Beiträge vom: Juli, 2009

Autor: Michael

Zahnwurzelentzündungen entstehen, wenn Karies durch den Zahn in das Zahnbein vordringt und die Nerven in der Wurzelhöhle reizt. Anfangs reagiert der Zahn nur auf extreme Temperaturen, wie sehr kalte oder warme Speisen, aber auch auf Süßes oder Saures mit Schmerzen. Mit der Zeit jedoch bleibt der Schmerz bestehen und ein stechender Dauerschmerz ist unausweichlich.

Nach der Reizung des Zahnbeins erfolgt eine Entzündung in der Zahnwurzel. Durch diese Entzündung kann die Zahnwurzel vereitern und die Schmerzen werden stärker. Im Extremfall kann es passieren, dass Kinn und Wange anschwellen und die Schmerzen sich bis in den Ohr- und Augenbereich ausbreiten. Werden die Kariesbakterien als Verursacher der Entzündung nicht rechtzeitig behandelt, nisten sie sich im Zahn dauerhaft ein und zerfressen ihn von Innen heraus. Dort reizt die Entzündung die Nerven, im schlimmsten Fall stirbt der Zahnnerv ab. Gelangen die Bakterien aber bis zur Wurzelspitze, können sie auch den umgebenden Kieferknochen befallen und auflösen.    [...mehr]


Autor: Michael

Häufig werden Begriffe wie Ischias, Ischiasschmerz, Kreuz- oder Lendenwirbelschmerzen, Bandscheibenvorfall – um nur einige zu nennen – in einen Topf geworfen. Der Ischiasschmerz bezieht sich dabei zumeist auf Schmerzen, die sich auf den Ischiasnerv (Nervus Ischiadicus) beziehen, den größten Nerv des peripheren Nervensystems, der aus der Lendengegend entspringt und im Oberschenkel verläuft.

Kennzeichen von Ischias

Im Volksmund häufig auf den Begriff Ischias verkürzt, kennzeichnet einen typischen Ischiasschmerz ein über den Po in – zumeist –  ein Bein oder aber auch beide Beine strahlenden Schmerz. In manchen Fällen reichen die Ischiasschmerzen gar bis in die Füße. Häufig wirken sich diese peripheren Schmerzen rückwirkend auf den Rücken aus, der dadurch verkrampft oder verspannt und so zu weiteren Schmerzen führt.

Ursachen für den Ischiasschmerz

Häufigste Ursache für Ischiasschmerzen sind Probleme mit den Bandscheiben der Lendenwirbelsäule, wo der Ischiasnerv entspringt. Wird er dort eingequetscht oder gereizt, wirkt sich dies manchmal auf den gesamten Nerv aus. Aber auch Stress und andere Faktoren können sich negativ auf den Ischias auswirken.

Schweregrade von Ischiasschmerzen

Allerdings ist die Heftigkeit des Schmerzes - wie auch bei anderen Rückenschmerzen - bei jedem anders stark ausgeprägt: während manche der Betroffenen nur über    [...mehr]


Autor: Michael

Eierstockkrebs, auch bekannt als Ovarialkarzinom gehört zu den bösartigsten Erkrankungen der Eierstöcke.
Das Abtasten der Bauchdecke beim Frauenarzt empfinden manche als etwas unangenehm. Doch gerade dies dient der  Früherkennung von Eierstockkrebs. Man sollte regelmäßig zum Frauenarzt und sich durch checken lassen. Umso früher man Eierstockkrebs erkennt, umso besser sind die Heilungschancen. Es gibt auch online schon einige gute Ratgeber. Denn ebenso wie Magenkrebs ist ein Ovarialkarzinom sehr agressiv.
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Autor: Michael

Jeder kennt das Medikament gegen Erkältungsbeschwerden. In der Kapselform befinden sich kleine Kügelchen welche bei einer Virusinfektion in den oberen Luftwegen Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Kopfschmerzen und eventuell leichtes Fieber bekämpfen. Doch was steckt eigentlich genau in den Zauberkügelchen und wie Wirken sie auch unseren Körper?

