kleinwüchsig.
Das Noonan-Syndrom und seine Symtome
Ein weiteres Symptom ist der angeborene Herzfehler und Nierenprobleme in Folge einer Verzögerung des Organwachstums, der bei 80% der Betroffenen auftritt, ein im Nacken sehr tief liegender Haaransatz und eine sogenannte Flügelfalte, ein angespannter Hautlappen zwischen den Schultern.

Ferner erkennt man Noonan-Syndrom-Patienten an den weit auseinander stehenden Augen, dem breiten Nasenflügel sowie an den stark hinten am Kopf liegenden Ohren. Da die Symptome stark dem Ulrich-Turner-Syndrom ähneln, welches jedoch nur bei Frauen vorkommt, nennt man es auch „Pseudo-Turner-Syndrom“. [...mehr]
30. September 2009

Loading ...
Autor: Michael
Die Vollnarkose, oder auch Anästhsie, versetzt den Patienten in einen künstlichen Tiefschlaf, bei welchem zusätzlich das Schmerzempfinden durch die Verabreichung von Medikamenten unterdrückt wird. In diesem Zustand können Operationen aller Art durchgeführt werden, ohne das Sie hat den Zweck, dass der Patient Schmerzen empfindet oder etwas vom Operationsgeschehen miterlebt.
Befindet sich der Mensch in diesem Zustand des künstlichen Tiefschlafes, ist er nicht mehr fähig selbst zu atmen und muss daher künstlich beatmet werden. In Vorbereitung auf eine Vollnarkose wird er Narkosearzt (der Anästhesist) in einem Gespräch die wichtige Details besprechen und auf den Patienten eingehen.
Der Patient wird in jedem Fall an ein Narkoseüberwachungssystem angeschlossen, das kontinuierlich Herzschlag und Atmung sowie den Blutdruck überwacht. Die Verabreichung der narkotisierenden Medikamente kann in zwei Varianten durchgeführt werden. Entweder als Injektion über eine Vene (intravenös) oder mit einer Maske über die Atemwege (inhalativ).
Mögliche Komplikationen einer Vollnarkose
Die Vollnarkose ist ein sehr sicheres Verfahren, um die Erschlaffung der gesamten Muskulatur herbei zu führen und den Patienten so auf eine OP vorzubereiten, dennoch ist es nicht ganz ohne Risiken. Allgemeine Risiken, welche nicht auf den persönlichen Gesundheitszustand des Patienten zurückzuführen sind, werden meist durch den Beatmungstubus hervorgerufen. Störungen des Halsschmerzen, Herz-Kreislauf-Systems sowie Beatmungsprobleme sind selten, aber möglich. Das von vielen Patienten gefürchtete Aufwachen während der Operation, ohne dass Operateur oder Anästhesist dies bemerken, ist so gut wie unmöglich.
Alternativen zur Anästhesie
Wem die Vollnarkose zu heikel ist, kann bei einer Reihe von Operationen eine Regionalanästhesie, also eine gezielte Betäubung der betreffenden Körperregion, durchführen lassen. Hierbei werden ein oder mehrere Nerven, die zum Operationsgebiet führen betäubt, oder aber die aus dem Rückenmark abzweigenden Nerven in der Nähe des Rückenmarks. Ob dies in Frage kommt, kann man mit dem Anästhesisten im Vorgespräch zur Operation klären. [...mehr]
25. September 2009

Loading ...
Autor: Michael
Bei der umgangssprachlich als Raucherbein bezeichneten Krankheit handelt es sich um eine arterielle Durchblutungsstörung der Beine. Diese Durchblutungsstörung tritt nicht in kleinen Venen auf, sondern in der Hauptschlagader, so dass das betreffende Bein im Laufe der Jahre immer weniger mit Sauerstoff versorgt wird und langsam abstirbt.
Raucher mit einem beginnenden Raucherbein bemerken die Krankheit meist durch ein Kribbeln im entsprechenden Bein, das sich später in ein Taubheitsgefühl oder in stechenden Schmerzen äußert.

