Beiträge vom: Mai, 2009

Autor: Daniela

Es handelt sich um eine Vorwölbung bzw. einen Austritt von Banscheibengewebe in die Zwischenwirbellöcher oder den Wirbelkanal mit Quetschung der Spinalnervenwurzeln oder des Rückenmarks. Der Bandscheibenvorfall ist die häufigste Ursache für das Nervenwurzelsyndrom, welches bei Schädigung der Nervenwurzeln vorkommt.

Durch ein Missverhältnis zwischen Fehlbelastungen und Belastbarkeit zusammen mit dem Älterwerden der Bandscheiben wölbt sich der Außenring der Bandscheibe vor oder es treten Anteile des Bandscheibenkerns in die Zwischenwirbellöcher bzw. in den Spinalkanal. Dadurch werden die Nervenwurzeln bzw. das Rückenmark eingeklemmt. Es kann sich auch nur ein Teil der Bandscheibe ganz lösen.

Am häufigsten tritt der Bandscheibenvorfall zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel sowie zwischen dem 5. Lendenwirbel und der 1. Sakralwirbel auf. Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule sind selten. Eine ruckartige Bewegung, insbesondere plötzliches Drehen, oder das Heben von schweren Sachen bei gebücktem Rücken können den Bandscheibenvorfall auslösen.

Typische Zeichen dieser Krankheit sind akute Rückenschmerzen z.B. im  Lendenwirbelbereich mit Ausstrahlung entlang der Außenseite des Unterschenkel, des Fußes bis in die Großzehe. Bei Husten, Niesen oder Pressen verstärken sich die Schmerzen. Der Volksmund sagt dazu „Hexenschuss“ oder der „Ischias“, aber in Wirklichkeit ist der Ischiasnerv selbst nicht betroffen. Auch können Sensibilitätsstörungen im betroffenen Bereich und Lähmungen durch den beschädigten Rückenmarksbereich auftreten.

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Autor: Daniela

Die Depression ist eine in der Bevölkerung sehr häufig vorkommende Störung mit krankhaft niedergedrückter Stimmung und kann mit einer Vielzahl von Symptomen einhergehen. Die Entstehung von Depressionen ist unklar.

Die Schulmedizin und Psychologen teilen sie in drei Hauptarten ein: somatogene, endogene und psychogene Depression. Die Somatogene wird durch körperliche Erkrankungen hervorgerufen, z.B. durch eine Schilddrüsenunterfunktion. Bei der Endogenen ist die Ursache unbekannt. Vermutet werden erbliche und neurobiochemische Faktoren, zwischenmenschliche Belastungen, Veränderungen der Lebensumstände, Umweltgifte. Psychogene Depressionen sind seelisch „erworbene“ Störungen, z.B. ausgelöst durch ein Traumata oder aufgrund eines ungelösten inneren Konflikts, der zumeist in der Kindheit entstand.    [...mehr]


Autor: Daniela

Es handelt sich um eine akute Viruserkrankung mit typischen Vorzeichen und einem typischen Hautausschlag. Durch Grundimmunisierung bereits im Kleinkindalter eigentlich selten. Diese Erkrankung kommt weltweit vor und am häufigsten im Winter.

Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion wie Anhusten, Anniesen. Bis die Krankheit ausbricht vergehen 10-14 Tage. Der Erreger gelangt in die Schleimhaut der oberen Atemwege oder in die Augenbindehaut und von dort in die Lymphknoten. Dann wandert er Blutbahn und breitet sich von dort in der Schleimhaut, Lymphknoten und Milz aus. Später befallen die Erreger die Haut und manchmal Gehirn, Lunge und Ohr.

