Autor: Michael
Wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) berichtete, werden die Beiträge für die gesetzlichen Kassen voraussichtlich auf 15,5 Prozent steigen.
Das würde bedeuten, dass die, die über ihre Jobs gesetzlich versichert sind, bis zu 700 Euro im Jahr mehr Beiträge zahlen müssten. Das wären knapp 60 Euro im Monat.
Natürlich ist das der schlimmste anzunehmende Fall und natürlich gibt die INSM nur Prognosen ab - die erstrecken sich jedoch auf immerhin 44 Kassen-Mitglieder. Für 5,5 Millionen wäre eine Beitraggsenkung zu erwarten. [...mehr]
31. August 2008

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Autor: Michael
Es ging um die Honorare der Kassenärzte. Jetzt ist es raus: sie werden gemeinsam zweieinhalb Milliarden Euro mehr im nächsten Jahr bekommen. Das ist ein Plus von zehn Prozent. Damit ist klar geworden, dass die kassenärztliche Vereinigung mit dieser Durchsetzung der Mindestforderung ein gewichtiger Verhandlungspartner ist. Die Politik selbst, unter Ulla Schmidt (SPD), hat diese Zahl ins Gespräch gebracht.
Für die niedergelassenen Ärzte im Osten bedeutet dies eine Angleichung des Westgehalts auf 90 Prozent. Geld ist eben doch das beste Hausmittel, zur Verbesserung der Laune.

Die Kassen sind nicht gerade begeistert von dieser Entscheidung, die durch unparteiische Schlichter entschieden wurde. Darüber hinaus haben sie angekündigt, dass sich dies auf die Beitragszahlungen der Kunden auswirken werde. Vermutlich wird es eine Anhebung um ein viertel Prozent geben.
“Diese massive Honorarerhöhung werden leider alle Versicherten deutlich in ihren Portemonnaies spüren” sagte von Stackelberg als Vertreter der Krankenkassen.
Jetzt werden noch die Gespräche mit den Klinik - Ärzten beginnen. Wie diese Verhandlungen ausgehen bleibt zwar weitgehend offen, aber eine Erhöhung wird es wohl auch dort in nicht geringem Maße geben. Wir werden sehen, was diesen Ärzten verschrieben wird. Geldmangel, als Krankheitsbild, ist bei Ärzten wohl ein ein Dauerzustand. [...mehr]
29. August 2008

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Autor: Michael

Im Laufe der zurückliegenden Jahre haben sich die Diagnosen bei psychischen Krankheiten um ein Vielfaches erhöht, was aber ganz unterschiedlicher Hintergründe besitzt. Zum einen ist man auf dem Feld der Psychologie in den letzten Jahren erheblich vorangeschritten und zum anderen hat sich auch innerhalb der Gesellschaft ein erheblicher Wandel vollzogen. Leistungsdruck und wechselnde Partnerschaften sind typische Symptome der Moderne und führen letztendlich zu Krankheiten wie Burn-Out-Syndrom, Angststörungen, Depressionen oder Magersucht.
Beim Borderline-Syndrom hingegen wird die Ursache weniger in der aktuellen Lebenssituation vermutet als in der frühen Kindheit, wo ein traumatisches Ereignis der Auslöser gewesen sein könnte. Vielmehr hat das Borderline-Syndrom Auswirkung auf die aktuelle Lebenssituation, wo der Betroffene emotional instabil reagiert. Die eigenen Gefühle richtig zu interpretieren fällt dem Erkrankten deutlich schwer, so dass impulsive Reaktionen und Stimmungsschwankungen zum typischen Krankheitsbild gehören.
Gerade die Stimmungsschwankungen beeinträchtigen die zwischenmenschlichen Beziehungen. Gerät die betroffene Person unter Stress, können paranoide Schlussfolgerungen zu Fehlinterpretationen der jeweiligen Situation führen. Die Folge sind instabile und von Krisen geprägte Partner- und Freundschaften. Bei besonders schweren Fällen steht der Patient quasi neben sich und beobachtet sein Handeln. Um jedoch den Realitätsbezug wieder herzustellen, verletzten sich die vom Borderline-Syndrom betroffenen Personen oftmals selbst.
Medizin-Experten zufolge sind in Deutschland rund zwei Prozent der von der Krankheit betroffen, wovon ein Großteil weiblich ist. Oftmals ist es möglich, den Patienten mit einer ambulanten Therapie hilfreich zur Seite zu stehen. [...mehr]
26. August 2008