Im Verlauf der Erkrankung ist der Patient dann meist nicht mehr in der Lage, längere Strecken zu gehen, da das Gefühl im Bein gänzlich verschwunden ist. Das Fatale am Raucherbein ist jedoch nicht nur die eingeschränkte Funktionsfähigkeit des Beines, sondern, dass durch die fehlende Durchblutung das Bein nach und nach abstirbt.
Raucherbein – Ursachen
Durch ständigen und vor allem langjährigen Zigarettenkonsum, bewirkt das zugeführte Nikotin eine dauerhafte Verengung der Blutgefäße, vor allem der Aorta. In diesen engeren Blutgefäßen können sich nun Stoffe besser ablagern und das betroffene Gefäß verstopft. Die unteren Extremitäten werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Blut versorgt.
Folgen und Behandlungsmethoden der Krankheit
Ein Raucherbein kann im Anfangsstadium gut behandelt werden. Durch moderne Untersuchungsmethoden ist es heute möglich, die Verstopfung in der Aorta zu lokalisieren und operativ zu entfernen. Damit ist es meist jedoch nicht getan: die meisten Patienten benötigen einen Stand, der in das Blutgefäß eingesetzt wird. Somit wird das Gefäß künstlich erweitert um den normalen Blutfluss zu garantieren. In besonders fortgeschrittenen Fällen ist es nur noch möglich, den Blutfluss in das Bein zu gewährleisten, indem ein Bypass das Blut an der Verstopfung vorbei leitet. Da zusammen mit dem Raucherbein auch meist der Blutdruck und das Cholesterin angestiegen sind, müssen auch diese beiden Faktoren medizinisch behandelt werden. [...mehr]
22. September 2009

Loading ...
Autor: Michael
Vor Gelbfieber sollte man sich schützen. Besonders diejenigen unter Euch, die gern in subtropischen Gebieten Urlaub machen sollten die Gelbfieberimpfung in jedem Fall haben. Andernfalls setzt man sich unnötig der Gefahr einer Infektion durch RNA-Viren aus.
Gelbfieber wird auch als Ochropyra, oder nicht sehr nett klingend, als „Schwarzes Erbrechen“ bezeichnet. Die Impfung gegen diese Infektionskrankheit sollte man sich holen wenn man nach Südamerika und Afrika reist. Übertragen wird die Krankheit durch den Stich von Mücken und noch im 19. Jahrhundert galt das Gelbfieber als eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten. Deshalb ist der Schutz wichtig.

[...mehr]
17. September 2009

Loading ...
Autor: Michael
Eine Gebärmuttersenkung, Fachausdruck Descensus uteri, liegt bei einigen Frauen vor, wenn die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist und die Gebärmutter (Uterus) und oft auch die Harnblase nicht mehr in ihrer Position halten kann. Durch diese Muskelschwäche hängen die Organe tiefer in das Becken hinein.
Im Fall der Absenkung des Uterus durch eine Muskelschwäche im Beckenbodenbereich sprechen Mediziner von Gebärmuttersenkung.

Diese wirklich ernst zu nehmende Krankheit äußert sich in unterschiedliche Grade, welche in manchen Fällen bis zum hausrrutscht der Gebärmutter aus der Scheide führen kann. Dieser Extremfall wird dann Gebärmuttervorfall (Uterusprolaps) genannt.
Ursachen für die Gebärmuttersenkung
Die häufigste Ursache der Gebärmuttersenkung ist eine Beckenbodenschwäche. Gewisse Faktoren können jedoch ein Tiefertreten des Uterus begünstigen. Eine Überbelastung des Beckenbodens, hervorgerufen durch schwere körperliche Arbeit, aber auch chronische Druckerhöhung im Bauchraum, zum Beispiel bei chronischer Bronchitis, chronischer Verstopfung oder Fettleibigkeit können eine Muskelschwäche im Beckenbodenbereich auslösen. Bei einer allgemeiner Bindegewebsschwäche oder auch nach der Geburt, vor allem von sehr großer Kindern, kann die Muskulatur versagen und sich die Gebärmutter absenken.
Die Beckenbodenmuskulatur
Ein kräftiger Beckenboden ist die Grundvoraussetzung für die richtige Position der Gebärmutter. Der Beckenboden bildet den Verschluss des kleinen Beckens. Er besteht aus mehreren Muskel- und Bindegewebsschichten. Die Beckenbodenmuskulatur hat auch Einfluss auf den Enddarm und den Schließmechanismus der Blase. Wenn sich die Gebärmutter nicht in ihrer ursprünglichen Lage befindet, kommt es zu mechanischen Reizungen, die Ursache für Schmerzen, Druckgeschwüre und blutigen Ausfluss sein können. [...mehr]
14. September 2009

Loading ...
Autor: Michael
Das Aicardi Syndrom ist ein besonders seltener Gendefekt, der bisher weltweit nur etwa 200 Fälle verzeichnete. Da die Krankheit durch ihre Seltenheit noch recht unerforscht ist gibt es auch keine bekannte Heilmethode. Forscher vermuten, dass es sich beim Aicardi-Syndrom um eine Erbkrankheit handelt.
Der Gendefekt des Aicardi Syndroms soll im X-Chromosom liegen und macht sich in den ersten Lebensmonaten durch Krämpfe bemerkbar und ist schwer zu diagnistizieren. Bei männlichen Embryonen wirkt sich der Gendefekt letal aus, das heißt der Embryo ist nicht lebensfähig.