Das Medikament enthält eine Kombination der Wirkstoffe Paracetamol, Chlorphenamin, Koffein und Ascorbinsäure. Es wird bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten eingesetzt.

Eine Erkältung ist eine Virusinfektion der oberen Luftwege und verursacht eine Entzündung der Schleimhäute, die im Normalfall nach einigen Tagen wieder von alleine abklingt. Bis heute ist in der Tat noch kein Medikament bekannt welches die Infektion an sich bekämpft. Mit Grippostad C Kapseln werden lediglich die Symptome mit verschiedenen Arzneistoffen gelindert.

Wie wirken die Inhaltsstoffe von Grippostad C?

Paracetamol wirkt schmerzstillender und fiebersenkender. Es hemmt die Prostaglandin-Produktion vorrangig im Gehirn und Beeinflusst das Temperaturregelzentrums im Gehirn. Bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten senkt Paracetamol das Fieber und lindert Kopf- und Gliederschmerzen.

Coffein verstärkt die Wirkung von Paracetamol und beschleunigt den Wirkungseintritt. Es hat bei migräneartigen Kopfschmerzen eine günstige Wirkung, da es die Gefäße verengt. Außerdem regt Coffein Herz- und Kreislauf an, erhöht vorübergehend die Leistungsfähigkeit und verscheucht Müdigkeit.

Chlorphenamin ist ein Antihistamin und schwächt die Wirkung von Histamin im Körper ab. Histamin wird bei allergischen Reaktionen freigesetzt und spielt eine Rolle bei Entzündungsvorgängen. Chlorphenamin wirkt dem Anschwellen der Nasenschleimhaut und Bronchien entgegen. Daneben hilft es auch beim erkältungsbedingten Schnupfen. Müdigkeit ist eine Begleitwirkung des Chlorphenamins. Nachts ist das bei Erkältung und Grippe durchaus angenehm, doch tagsüber wirkt es eher störend.

Ascorbinsäure ist eine andere Bezeichnung für Vitamin C, welches im Körper am Aufbau von Bindegewebe, an der Bildung von Botenstoffen sowie beim Abbau von Fremd- und Arzneistoffen beteiligt. Vitamin C spielt außerdem eine Rolle bei der Immunabwehr, da es notwendig ist für die zuverlässige Funktion der weißen Blutkörperchen. Eine ausreichende Zufuhr an Vitamin C kann somit den Widerstand gegen Infektionskrankheiten erhöhen.    [...mehr]


Autor: Michael

Die Bronchoskopie oder auch Bronchienspiegelung ist eine Maßnahme zur genauen Betrachtung und Untersuchung der unteren Luftwege. Dabei wird ein mit einer Beleuchtungsanlage versehenes Rohr, das Bronchoskop durch Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf in das Luftröhreninnere eingeführt.

Mit anderen Worten, wie bei einer Magenspiegelung bekommt der Patient einen Schlauch in den Hals, nur in diesem Fall nicht durch die Speiseröhre, sondern die Luftröhre.

Die Bronchoskopie wird heutzutage nur in den seltensten Fällen unter einer Narkose durchgeführt, da es flexible Bronchoskope gibt. Meist reicht eine lokale Betäubung des Rachens mit einem Spray aus.

Die Endoskopie ist heute so verfeinert, dass die Belastung für den Patienten minimal ist. Nach Beendung der Untersuchung ist eine ein- bis zweistündige Überwachung notwendig, in der das Wohlbefinden des Patienten geprüft wird. Der Arzt kann in dieser Zeit die Vitalzeichen (Blutdruck, Puls, Temperatur) im Auge behalten und auf eventuell auftretende Schmerzen, Atemnot und Nachblutungen direkt reagiert.

