Beiträge vom: September, 2008

Autor: Michael

Migräne ist in Deutschland ein weit verbreitetes Phänomen. Trotzdem wird landläufig immer noch gestritten, ob die Schmerzen Symptome für eine echte Krankheit sind. Sogar als “Simulanten” werden Migräne-Patienten oft bezeichnet.

Dabei ist die Migräne eine anerkannte neurologische Krankheit die, auch wenn Ursachen und Entstehungsprozess noch nicht vollständig geklärt sind. Auch die Frage, ob Migräne ins Feld der Psychosomatik fällt, kommt immer wieder auf. Es existieren mehrere Hypothesen zur Krankheitsbildung, die unterschiedliche symptomatische Fakten zur Grundlage haben.    [...mehr]


Autor: Michael

Der Trend scheint schon vorbei, zumindest wird kaum noch darüber berichtet: Die Flatrate-Partys. Wochenlang quälten sich Reporter zu den vermeintlichen Szenetreffs um besoffene Kinder zu filmen und zu interviewen. Doch Tatsache bleibt, dass immer noch viel zu viele Jugendliche die Folgen solcher Trinkarien verkennen.

Vor allem die kurzzeitigen Folgen vom Flatrate Saufen sind das Problem. Über Sucht in diesem Zusammenhang einzugehen wäre etwas verfehlt. Deswegen will ich eher über die direkten Folgen von zuviel Alkohol berichten.

Wodka © Flickr /Carsten Lorentzen
Wodka gehört zum “Hart-Alk”. Verstärker Konsum kann in den Tod führen

Die ersten Erscheinungen von Alkohol sind die, sozusagen, gewünschten: Heiterkeit, Ausgelassenheit, Redseligkeit und Überschätzung. Doch von da an, ist es nicht weit zu Übelkeit und dem Ausfall der Feinmotorik. Dies sind (nicht die ersten, aber) bereits überdeutliche Anzeichen einer Vergiftung. Grob gesagt tritt die Vergiftung schon nach mehr als einem Bier ein. Ein Bier entspricht ungefähr 20 Gramm reinem Alkohol, wie die Ettikette bereits verrät: 5% Vol. bei einem halben Liter.

Ab einer Menge, die man im Blut mit Promille angibt, von 3,0 Promille bis 4,0 Promille versagen die Sicherheitssysteme des Körpers. Diese Menge ist schlicht und ergreifen giftig und kann zum Tod führen.

Den Alkohol verbieten ist sicherlich keine Lösung, aber ein gemäßigter Genuss macht mehr Spaß und trübt das Erinnerungsvermögen nicht derart – von den Kopfschmerzen mal ganz abgesehen. Außerdem macht man sich nicht so zum Löffel!    [...mehr]


Autor: Michael

Essstörung©flickr / austinANOMIC

An Essstörungen sind nicht selten Verhaltensstörungen schuld, die in vielen Fällen zu schweren, langwierigen Gesundheitsschäden führen.

Die betroffenen Personen beschäftigen sich physisch und psychisch ständig mit dem Thema „Essen“ und so wird ihr Tagesablauf der Ernährung angepasst und alles dreht sich am Ende darum.
Durch psychosoziale Störungen und die Einstellung zum eigenen Körper können Patienten die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung nicht mehr bewusst steuern. Wenn Betroffene Essen bzw. hungern verschaffen sie sich Befriedigung. Da diese nur einen kurzen Zeitraum anhält brauchen sie Wiederholung. Dieser immer wiederkehrende Prozess gerät irgendwann außer Kontrolle und man spricht von einer Essstörung.

Experten haben vier Typen von Essstörungen aufgezeigt: Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Binge Eating Disorder und Latente Sucht. Magersucht und auch die Ess-Brech-Sucht sind hinlänglich bekannt, die anderen Typen werden im Folgenden kurz erläutert.    [...mehr]


Autor: Michael

Es ist wieder ein mal soweit. Hustende Menschen, Kopfschmerzen und laufenden Nasen. Der Herbst ist schön, aber er hat seine Macken. Ein typisches Herbstsymptom ist… – ja, die Grippe auch – aber es ist die sogenannte Herbstkrankheit.

Austrocknung im Herbst © Flickr /My Hobo Soul

Neben dem Verlust so mancher Sonnenstunde ist eine andere Gefahr ebenso vorhanden.

Die Trockenheit im Herbst ist nichts Neues. Die Haut ist trocken und das kann sich auch auf die Lunge auswirken. Allgemein sinkt der Flüssigkeitsgehalt im Körper und das ist nie gut.

Das merkt man, weil  die Nase trocken ist. Oder auch die Mundschleimhaut, in der die Flüssigkeit ständig verloren geht und bei zu geringer Flüssigkeitaufnahme, austrocknet. Der Mensch besteht eben aus 70 Prozent Wasser.  Es gibt noch andere Symptome bei einer zu geringen Körperflüssigkeit: trockener Hals, Durst oder wie man im Volksmund sagt: “Brand”, trockener beziehungsweise rissiger Haut. Und ja, auch das Haar merkt diesen Mangelzustand.    [...mehr]


Autor: Michael

Ein zu hoher Blutdruck fällt den meisten Menschen erst mal nicht auf. Es führt nicht zu Beschwerden und hat, besonders in der Jugend, den Vorteil, dass man viel Energie bereit hält. Morgens ist man gleich wach und abends kann man länger machen.

Bluthochdruck ist gefährlich © Flickr /Andreas D.Doch Vorsicht! Ein Arzt erklärte ein mal, dass man sich das vorstellen muss, wie eine Kerze die heller brennt – sie brennt schneller ab. Mit anderen Worten der Druck auf die Gefäße kann so hoch werden, besonders mit steigendem Alter, dass es zu Herzinfarkten und auch zu Gehirnschlägen kommt.

Kann die Ernährung hier helfen? Klare Antwort: Ja! Vor allem ist der Salzgehalt relevant. So muss darauf geachtet werden, dass man nicht allzu viel des Natrium – Chlorids zu sich nimmt. Dass man sich gesund ernährt, ist ja klar und logisch. Doch dies gilt vor allem für die Freunde der Hypertonie (Bluthochdruck). Auch Fertigessen oder Fertigsaucen sind meist sehr Natriumhaltig.

Daneben sollte man auch ein starkes Übergewicht vermeiden, nicht allzu viel Kaffee trinken und möglichst nicht rauchen. All das verstärkt den Druck auf die Adern und führt über kurz oder lang zu Blutdruckbeschwerden.
Zudem gibt es auch Atemtechniken, die den Druck und den Stress reduzieren. So nimmt man tief Luft und bläst sie langsam über den zu einem „F“ geformten Mund heraus. Eine andere Möglichkeit ist, wenn man einen Zahnstocher mit einem Pflaster hinter dem Ohr befestigt. So ähnlich, wie einen Bleistift den man hinters Ohr klemmt. Dies kommt aus der asiatischen Meditationsmedizin.    [...mehr]