Beiträge vom: April, 2009

Autor: Michael

Viele erinnern sich noch an Klassenkameraden, die  wegen der Mandeln ins Krankenhaus mussten und fröhlich gestimmt wieder nach Hause kamen, weil sie im Krankenhaus ganz viel Eis essen durften. Doch was ist eigentlich eine Mandelentzündung und wieso darf man dann Eis essen?

Die Tonsillitis oder Mandelentzündung entsteht durch sich vermehrende Bakterien im Rachenraum. Beteiligte Bakterien sind etwa Staphylokokken oder Streptokokken, die auch sonst in der natürlichen Mundflora vorkommen. Vor allem Kinder und Jugendliche sind oft betroffen, weshalb sie unter anderem auch zu den ansteckenden Kinderkrankheiten gehört.

entfernte Mandeln © flickr / CJ Sorg

In einigen Fällen wird eine Mandelentzündung auch durch Viren verursacht, wie etwa dem Epstein-Barr-Virus, das auch für Pfeiffersches Drüsenfieber verantwortlich gemacht wird.    [...mehr]


Autor: Michael

Ein Fersensporn ist ein dornenartiger verknöcherter Auswuchs an der Ferse. Am häufigsten tritt der untere Fersensporn auf, der an der Unterseite des Fersenbeins entsteht. Seltener tritt der obere Fersensporn am Ansatz der Achillessehne auf.

Füße  © flickr / .A.A.

Infolge von Überlastungen entstehen Mikroverletzungen am Sehnenansatz von Muskeln am Fersenbein. Im Zuge der Heilung wird Knochenmaterial in den Sehnenansatz eingelagert, so dass mit der Zeit ein dornenartiger Auswuchs entsteht. So treten Fersensporne am häufigsten bei Fettleibigkeit (Adipositas), bei der Ausübung stehender Berufe oder bei Fehlstellungen der Füße auf.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Während meiner Schulzeit konnte ich einmal beobachten, wie eine Klassenkameradin auf einer Schaukel turnte, dann jedoch runterfiel und sich das Schlüsselbein brach. Ein lautes Knacken war zu vernehmen und mehrere Wochen leidete sie an Schmerzen.

Doch nicht immer ist ein Bruch oder eine Zerrung verantwortlich für Schulterschmerzen. Die Schulter zählt zu den kompliziertesten Gelenken im menschlichen Körper. Schulterblatt, Oberarmknochen und das Schlüsselbein bilden dabei den Schultergürtel, welcher am Brustbein fixiert ist.

Der Schultergürtel ist verbunden mit großen Muskeln, nämlich dem großen Brustmuskel, dem dreieckigen Schultermuskel, außerdem dem breitesten Rückenmuskel sowie ein paar andere. Man merkt schnell das Kraft und Beweglichkeit garantiert sind.

Wodurch kommen nun aber Schmerzen in der Schulter?

Die Schmerzen, welche nach einer langen Einkaufstour im Oberarm entstehen, die kennt wohl jeder. An der Schulter selbst ist das häufigste Problem, dass sie aufgrund von Fehlbelastungen schnell verschleißt.

Schmerzen entstehen, wenn die Schulter sich auskugelt, das ist der Fall bei zu großen Degenerationen. In dem Fall entschließen Ärzte sich schnell zu einer Operationen, da häufig die Bäner reißen und die Rekonstruktion dieser besser gewährleistet sind.

Sobald Sie andauernde Schmerzen in der Schulter verspüren, gehen Sie bitte zu einem Schulterchirurgen für eine Vorsorge-Untersuchung.    [...mehr]


Autor: Michael

Als Wurzelreizsyndrom oder Radikulopathie, bezeichnet man eine Erkrankung der Spinalnerven des Rückens, diese sind die Reizleiter, die sich durch die Rückenwirbel in alle Körperteile ziehen. Werden sie verletzt oder gereizt, etwa durch einen Bandscheibenvorfall, können Schmerzen im schlimmsten Fall sogar Lähmungserscheinungen auftreten.