Weibliche Embryonen sind durch das doppelte Auftreten des X-Chromosoms zwar nach der Geburt lebensfähig, jedoch wirkt sich die Krankheit durch eine Fehlbildung des Gehirns sowie der Augen in allen Fällen stark auf die Lebensqualität und -dauer aus. Die voraussichtliche Lebensdauer eines am Aicardi Syndrom erkrankten Mädchens beträgt sechs Jahre, etwa 40 Prozent erreichen das 15. Lebensjahr.
Aicardi Syndrom – Symptome und Ursache
Das Aicardi Syndrom wurde 1969 vom französischen Neurologen Jean Aicardi zum ersten mal beschrieben. Charakteristisch für das Aicardi-Syndrom ist ein angeborener Mangel des Corpus callosum mit Chorioretinopathie sowie das Auftreten epileptischer Anfälle. Das Corpus callosum, im Deutschen als Balken bezeichnet, ist eine quer verlaufende Faserverbindung zwischen beiden Großhirnhälften. Es verbindet gleiche Teile der rechten und der linken Großhirnhälfte miteinander und ermöglicht die gleichzeitige Funktion. Als Chorioretinopathie bezeichnet man eine Erkrankung der Aderhaut und der Netzhaut des Auges, welche die Folge einer frühen Entwicklungsstörung der Augenanlage in der Embryonalentwicklung ist. Häufig liegt gleichzeitig auch eine Spaltbildung der Iris vor, die mit bloßem Auge als Ausläufer der Pupille sichtbar ist. [...mehr]
8. September 2009

Loading ...
Autor: Michael
Meningokokken sind Bakterien, die weltweit vorkommen und zu Hirnhautentzündungen (Meningitis) und Blutvergiftung führen können. Meningitis ist immer ein Notfall und muss so schnell wie möglich behandelt werden. Vor allem Kinder unter fünf Jahren und Jugendliche gehören zur Risikogruppe.
Antibiotika bekämpfen die Meningokokken zwar wirksam, aber durch die Schwere der Erkrankung und den häufig auftretenden Komplikationen können schwere Folgeschäden eintreten. In Europa und Deutschland infizieren sich nach Schätzungen von Fachleuten über 700 Menschen jährlich. Die höchste Erkrankungsrate weisen Kinder in den ersten beiden Lebensjahren und Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren auf.

Übertragung und Ansteckung mit Meningokokken-Bakterien
Übertragen werden Meningokokken über Tröpfcheninfektion. Da die Erreger in der Luft schnell absterben, ist eine Infektion bei üblichen Alltagskontakten nicht möglich. Die Ansteckung über Husten, Niesen oder direkten Kontakt kann zu einer Entzündung der Hirnhäute führen, der Meningitis oder [...mehr]
4. September 2009

Loading ...
Autor: Michael
Der häufigste Grund, warum Eltern ihr Kind ins Krankenhaus bringen, ist Fieber. Gerade bei Kindern treten Schwankungen der Körpertemperatur häufiger auf und machen es den Eltern nicht leicht machen, zu unterscheiden, ob es sich um etwas Ernsthaftes handelt oder nicht.
In der Regel spricht man erst ab einer Temperatur von über 38,5° Celsius (im Enddarm gemessen) und 38° Celsius (in der Achselhöhle gemessen) von Fieber. Bei kleinen Kindern schwankt die Körpertemperatur relativ oft, da die Wärmeregulation des Körpers noch nicht vollständig ausgebildet ist.

Unbedenkliche Ursachen von Fieber bei Kindern
Es gibt einige unbedenkliche Ursachen, die Fieber bei Kindern erklären. Zum Beispiel kann ein Grund sein, dass das Kind bei hohen Außentemperaturen lange in der Sonne gespielt, im Laufe des Tages zu wenig getrunken oder Durchfall hat. Auch wenn das Kind gerade geimpft wurde oder es zahnt, kann es zu Fieber kommen.
Fieber ist ein natürlicher Mechanismus des Organismus und muss nicht in jedem Fall [...mehr]
1. September 2009

Loading ...