Beiträge vom: November, 2007

Autor: Michael

Draußen ist es jetzt zeitig dunkel und kalt ist es sowieso. Wer verspürt da nicht den Drang, sich zu Hause gemütlich einzukuscheln und einfach zu schlafen? Wären wir Bären, Eichhörnchen oder Igel, wäre dies sicherlich kein Problem - vorausgesetzt, unser Fettvorrat wäre ausreichend und wir finden einen geschützten Platz.

Warum können wir Menschen nicht einfach auch einen Winterschlaf machen?
Noch vor 100 Jahren gab es in Sibirien einen Volksstamm in der Gegend um Pskov, der sich jedes Jahr beim ersten Schnee am Feuer versammelte und schlief. Jeder von ihnen stand einmal am Tag auf, aß ein Stück Brot und trank einen Schluck Wasser und legte sich dann wieder hin. Bis zum Frühlingsanfang vergingen 6 Monate, in denen die Bewohner ihren „Winterschlaf“ machten, um ihre Vorräte zu schonen und möglichst gut über den Winter zu kommen.

In der heutigen Zeit ist dies natürlich undenkbar. Aber in vielen von uns gibt es noch - angeschoben von der inneren Uhr und dem anderen Tagesrhythmus - die Neigung im Winter zurückzuschalten, auf Sparflamme sozusagen. Es besteht meist ein erhöhtes Verlangen nach Fettem, Süßem und Kohlenhydraten, denn in gewissem Maße futtern auch wir uns noch den sogenannten „Winterspeck“ an.

Verantwortlich für all das ist die kurze Sonnenscheindauer pro Tag, - wenn sie denn scheint - und das Schlafhormon Melatonin, ein Hormon das in der Zirbeldrüdse des Zwischenhirns produziert wird und verantwortlich für unseren Tag-Nacht-Rhythmus ist. Durch den Einfall von Licht durchs Auge wird die Ausschüttung gebremst und mit abnehmender Tageslichtdauer erhöht sich diese.

Wenn man eine starke Antriebslosigkeit und ein erhöhtes Schlafbedürfnis verspürt und die Stimmung zum größten Teil sehr gedrückt ist, spricht man auch von einer Winterdepression.

Aber was können wir dagegen tun? Abwarten bis zum Frühling? Na, da wäre so mancher Arbeitgeber wohl nicht begeistert und auch die Patienten selbst leiden natürlich unter dieser Antriebslosigkeit und Müdigkeit.

Also heißt es jeden Tag mindestens eine halbe Stunde raus an die frische Luft, denn Licht und Bewegung helfen am besten. Menschen mit Hunden oder Kindern dürfte das wohl nicht so schwer fallen. Wenn Sie beides nicht haben, „leihen“ Sie sich doch einen Hund oder mal die Kinder vom Nachbarn für einen Spaziergang aus.

In Skandinavien, wo die lange Zeit der Dunkelheit noch viel ausgeprägter ist als in unseren Breitengraden, achtet man besonders auf die ausreichende Beleuchtung in Wohnung und am Arbeitsplatz. Es gibt sogar spezielle Leuchten oder Lichtecken, die jeden Tag für eine bestimmte Zeit genutzt werden können, um den negativen Auswirkungen der Dunkelheit effektiv entgegenzuwirken.

Kaufen sie sich einen bunten Blumenstrauß und tanzen sie bei fröhlicher Musik durch Ihre Wohnung. Achten Sie auf Ihre Ernährung, indem sie nicht zu fette und kalorienreiche Sachen essen, wie es ihr Körper gerne möchte. Ein Obstsalat schmeckt im Winter genauso gut wie im Sommer, ist aber durch den erhöhten Vitamin- und Mineralstoffbedarf des Körpers noch wichtiger.

Sollten im Frühling aber immer noch keine positiven Veränderungen eintreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eventuell eine ernsthafte andauernde Depression dahinter steckt.

Und ansonsten warten wir sehnsüchtig auf den Frühling, der uns mit seinen ersten Blumen und grünen Blättern aus unserem heutigen „Winterschlaf“ weckt.    [...mehr]


Autor: Michael

Im Kindesalter ist Bettnässen nicht ungewöhnlich. Noch jeder zehnte Siebenjährige ist betroffen.