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Autor: Christina
Die Forschung im Bereich der plastischen und ästhetischen Chirurgie wird seit Jahren vorangetrieben und immer neuere und verbesserte Verfahren kommen auf den Markt. Die Vereinigten Staaten von Amerika und auch Japan sind hierbei Vorreiter. Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist nur ein Beispiel dafür, dass es neben den bekannten Eingriffen auch Neuerungen gibt.
[...mehr]
19. August 2008

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Autor: Michael
Diese Krankheit, die medizinisch Scabies genannt wird, gilt als verpönte Krankheit, die meist nur Obdachlose befällt.
Dabei ist sie weit verbreitet. Grund hierfür ist die Verwechselungsgefahr mit Ekzemen und die schnelle Übertragung. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kommt es schnell zu einer Ansteckung. Hierfür genügt schon leichter Körperkontakt, etwa durch ein Händeschütteln. Die Inkubationszeit beträgt 3 bis 6 Wochen.
Verantwortlich für diese stark juckende Hautreaktion ist ein Parasit. Die weibliche Kratzmilbe legt ihre Eier und ihren Kot in kleinen Kanälen unter die Haut. Nach drei bis vier Tagen entwickeln sich die Eier zu Larven. Dadurch kommt es zu einer schnellen Ausbreitung über den ganzen Körper.
Die Reaktion auf den Milbenkot kann unterschiedlich stark sein. Achseln, Handgelenke und Genitalien sind meist die zuerst befallenen Körperstellen. An den befallenen Körperstellen treten Pusteln und Quaddeln auf, die sich durch Kratzen verstärken.

Bei einem Verdacht auf Scabies sollten sie sofort einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung erfolgt durch das Verschreiben einer speziellen Salbe. Diese tötet die Milben bereits nach einmaliger Anwendung ab. Kleidung und benutzte Bettwäsche sollte bei ca. 60°C gewaschen
werden oder bei -18°C eingefroren werden. Das tötet die Milben ab und entzieht ihnen die Nahrungsgrundlage. Des Weiteren sollten alle benutzten Gegenstände regelmäßig desinfiziert werden bis davon auszugehen ist, dass die Krankheit kuriert ist. [...mehr]
12. August 2008

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Autor: Michael
Am Sonntag wurde die Internationale AIDS-Konferenz in Mexico City eröffnet. Auf dieser treffen sich die verschiedensten Persönlichkeiten aus Politik und Organisationsumfeld, um im Kampf gegen die unheilbare Krankheit voranzukommen.
Die diesjährige Konferenz ist dementsprechend stärker auf einen Handlungs-Impuls ausgelegt. So möchten das die Veranstalter jedenfalls dargestellt wissen.
Gerade in der “Leaders Vision”, also dem Konzept, was sich mit dem Umgang mit Führungskräften aus Politik und Wirtschaft beschäftigt, wird eine offene Diskussion im Gegensatz zum alten Konzept vorgefertigter Reden angestrebt.
Ob das die gewünschten Änderungen herbeirufen wird, bleibt fraglich.Schließlich sind auch bei vergangenen AIDS-Konferenzen von seiten der “Leader” keine wirklichen Impulse ausgegangen. Die wirklich positive Wirkung der AIDS Conference 2008 dürfte eher in der Verquickung von Wissenschaft und Communities ligen. Ein weiteres erklärtes Ziel der Veranstalter besteht nämlich darin, Wissenschaftler und “Grass-Root”-Aktivisten zusammenzubekommen.
So soll bei der Bekämpfung des AIDS-Virus mehr zum wissenschaftlichen und weg vom ethischen hin argumentiert und geforscht werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich dadurch Erfolge abzeichnen. Immerhin steigen die AIDS-Raten zur Zeit so stark wie noch nie. [...mehr]
4. August 2008

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