Die Krankheit verläuft in 3 Stadien. Im ersten Stadium hat das Kind mäßiges Fieber, Husten, Schnupfen, eine Bindehautentzündung und ist Lichtscheu. Das Gesicht sieht verquollen aus. Man sagt auch: „Das Kind ist verrotzt, verheult und verquollen“. Die Rachenschleimhaut ist gerötet und man sieht kalkspritzerartige, weiße Flecken auf der Wangenschleimhaut gegenüber den Backenzähnen (sog. Koplik-Flecken). Nach 3-5 Tagen fällt das Fieber für 1-2 Tage ab. Dann folgt das nächste Stadium. Das Fieber steigt wieder auf 40°C und es kommt zu Hautveränderungen hinter den Ohren, im Gesicht, Schultern, Rumpf, Armen, Beinen und Füßen. Es bildet sich kleine, rosaviolette bis rote Papeln, die zu unregelmäßig geformte, größeren Flecken oder flächigen Rötungen werden. Die Lymphknoten sind am Kiefer, am Hals oder am ganzen Körper vergrößert. Nach 3-4 Tagen verschwinden Fieber und Hautausschlag wieder. Das letzte Stadium kommt es zu Abschuppung der Haut und die Lymphknoten werden wieder klein.    [...mehr]


Autor: Michael

Ohrenschmerzen müssen nicht nur aufgrund einer akuten oder chronischen Mittelohrentzündung auftreten. Die Ursachen und Faktoren können mitunter vielfältig sein. Da Ohrenschmerzen in der Nacht nicht abklingen und schwer durch Schmerzmittel zu behandeln sind, gehören sie zu den stärksten Schmerzempfindungen.

Ohr © wikipediaWährend Mittelohrentzündungen durch das Eindringen von Bakterien und Viren und häufig als Begleiterscheinung einer Erkältung auftreten, können Ohrenschmerzen im Allgemeinen auf vielfältige Faktoren wie Verletzungen, Entzündungen oder sogar auf Tumore zurückgeführt werden. Manchmal treten Ohrenschmerzen auch auf eine Erkrankung der Zähne oder des Kiefergelenks auf, so dass der Schmerz dabei bis in die Ohren ausstrahlt.

Ohrenschmerzen durch Bakterien, Viren und Pilze

Eine Entzündung des äußeren Gehörgangs wird durch eine bakterielle Infektion der Gehörgangshaut oder durch Pilze ausgelöst. Der Gehörgang schwillt zu und drückt auf den Gehörgangsknochen, was einen großen Schmerz verursacht. Eine übertriebene Ohrhygiene trägt häufig zu einer Entzündung bei. Reinigungsutensilien verletzen Haut oder Trommelfell und verschaffen Fremdkörpern ein leichtes Eindringen. Außerdem dient der Ohrenschmalz zum natürlichen Schutz des Ohres, so dass eine penible Entfernung die Sensibilität erhöht.    [...mehr]


Autor: Daniela

Es handelt sich um eine meist bakteriell bedingte Entzündung des Mittelohrs.

Eine akute Mittelohrentzündung entsteht am häufigsten dadurch, dass bei einem Infekt der oberen Atemwege z.B. durch Schnupfen, die Infektion von innen über die Ohrtrompete aufsteigt.

Die Paukenhöhlenschleimhaut entzündet sich und es bildet sich ein eitriges Sekret. Die Symptome äußern sich mit heftigen, pulsierenden Ohrenschmerzen und Schwerhörigkeit. Meist kommen noch ein Krankheitsgefühl, Fieber und Kopfschmerzen hinzu. Säuglinge und Kleinkinder haben oft unspezifische Symptome wie z.B. leichter Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, sind sehr unruhig oder greifen sich oft an das schmerzhafte Ohr. Reißt das Trommelfell, zeigt sich das durch Austritt von Flüssigkeit aus dem Gehörgang und einen schlagartigen Nachlassen der Schmerzen.

Zur Diagnostik nimmt der Arzt ein Otoskop um den Gehörgang und das Trommelfell zu betrachten. Schulmedizinisch werden abschwellende Nasentropfen und Antibiotika verschrieben. Eventuell auch schmerzstillende Medikamente. Je nach Schwere dieser Krankheit sind zusätzlich Wärmebehandlungen, Ohrspülungen oder fiebersenkende Maßnahmen erforderlich. Bei sehr starken Schmerzen und vorgewölbten Trommelfell wird durch den HNO-Arzt ein kleiner Trommelfellschnitt durchgeführt, damit die Eiteransammlung in der Paukenhöhle abfließen kann. Bei Nichtansprechen der Therapie oder beim Auftreten von Komplikationen wie z.B. bei einer Innenohrschädigung, wird ein Paukenröhrchen gelegt. Durch dieses Röhrchen wird dauerhaft der Eiter aus der Paukenhöhle geleitet.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Ateriosklerose bedeutet übersetzt Verhärtung von Gefäßen, speziell Blutgefäßen. Im Volksmund spricht man auch von Verkalkung. Warum verschleißen vor allem die Adern unseres Körpers so schnell und wie kann man Arteriosklerose vermeiden?