Das Nervenwurzelreizsyndrom kann Schmerzen, die von der Wirbelsäule in die Extremitäten (Beine, Füße, Arme, Schultern etc.) ausstrahlen, verursachen. Das Syndrom kann durch mehrere Faktoren initiiert werden und unbehandelt zu einem chronischen Leiden mit Dauerschmerzen werden.

Wibelsäule © flickr / warrenski

Ursachen und Symptome

Erfolgt eine Quetschung des Wirbelbereichs oder ein Bandscheibenvorfall, kann es nicht nur zu plagenden Rückenschmerzen kommen, auch die Nervenwurzeln (Radix) können in Mitleidenschaft gezogen werden. In diesem Fall spricht man von einer Radikulopathie, einer Reizung der Nervenwurzel.

Die Schmerzen, die von der Wirbelsäule ausgehen, können bis in die Zehen, entlang der Nervenbahnen ziehen. Mögliche andere Ursachen, die das Syndrom ebenfalls verursachen sind etwa ein Beckenschiefstand, Skoliose (eine idiopathische Krümmung der Wirbelsäule),  die die Nervenwurzel beengen.    [...mehr]


Autor: Michael

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Dabei können Kopfschmerzen in ganz unterschiedlichen Formen auftreten und verschiedene Ursachen haben.

Kopfschmerzen © flickr / Avenue G

Die Ursachen eines gelegentlichen Kopfschmerzes sind vielfältig: Stress, Überanstrengung, Wetterumschwünge oder Schlafmangel sowie Hormonschwankungen sind übliche Auslöser.

Primäre und sekundäre Kopfschmerzen

Bei chronischen Kopfschmerzen wird grundsätzlich zwischen primären und sekundären Kopfschmerzen unterschieden. Primäre Kopfschmerzen stellen eine eigenständige Krankheit dar. Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen sind beispielsweise zu dieser Form zu zählen. Sekundäre Kopfschmerzen sind hingegen Begleiterscheinungen anderer Krankheiten oder können durch die Einnahme von Medikamenten bedingt sein. Hierzu zählt zum Beispiel ein Schädel-Hirn-Trauma oder eine Meningitis.    [...mehr]


Autor: Michael

Das Prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Tumormarker durch dessen erhöhten Wert, die Bildung eines Prostatakarzinoms angezeigt werden kann. Dennoch kann eine Erhöhung des PSA-Werts auch ein Fehlindikator sein.

Der PSA-Wert kann bei Verdacht auf Krebs ein wichtiger Laborbefund sein, da Krebszellen einen höheren PSA-Wert verursachen. Allerdings ist der Wert allein, kein Indikator für eine Krebserkrankung der Prostata.

Pipetten und Teströhren © flickr / Goldmund100

PSA oder Semenogelase ist ein Enzym, das zusammen mit dem Samen bei einer Ejakulation ausgeschieden wird, es dient eigentlich zur Verflüssigung des Samens und kann im Blutserum nachgewiesen werden.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Unser Körper besteht aus 90 Prozent Wasser. Vor allem sind die gelösten Salze im Wasser wichtig. Gerade jetzt, wo es so heiß draussen ist, gilt es dem Körper viel Nachschub zu geben.

Wasser © flickr / Steven Fernandez

Was zählt nun genau zu Elektrolyten und wie kann man sie am besten unserem Körper wieder zuführen?

Jeder Stoff ist ein Elektrolyt, der im Wasser gelöst als elektrischer Leiter fungiert. So ist es logisch, dass Salze im Wasser in ihre Einzelbausteine zerfallen, welche positiv oder negativ geladen sind.

Elektrolyte liefern Stabilität.

Nicht nur die Formgebung auch zur Informationsübermittlung sind Calciumionen essentiell. Sie lösen bei einem Einstrom in ein Neuron ein Aktionspotenzial aus, welches durch Weiterleitung einen Reiz auslöst.    [...mehr]


Autor: Michael

Der Hodenkrebs ist eine Art von Krebs die vor allem junge Männer betrifft. Durch Abtasten der Hoden kann der Krebs früh erkannt und eine Metastasierung des Krebses verhindert werden.

Mit Hodenkrebs wird ein bösartiger Tumor im Hoden bezeichnet, der besonders Männer in der Altersgruppe unter 40 betrifft. Anders als bei anderen Krebsarten liegen die Heilungschancen bei Seminomen im Hoden sehr gut.