Risiken einer Bronchoskopie

Vor dem Beginn der Untersuchung wir der Patient ausführlich über eventuelle Komplikationen und Risiken aufgeklärt und muss eine schriftliche Einverständniserklärung abgeben. Mögliche Risiken einer Bronchoskopie sind:

- Kehlkopfkrampf
- Blutung
- Infektionen
- Atemstillstand
- Verletzung der Lunge und Atemwege
- Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand

Grund einer Bronchoskopie

Warum sollte man also bei all diesen Risiken eine Bronchoskopie durchführen lassen? Die Untersuchung dient der Diagnose und Früherkennung eines Tumors in den Bronchien, der Materialgewinnung durch Biopsie, der Sekretabsaugung zur Diagnose unklarer Lungenerkrankungen oder zur Beurteilung der Bronchialschleimhaut bei Asthma. Die therapeutische Bronchoskopie kann oftmals eine Operation ersetzen und ist somit immer noch eine geringere Belastung für den Patienten als eine Operation.    [...mehr]


Autor: Ulrike Gabriele

Allergisches Asthma entsteht bei Allergikern durch unterschiedlichste Umweltallergene. Die Symptome bei allergischem Asthma sind einem akuten Asthmaanfall vorausgehender quälender Reiz-/Dauerhusten.

Hinzu kommt ein allergischer Dauerschnupfen und eine keuchende und rasselnde Atmung.

Hierbei ist es jedoch nicht so, dass nicht genügend Luft aufgenommen werden kann, sondern das Ausatmen erschwert wird, was auf eine Verkrampfung und das Zusammenziehen der glatten Muskulatur der Bronchien zurück zu führen ist. Des weiteren sind die Atemwege chronisch entzündet. Ein weiteres Symptom ist eine angeschwollene, vermehrt zähen Schleim produzierende Schleimhaut der Bronchien.

Die Behandlung von allergischem Asthma erfolgt überwiegend mittels so genannter Bronchodilatatoren, dieses sind Medikamente, welche zu einer Entkrampfung der Bronchialmuskulatur beitragen und somit zu einer Erleichterung des Atmens beitragen. Bevorzugt gehören hierzu Theophyllin sowie andere Substanzen, welche dem Adrenalin verwandt sind. Mit am hilfreichsten insbesondere bei durch Allergien verursachtem Asthma sind Kortisonpräparate, da sie zudem zu einer Linderung der chronischen Entzündung der Bronchialschleimhaut beitragen. Wenngleich auch immer noch viele Menschen die Einnahme von Kortison scheuen aus Angst vor den Nebenwirkungen, so sind diese Befürchtungen unbegründet. Zum einen gibt es sehr gute Kortisonpräparate, welche nur im Bedarfsfall  nach Einstellung auf die so genannte „Bedarfserhaltungsdosis“ eingenommen werden und bereits in kleiner Dosis gute Wirkung zeigen, zum anderen sind kortisonhaltige Sprays zu empfehlen. Da diese nur örtlich angewandt werden, treten hierbei deutlich geringere Nebenwirkungen auf als bei einer Verabreichung als Injektion oder in Tablettenform.

Aus eigener Erfahrung ist eine optimale Einstellung ein Inhalator, über welchen man täglich, je nach Verordnung des Arztes, eine Dosis entzündungshemmenden Pulvers inhaliert und zudem auch stets ein Notfallpräparat zur Hand hat. Diese Aerosolsprays wirken bei einem akuten Asthmaanfall sehr schnell entkrampfend. Zudem sollte man auch überlegen, welche Umweltfaktoren allergisches Asthma auslösen und diese gezielt vermeiden. So können beispielsweise auch parfümierte Haarsprays durch ihre Feinsprühung Atemnot verursachen. Besser geeignet wäre hier beispielsweise parfümneutraler Haarlack.