Gefäßsystem © flickr / GreenFlames09

Im Prinzip gibt es wie bei fast jeder Erkrankung drei Faktoren: Gene, Lebensweise und Krankheiten.

Die Gefäße werden das ganze Leben über ziemlich beansprucht. Man muss sich nur einmal vorstellen wie viel Blut und wie schnell es durch unsere Adern fließt. Bei einem Puls von 70 Schlägen je Minute, treibt das Herz fünf Liter Blut an.

Bei Infektionen greift unser Immunsystem die Erreger an. Sie wandern dazu durch die Gefäße um in das beschädigte Gewebe einzudringen. An diesen Stellen entsteht eine Verdickung, da sich Cholesterin und Fette dort ablagern können und die Zellen sich vermehrt teilen.

So ist es nicht verwunderlich, dass Entzündungsstellen oder nicht behandelte Krankheiten dazu führen können, dass das Gefäßsystem sehr “zerbeult” und verdickt.

Die Schulmedizin bezeichnet solche Verengungen als Stenosen.

Ein anderes Phänomen ist Plaques. Dies sind Ablagerungen von low density lipoproteins, kurz: LDL. Dies geschieht vor allem durch eine schlechte Ernährung, da die antagonistische Wirkung des HDL ausbleibt, welches reichlich in mehrfach ungesättigten Fetten enthalten ist. Sie verursachen Gefäßrisse.

Wie merkt man, dass Deformationen vorliegen?

Vorsorge. Neurologen können die Gefäße mit Ultraschall nach Stenosen absuchen. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit durch Fluoreszenzfarbstoff alle Körpergefäße sichtbar zu machen.

Spätestens bei einem Herzinfarkt oder Angina-pectoris-Anfall sind die Anzeichen vorhanden, etwas ändern zu müssen. Bewegung und gesunde Ernährung helfen in Kombination mit Medikamenten meistens.    [...mehr]


Autor: Daniela

Candidose ist eine Pilzinfektion meist der Haut und Schleimhaut, in 80% der Fälle durch den sog. „weißen Pilz“, auch Hefepilz Candida albicans genannt und in 20% durch andere Hefen bedingt.

hefepilz-candida-albicans©flickr.com/kat m research

Die Übertragung kann exogen erfolgen durch Tröpfcheninfektion, direkte und indirekte Kontakt- und Schmierinfektion durch Hände und Gegenstände und Lebensmittel. Gefährdet sind Diabetiker, Immungeschwächte durch Aids oder Tumoren und Menschen, die einem feuchten Milieu ausgesetzt sind. Aber auch eine häufige Antibiotika-Therapie begünstigt eine Pilzinfektion, weil diese Medikamente ein Ungleichgewicht der physiologischen Bakterienflora des Menschen zugunsten eines Übermaßes an Pilzen hervorruft. Hefen siedeln auch bei vielen Gesunden auf Haut und Mund-Rachen-Schleimhaut. Bei Vorliegen begünstigender Faktoren wie z.B. eine Schwangerschaft, Abwehrschwäche, aber auch bei lokalen Druckstellen durch Zahnprothesen vermehren sich die Pilze sehr stark und dringen in die Schleimhäute ein. Auch Säuglinge und Kleinkinder können von einer sog. Windeldermatitis betroffen sein. Hier ist die Umgebung des Afters betroffen.    [...mehr]


Autor: Daniela

„Anti-Aging“ der Trendbegriff unserer Zeit, welcher die Menschen auffordert speziell im Alter jung, vital und körperlich gesund zu bleiben.