Dass Kleinkinder, auch wenn sie tagsüber weitgehend “trocken” sind, gelegentlich ihr Bett einnässen, ist nichts Ungewöhnliches. Ein drei- oder vierjähriges Kind, das tagsüber schon ohne Windel auskommt, kann durchaus gelegentlich noch ins Bett machen - die Kontrolle der Blase wird nur allmählich erlernt; verständlicherweise ist dies im Schlaf besonders schwierig. Grundsätzlich sprechen Ärzte bei einem Kind unter fünf Jahren nicht von Bettnässen als Störung.

Von Bettnässen (Enuresis) spricht man, wenn ein über-fünfjähriges Kind mindestens zweimal im Monat unabsichtlich in sein Bett oder seine Kleider uriniert. Man unterscheidet ferner primäres Bettnässen, wenn das Kind noch nie über einen längeren Zeitraum “trocken” war, und sekundäres Bettnässen. Die relativ häufige Störung kann viele Ursachen haben - in jedem Fall ist es sinnvoll, einen Arzt zu konsultieren. In der Regel handelt es sich um eine geringe Entwicklungsverzögerung, also nichts, was Anlass zur Sorge gäbe. Enuresis kann aber auch organische Ursachen haben - dann ist medizinische Hilfe unabdingbar.

Übrigens ist immerhin 1% der Jugendlichen und Erwachsenen ebenfalls gelegentlich betroffen. Sofern somatische Ursachen ausgeschlossen werden können, wird Enuresis als psychische Störung betrachtet und mit ausführlicher Beratung, apparativer Verhaltenstherapie und gegebenenfalls Pharmakotherapie behandelt. Bettnässen ist in den meisten Fällen keine Krankheit im eigentlichen Sinn und geht rasch vorüber. Dennoch ist es für Betroffene (und besonders Kinder) sehr unangenehm; sie isolieren sich, vermeiden es, außerhalb zu übernachten etc. Eltern und Erzieher sollten darum auf die besondere Situation der Kinder Rücksicht nehmen und ihnen Klassenfahrten und dergleichen nach Möglichkeit erleichtern.    [...mehr]


Autor: Michael

Eine Grippeimpfung wird Angehörigen bestimmter Risikogruppen unbedingt empfohlen. Darüber hinaus ist eine Impfung gegen die Influenza-Viren aber grundsätzlich für jeden sinnvoll. Die Wahrscheinlichkeit, an Influenza zu erkranken, ist - besonders in Ballungsräumen - nach wie vor relativ hoch. Unglücklicherweise wird das Wort “Grippe” in der Umgangssprache für die unterschiedlichsten Erkältungskrankheiten gebraucht. Im Gegensatz zu vielen Erkältungskrankheiten - etwa 200 Krankheitserreger provozieren dieselben Symptome wie die Influenza - kann eine Grippe, auch bei sonst gesunden Erwachsenen, sich mitunter gefährlich verschlimmern und Folgeinfektionen provozieren; Herz, Lunge und Gehirn können angegriffen werden. In manchen Fällen läuft eine Grippeerkrankung aber auch fast beschwerdefrei ab: Wie der Körper reagiert, ist von Fall zu Fall verschieden. Da die Influenza-Viren ständig mutieren, können Impfungen keinen langfristigen Schutz bieten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt jedes Jahr einen Impfstoff zusammen, der den aktuellen Erregern entspricht. Der Impfstoff besteht aus abgeschwächten Influenza-Erregern. Wird der Körper mit ihnen “infiziert” (geimpft), entwickelt er innerhalb kürzester Zeit Antikörper; spätestens nach 14 Tagen ist das Immunsystem ausreichend gerüstet, um richtigen Influenza-Viren begegnen zu können. Natürlich rufen auch die abgeschwächten Erreger im Impfstoff manche Symptome hervor; es ist durchaus möglich, dass unmittelbar nach der Impfung die Körpertemperatur leicht ansteigt, ferner haben manche Menschen mit Kopfschmerzen und Migräne zu kämpfen. Diese Symptome klingen aber gewöhnlich innerhalb von 48 Stunden ab. Wer ohnehin schon erkältet ist, sollte also ein paar Tage abwarten, ehe er zum Arzt geht, um sich impfen zu lassen. Der beste Zeitpunkt für eine Impfung ist der Frühherbst, also Oktober und November. Der Körper ist 14 Tage nach der Spritze optimal vorbereitet; die stärkste Grippewelle trifft uns Mitteleuropäer normalerweise zwischen Dezember und April. Grippe-Impfungen machen rund 90% der geimpften Erwachsenen weitgehend immun; bei älteren Menschen, Kindern und Angehörigen anderer Risikogruppen ist dieser Prozentsatz um Einiges geringer. Somit ist eine Grippeimpfung fast genauso notwendig, wie eine Tetanus-Impfung, denn der Grippevirus wird von Jahr zu Jahr gefährlicher.