Mixed Germ Cell Tumor of Testis © flickr / euthman

Diagnose und Hodenkrebs Früherkennung

Der einfachste Weg einer Früherkennung ist das regelmäßige Abtasten der Hoden, z.B. beim Duschen. Was bei Frauen bei der Brustkrebsvorsorge geraten wird, sollten auch Männer für ihre Hoden beachten. Wenn sich Verhärtungen oder Schwellungen zeigen, sollte man den Weg zu einem Urologen nicht scheuen. Auch ein Gefühl der Schwere in einem der Hoden kann ein erstes Anzeichen für einen Tumor im Hoden sein.

Ein Urologe wird zunächst eine Ultraschalluntersuchung durchführen um einen Tumor zu diagnostizieren. Da ein Anschwellen der Hoden nicht zwangsläufig durch einen Tumor verursacht werden muss, ist die Differenzialdiagnose sehr wichtig für die weitere Behandlung.

Wird ein Tumor entdeckt, ist der nächste Schritt meist ein operativer Eingriff, bei dem der Hoden eröffnet wird und eine Gewebeprobe entnommen wird um die Tumorart zu bestimmen. Bei einem malignen (bösartigen) Tumor, werden Hoden und dessen Leiter entnommen.    [...mehr]


Autor: Michael

Der Graue Star (Katarakt) ist eine Augenkrankheit, die mit einer Trübung der Augenlinse einhergeht. In fast 90 Prozent der Fälle handelt es sich um eine Alterserscheinung.

Der Graue Star ist die weltweit häufigste Erblindungsursache. Die Erkrankung ist eine typische Alterserscheinung. Nur äußerst selten entsteht ein Katarakt nach einer Augenverletzung, nach Strahleneinwirkung, durch Medikamenten-Nebenwirkungen oder bei Diabetes mellitus. Manchmal kann er auch durch eine Infektion während der Schwangerschaft (z.B. Röteln) angeboren sein.

Auge © flickr/Roadrunner38124

Symptome des Katarakts

Betroffene werden von schleichende Sehstörungen und starke Blendungserscheinungen geplagt. Die Dinge werden nur noch unscharf, matt, verschleiert und verzerrt wahrgenommen. Auch Farben verlieren an Leuchtkraft. Man sieht “wie durch ein Milchglas“.

Operation Grauer Star

Der Grauer Star kann nicht medikamentös therapiert werden. Letztlich bleibt nur die Operation. Dieser Eingriff zählt aber zu den häufigsten und unbedenklichsten überhaupt. Er wird in örtlicher Betäubung vorgenommen. Dabei wird die vordere Linsenkapsel geöffnet, um das Innere der Linse zu entfernen. Die hintere Kapselwand bleibt erhalten. Das modernste Operationsverfahren ist die Phakoemulsifikation, die Entfernung des Linsenkerns durch Ultraschall zerkleinert und anschließend abgesaugt. Nach einer OP des Grauen Stars sind die Chancen, die volle Sehkraft wieder zu erlangen sehr hoch.    [...mehr]


Autor: Michael

Wenn nach dem Geschlechtsverkehr befürchtet wird, dass der Verhütungsschutz nicht ausreichend vorhanden war, kann bis zu 72 Stunden nach der möglichen Empfängnis unter ärztlicher Aufsicht die Pille danach eingenommen werden.

Wenn man die Pille einnimmt, kann es von Zeit zu Zeit vorkommen, dass man sie einmal zu spät einnimmt oder gar vergisst, Kondome können reißen und andere Verhütungsmittel verrutschen.  Eine Möglichkeit auch nach dem Geschlechtsverkehr zu verhüten ist die Pille danach.

Pille danach © flickr / °Florian

Die “Pille danach” gilt als Notfall-Medikament. Sollte bei der Verhütung mit mechanischen Mitteln (Kondom, Diaphragma, lea contraceptivum) etwas schiefgehen, z.B. das Kondom reißen oder aber die reguläre Pilleneinnahme nicht rechtzeitig erfolgt sein, kann die Pille danach, von einem Frauenarzt verschrieben werden um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.    [...mehr]


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