Beiträge vom: April, 2008

Autor: Christophe

Der Frühling scheint, allmählich, doch zu kommen - und mit ihm das immer dringender werdende Verlangen nach einer Figur, die den Sommermonaten halbwegs angemessen wäre.

Es ist doch so: Im Winter tragen wir weite Kleidung, dicke Pullover, viel Wolle, Jacken … und essen auch (was sogar wissenschaftlich bewiesen ist) mehr fetthaltige Nahrung als in den Sommermonaten. Und im Frühling kommt dann, das gehört irgendwie dazu, das böse Erwachen: Der Bauch zu dick, die Oberschenkel zu schwabbelig, der ganze Kerl im allgemeinen (bzw., die Kerlin) kaum ansehnlich, und am allerwenigsten in Badeklamotten.

Was tun? Zwar verheißen derzeit diverse Plakate, ein bizarres Getränklein nehme den Hunger fort - bloß, so recht dran glauben will eigentlich niemand. Also treibt es die (gefühlt) Dicken in Deutschland in Scharen in die Naherholungsgebiete: Es wird wieder gejoggt. Oder gewalkt. Respektive Fußball, Tennis, Squash, Pétanque, Fangen, etc., etc. - kurzum: Deutschland bewegt sich!

Was ja gar nicht schlecht ist. Zumal eine Studie der Universität Ulm jüngst nachweisen konnte, das regelmäßiger Ausdauersport die Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis deutlich stärkt. Wenn das mal nichts ist - guten Lauf!    [...mehr]


Autor: Christophe

Als Tremor bezeichnet man medizinisch ein unkontrolliertes, chronisches und (scheinbar?) grundloses Zittern. Betroffen sein können Arme, Beine, Füße - meistens aber sind es die Hände. Der essentielle Tremor kann grundsätzlich in jedem Alter einsetzen; bei älteren Menschen wird er häufig mit einem Symptom der Parkinson-Krankheit verwechselt. Im schlimmsten Fall sind Menschen, die an einem essentiellen Tremor leiden, nicht mehr in der Lage, mit ihren Händen feinmotorische Arbeiten (etwa Schreiben) auszuüben.

Der Tremor gibt der Medizin bis heute Rätsel auf: Zunächst ist es schwierig, ihn zu diagnostizieren; de facto funktioniert die Diagnose über ein Ausschlussverfahren, indem Krankheiten, zu deren unmittelbaren Symptomen ein tremorartiges Zittern gehört, ausgeschlossen werden. Ferner sind die Ursachen der Erkrankung bis heute nicht bekannt - wodurch das Zittern beginnt, weshalb es überhaupt einsetzt und warum es manchmal auch unvermittelt wieder abbricht, wissen wir nicht.

Entsrpechend schwer fällt die Therapie - an unbekannten Ursachen ansetzen kann sie nicht: Bestenfalls die konkreten Beschwerden lassen sich etwas vermindern, aber langfristige Besserung gewährleisten solche Maßnahmen natürlich nicht.

Glücklicherweise hat die Aufklärung rund um das Thema Tremor in den letzten Monaten deutlich zugenommen - einschlägige Internetseiten informieren über das chronische Zittern; auch Hausärzte und Neurologen gehen offensiver damit um. Womit ein erster Schritt in die richtige Richtung getan sein dürfte.    [...mehr]


Autor: Michael

Die Diagnose Lungenkrebs ist für den betroffenen Patienten fast schon ein Todesurteil, denn diese Form des Krebses ist nur schwerlich heilbar. Auch das Erkrankungsalter, das im Durchschnitt 68 Jahre beträgt, ist für den Heilungsprozess nicht sonderlich förderlich.

Zwar hat sich die moderne Medizin auf dem Gebiet der Krebsforschung in den vergangenen Jahren erheblich weiter Rauchen als Ursache für Lungenkrebs flickr©sshentwickelt, jedoch ist Lungenkrebs bei Männern noch die häufigste Art des Krebses mit Todesfolge. Die Ursache liegt in der Komplexität der Krebserkrankungen, denn bei einer Krebserkrankung verlieren die betroffenen Zellen ihre Differenzierung und reagieren weitestgehend autonom, sie teils unkontrolliert und selbständig zu wachsen.