Durch Verbreitung  in den Medien wird dieser Begriff fälschlicherweise als Lifestile-Gefühl vermarktet und konzentriert sich fast nur auf jugendliches Aussehen und die Vermeidung des äußerlichen Alterns. Die tatsächliche Vorsorge zur Erhaltung der Vitalfunktionen des Körpers erhält eher eine sekundäre Rolle, da eine medizinische Aufklärung der Bevölkerung noch nicht verstärkt verbreitet wird. Erst seit kurzem nimmt die Schulmedizin die Präventivmedizin als eine ernstzunehmende Option in der Behandlung altersbedingter Erkrankungen wahr. So werden mittlerweile Medikamenten gegen erhöhte Cholesterinwerte (sog. Statine) bei Patienten mittleren Alters gegeben. Der Hintergrund dafür ist, das Risiko einer Herzerkrankung im späteren Lebensstadium zu reduzieren. Auch erhoffen sich viele Wissenschaftler der Gen-Medizin viele Behandlungsmöglichkeiten zur Prävention und Behandlung altersbedingter Erkrankungen. Mit dem Alter geht ein Rückgang an physiologischen Funktionen einschließlich der Fähigkeit der Gewebserneuerung einher, was ein Gewebeuntergang nach Verletzung oder Verschleiß zufolge haben kann. Einige dieser rückläufigen Prozesse scheinen genetisch bedingt zu sein, aber auch vermeidbare Veränderungen in der Biochemie des Körpers können eine Rolle spielen. Das frühzeitige Einsetzen von Alterserkrankungen kann man heutzutage durch Umweltbelastungen, Veränderungen des Lebensstilles und besonders durch ungesunde Ernährung zurückzuführen.    [...mehr]


Autor: Daniela

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine generalisierte Knochenerkrankung mit Verminderung der Knochenmasse, verbunden mit erhöhtem Knochenbruchrisiko.

Knochen mit deutlichem Schwund©flickr.com/patrix

Die Ursachen werden unterschieden in primär und sekundär. Primär können Frauen nach Wechseljahren betroffen sein, dies kann bedingt sein durch einen Östrogenmangel nach der Menopause. Bei ca. 50% aller über 70jährigen nimmt die Osteoporose meist einen schleichenden Verlauf. Sekundär können die Ursachen eine Langzeitbehandlung mit Cortison sein, Diabetes mellitus, Schilddrüsenüberfunktion, Bewegungsmangel sein. Risikofaktoren sind Osteoporose in der Familie, Genussgifte wie Alkohol, Nikotin und Koffein, geringe körperliche Aktivitäten, frühe Menopause und chronische Hungerzustände in der Vergangenheit. Viele Erkrankte sind beschwerdefrei, bis sie durch eine sonst harmlose Verletzung plötzlich einen Knochenbruch erleiden. Oft liegt eine Wirbelkörper- und Schenkelhalsfraktur vor. Aber auch Rückenschmerzen, die Entstehung des sog. “Witwenbuckel” und der “Tannenbaumeffekt” können ein Zeichen für diese Krankheit sein.    [...mehr]


Autor: Michael

Die Magenspiegelung oder Gastroskopie erlaubt tiefe Einsichten in die Gesundheit der Magenschleimhäute und der Speiseröhre, gleichzeitig können auch kleiner Eingriffe, wie Biopsien, gleich stattfinden. Große Operationen lassen sich so oft vermeiden.

Die Magenspiegelung wird zu vielen Zwecken eingesetzt. Auf der einen Seite können Symptome wie Schmerzen im Oberbauch oder Sodbrennen schnell abgeklärt werden, auf der anderen können sie als zusätzliche Diagnosemaßnahmen eingesetzt werden, wie z. B. bei Verdacht auf Magenkrebs.

Endoskopie © flickr / Sam Blackman

Bei der Magenspiegelung muss der Patient nüchtern sein, das heißt, dass er mindestens sechs Stunden lang nichts mehr gegessen haben darf. Die meisten Menschen bekommen im Vorfeld ein Beruhigungsmittel oder werden kurz narkotisiert, damit sie von der Untersuchung nichts spüren.    [...mehr]


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