Influenza Virus © wikimedia

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Autor: Christina

Der Schlaganfall ist eine gerade bei jungen Menschen verkannte Krankheit. Sie wird immer noch zu sehr dem älteren Bevölkerungsteil zugeschrieben und dabei werden eigene Signale des Körpers meistens ignoriert. Häufigster Risikofaktor ist Bluthochdruck, etwa 70 Prozent aller Schlaganfälle werden dadurch ausgelöst.

Die Zunahme an übergewichtigen Menschen erhöht somit auch bei jüngeren Personen das Schlaganfallrisiko. Weitere Risiken sind Diabetes, ein zu hoher Cholesteringehalt, Arterienverkalkung sowie kleinere Herzkrankheiten. Ein Schlaganfall ist meistens die Folge anderer zuvor ignorierter Erkrankungen.

Typische Symptome eines Schlaganfalls sind Taubheit in Armen und Beinen, eingeschränktes Hören und Sehen sowie Schreib- und Koordinationsschwächen. Manchmal tritt auch eine leichte Verwirrung bei der betroffenen Person ein. Der Betroffene sollte sofort ins Krankenhaus gebracht werden, um mögliche Folgeschäden zu vermeiden oder gar um ihn das Leben zu retten.

Nach einem Schlaganfall sollte man seine Lebensweise erheblich verändern. Leichter Sport und eine gesunde Ernährung sind wesentliche Faktoren zum Erhalt der Gesundheit. In sehr schlimmen Fällen sind körperliche Behinderungen derart massiv, dass man einen Pflegedienst oder eine intensive Betreuung benötigt. Auf diese sollte man dringend zurückgreifen, um das Risiko eines weiteren Anfalls zu senken.

Durch Vorsorge kann man einen Schlaganfall aber auch gezielt vorbeugen. Regelmäßige Untersuchungen der körperlichen Werte gibt einen genauen Aufschluss über die eigene Gesundheit. Sport, gesunde Ernährung und Stressvermeidung helfen nicht nur gegen einen Schlaganfall.    [...mehr]


Autor: Christina

Wer kennt es nicht, man sitzt den ganzen Tag am Schreibtisch und die Schmerzen im Rücken werden stündlich mehr. Das ist aber nicht nur bei mir der Fall, denn wie ich kürzlich gelsen habe, sind Rückenschmerzen für die Deutschen statistisch der zweithäufigste Grund für einen Arztbesuch. Rund 70% der Bundesbürger leiden mindestens einmal im Jahr unter der Zivilisationskrankheit.

Oft resultieren die Beschwerden aus Haltungsschäden, etwa einer schlechten Haltung der Wirbelsäule beim Sitzen am Arbeitsplatz oder vor dem Fernseher etc. Da Rückenschmerzen ein Symptom sind und nicht die Krankheit selbst, können ganz verschiedene Ursachen infrage kommen.

Ursachen
In den meisten Fällen liegen den Beschwerden orthopädische Ursachen zugrunde; häufig gehen diese auf Haltungsschäden zurück. Diese Ursachen lassen sich aber nicht nachweisen – rund 90% aller chronischen Rückenschmerzen gelten als „unspezifisch“, d.h. es ist nicht möglich, ihre Ursachen zu lokalisieren. Zu den übrigen 10% werden orthopädische Beschwerden wie Osteoporose, Spondylolisthese, Bandscheibenvorfälle und Tumore der Wirbel gezählt.
Rückenschmerzen können auch internistische, organische Ursachen haben. Rippenfellentzündungen, koronare Herzerkrankungen und Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Lungenembolien und Nierenbeckenentzündungen können – neben anderen – empfindliche Schmerzen im Wirbelsäulenbereich bedingen.
Ganz abgesehen davon, dass in den ersten beiden Fällen Rückenschmerzen oft mit großen psychischen Belastungen einhergehen, können psychosomatische Ursachen den Beschwerden auch zugrunde liegen. Depressionen beispielsweise können sich in körperlichen Schmerzen äußern. In den letzten Jahren wurde häufig beobachtet, dass psychotherapeutische Behandlungen zur Linderung chronischer Rückenschmerzen beitragen können.