Beim Lungenkrebs ist von dieser Zellentartung unmittelbar das Organ selbst betroffen. Die am häufigsten auftretenden Formen des Lungenkrebses sind eine Erkrankung des Lungengewebes (Bronchialkarzinom) und des Lungenfells (Mesotheliom). Laut Angaben des Robert-Koch-Institutes gibt es pro Jahr etwas mehr als 40.000 Neuerkrankungen, von denen in erster Linie Raucher betroffen sind. Ihr Anteil beträgt bei den Lungenkrebserkrankungen 90 Prozent, eigentlich ein Argument um mit dem Rauchen aufzuhören. Da es inzwischen gute Hilfsmittel wie Nikotinpflaster gibt, wäre dies eine lohnenswerte Alternative zum Lungenkrebs.

Die Ursachen für eine Lungenkrebserkrankung sind im eigenen unmittelbaren Umfeld zu finden. Rauchen, aber auch dauerhaftes passives Rauchen sind die häufigsten Auslöser. Zudem können Schadstoffe und eine genetische Vorbelastung durchaus relevant für eine Erkrankung sein.

Die Symptome für Lungenkrebs äußern sich sehr detailreich und sind auch häufig bei anderen Erkrankungen vorhanden, weshalb man meistens viel zu spät auf die Diagnose „Lungenkrebs“ kommt. Ständiges Husten, Atemnot, Gewichtsverlust oder Müdigkeit sind eindeutige Anzeichen, die aber erst einmal im Zusammenhang wahrgenommen werden müssen.

Hat man den Lungenkrebs festgestellt bestehen mehrere Varianten zur Behandlung. Ist die Aussicht auf eine erfolgreiche Operation gegeben, wäre sie die beste Waffe zur Bekämpfung des Krebses. Andererseits muss man auf die Strahlen/Chemotherapie zurückgreifen, die für die Patienten eine lange Leidenszeit bedeutet und kein Versprechen auf Heilung gibt. Zudem gibt es inzwischen Studien, wo man mit Antikörpern arbeitet, um den Krebs zu bekämpfen, allerdings sind diese bis heute nicht ausgereift.

Mit einer entsprechenden Vorsorge und der Vermeidung von Ursachen kann eine Lungenkrebserkrankung vermieden werden.    [...mehr]


Autor: Michael

Kuss Krankheit flickr©davisChief

Immer wieder hat man in der jüngsten Vergangenheit von Sportlern gehört, die aufgrund des Pfeifferschen Drüsenfiebers erheblich geschwächt wurden (Roger Federer) oder wie im Falle des Fußballers Olaf Bodden sogar ihre Karriere beenden mussten. Die Krankheit, die mittels Tröpfchen- oder Kontaktinfektion übertragen wird, hat sich auch immer mehr als Volkskrankheit erwiesen.

Beim Pfeiffersches Drüsenfieber handelt es sich um eine Viruserkrankung, die sehr häufig bei Kinder oder jungen Erwachsenen auftritt. Mit ähnlichen Symptomen wie eine Grippe wird es von vielen Betroffenen selten in ihrer Form wahrgenommen, weshalb auch die seltenen Fälle von monatelanger oder gar jahrerlanger Erkrankungen in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen haben.

Auslöser des Pfeiffersches Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr-Virus, das den Gamma-Herpesviren zugeordnet wird. Normalerweise erkrankt ein Mensch lediglich einmal im Leben am Fieber, jedoch kann wie beim normalen Herpes eine wiederholte Infektion möglich sein. Im Gegensatz zum “normalen2 Fieber läßt sich das pfeiffersche Drüsenfieber auch nicht mit Wadenwickel oder dergleiche senken.Die Ausbreitung unter jungen Menschen ist durch deren intensiven Kontakt möglich, weshalb das Pfeiffersches Drüsenfieber auch den Beinamen „Kuss-Krankheit“ trägt. Die Erreger greifen zunächst das Drüsengewebe im Mund- und Rachraum sowie in der Nase an, um dann ähnliche Symptome wie eine Grippe hervorzurufen. Bei vielen Menschen lassen sich später EBV-Antikörper nachweisen, somit hat eine unbewusste Ansteckung stattgefunden. Wie fast alle Herpes-Viren bleibt auch der Erreger des Fiebers lebenslang im Körper, weshalb immer die geringe Gefahr eines erneuten Ausbruches besteht und wie beim eingangs erwähnten Beispiel von Olaf Bodden schließlich zum Karriereende führt.    [...mehr]