Bei zugrunde liegenden Pollenallergien sollte man als Allergiker die Allergene, so weit möglich, meiden. Ferner ist bei allergisch bedingtem Asthma auch eine Hyposensibilisierung oft sehr hilfreich. Ist diese Therapie erfolgreich, verringern sich die Beschwerden und im Idealfall verschwinden diese gänzlich.    [...mehr]


Autor: Michael

Wer kennt das nicht, nach dem Genuss einer leckeren Portion Pasta mit Knoblauch ist er einfach da, der Mundgeruch. Stundenland hält sich der üble Begleiter und man mag schon gar nichts mehr Sagen aus Angst sein Gegenüber würde betäubt umkippen. Doch Mundgeruch ist nicht immer auf den Genuss von stark riechenden Speisen oder mangelnder Mundhygiene zurück zu führen, manchmal kann er auch Indikator für Krankheiten sein.

Mundgeruch selbst ist nicht als Krankheitsbild einzustufen, sondern oft ein wichtiges erstes Indiz für eine Reihe von möglichen Krankheiten. Es muss zwischen einem kurzzeitig auftretenden Mundgeruch (wie nach dem Verzehr von Zwiebeln, Knoblauch oder Ähnlichem) und dem dauerhaften Mundgeruch unterschieden werden. Letzterer kann sich für die Betroffenen und ihr Umfeld zu einem stark belastenden Störfaktor entwickeln.    [...mehr]


Autor: Michael

Hinter dem Begriff Chlamydien verbirgt sich eine Bakterienart, die nur in Wirtszellen überleben kann. Sie können eine Vielzahl von Lebewesen infizieren, so auch den Menschen. Chlamydien lösen hier insbesondere Erkrankungen der Schleimhäute im Augen-, Atemwegs- und Genitalbereich aus. Folgen wie Erblindung oder Unfruchtbarkeit können im Extremfall auftreten.

Man unterscheidet drei für den Menschen gefährliche Spezies: Chlamydia trachomatis, Chlamydia pneumoniae und Chlamydia psittaci. Je nach Untergruppe rufen die Bakterien verschiedene Krankheitsbilder hervor.

Krankheitsbilder bei Chlamydien Befall

Infektionen mit Chlamydien trachomatis zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen des Urogenitaltraktes weltweit. Frauen wie Männer sind von ihr betroffen. Die kugelförmigen Mikroben wandern über den sexuellen Kontakt von Mensch zu Mensch und befallen Geschlechts- und Harnorgane. Außerdem sind sie der Auslöser von Lungenentzündungen bei Neugeborenen und von einer Augenentzündung und das vor allem in tropischen und subtropischen Ländern.

Chlamydien der Unterart Chlamydia pneumoniae können Lungenentzündungen auslösen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen hervorrufen. Innerhalb der Normalbevölkerung besteht eine hohe Durchseuchung, die bis zu 70 Prozent betragen kann. In der letzten Zeit ist Chlamydia pneumoniae wegen der fraglichen Beteiligung an der Entstehung der Arteriosklerose und eventuell an bestimmten neurologischen Erkrankungen in der Diskussion.

Der Erreger mit dem Namen Chlamydia psittaci verursacht die so genannte Papageienkrankheit, die einer Lungenentzündung ähnelt.

Was unternehmen gegen eine  Chlamydien-Infektionen

Sobald Sie Beschwerden verspüren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Da die Erkrankung mitunter keine spürbaren Symptome hinterlässt, sollten Sie auch bei wenig ausgeprägter Symptomatik den Arztbesuch keines Falls scheuen. Auf Grund der möglichen Folgen und Komplikationen sollten Chlamydien-Infektionen ernst genommen und behandelt werden. Geben Sie auch Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner Bescheid, wenn bei Ihnen Chlamydien trachomatis diagnostiziert wurden, damit sie oder er sich ebenfalls rechtzeitig behandeln lassen kann.    [...mehr]