Therapie
Gewöhnlich reicht eine symptomatische Therapie (Krankengymnastik, Schmerzmittel, vorbeugende Übungen), insbesondere, da die meisten Rückenschmerzen nicht spezifisch sind und ihre Ursachen nicht geklärt werden können. Daneben werden Ostheopathie, Autogenes Training, Akupunktur, Yoga und Massagen von den meisten Betroffenen als schmerzlindernd empfunden.
Im Falle eindeutiger orthopädischer oder internistischer Ursachen kann natürlich auch chirurgisch eingegriffen werden; auf die meisten Fälle trifft das, wie gesagt, nicht zu, weil die Schmerzen nicht spezifisch sind.

Vorbeugung
Zur Vorbeugung wird besonders bewussteres Verhalten im Alltag gefordert: Das rückengerechte Heben schwerer Lasten, gerade Haltung beim Sitzen etc. Darüber hinaus werden Ausgleichssport bei sitzenden Tätigkeiten sowie Rückengymnastik empfohlen.    [...mehr]


Autor: Christina

„Ich mache Schluss, ich höre jetzt auf zu rauchen!“

Diesen Satz hat sicher schon jeder Raucher einmal gesagt, nur die wenigsten haben es bisher tatsächlich geschafft. Doch fand allmählich in der Öffentlichkeit ein Umdenken statt, die Freiräume für Raucher wurden allmählich kleiner. Die größte Änderung steht jetzt erst bevor, denn ab 2008 ist es nun so weit: Die Bundesländer setzen das Gesetz zum Nichtraucherschutz um. Fast überall in der Öffentlichkeit ist dann das Rauchen verboten und uneinsichtige Raucher, die es missachten, müssen dann mit Bußgeldern zwischen 50 und 500 Euro rechnen.

Nicht nur die neuen Gesetze sind an sich schon Grund genug mit dem Rauchen aufzuhören. Jeder Raucher weiß, dass es ebenfalls für seine Gesundheit das Beste wäre. Doch wie komme ich los von meiner Sucht?
Rauchen „gleich als Sucht“ zu bezeichnen ist für viele schon übertrieben – ist es nicht eher ein Genussmittel? Doch bewiesen ist, dass Nikotin ein Suchtmittel wie zum Beispiel Alkohol auch ist, deshalb ist es nicht einfach mit dem Rauchen aufzuhören. Der körperliche und psychische Entzug ist für die wenigsten Menschen ganz allein zu schaffen.

Rauchfrei- wirklich besser ? © flickr / motograf

Hat der Raucher erst einmal den Entschluss gefasst mit dem Rauchen aufzuhören, so gibt es für ihn verschiedene Möglichkeiten und Methoden, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützen und auch die Entzugserscheinungen (Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden und Nervosität) lindern können. Die psychologische Komponente des Entzuges und eine Verhaltensänderung sollte man mitberücksichtigen, denn damit verringert man das Risiko eines Rückfalls.
Laut der GesundheitsZeitung gelingt es nur 35 % der Raucher, aus eigener Kraft mit dem Rauchen aufzuhören, deshalb sollte der Gang zu einem Arzt der erste Weg sein. Akupunktur, Hypnose, Verhaltenstherapie und Nikotinersatztherapie sind die erfolgsversprechenden Therapien zur Raucherentwöhnung. Viele gesetzliche Krankenkassen wie z.B. Die Techniker-Krankenkasse bieten zudem spezielle Programme an, da Nichtraucher die gesünderen Kunden sind und sich das auch für die Kassen rechnet – für den Ex-Raucher natürlich noch viel mehr!

Weitere Tipps und Informationen:
Selbsthilfegruppen
• Raucherentwöhnung mit spezialisiertem Arzt
www.rauchfrei-durchstarten.de

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Autor: Christina

Erkältungen im Vormarsch

Jedes Jahr im Herbst nimmt die Zahl der Erkältungen wieder erheblich zu. Ursache für die rasante Ausbreitung ist nicht - wie häufig vermutet - das kalte Wetter oder zu dünne Kleidung, sondern die Gepflogenheiten der Menschen. Weil im Herbst Fenster oft geschlossen sind, herrscht in den Räumen unter anderem durch die trockene Heizungsluft, die die Schleimhäute reizt, eine größere Ansteckungsgefahr. Einmal erkrankt, werden die Bakterien und Viren oft durch simplen Körperkontakt (Hände schütteln oder Küssen) schnell übertragen. Zudem achten Kranke meist sehr wenig auf ihre Umgebung. Erkrankte Personen sollten einfache Regeln befolgen, um eine Ausbreitung zu verhindern:

  1. Kontakt zu anderen Personen vermeiden
  2. Räume, in denen sich viele andere Personen befinden, grundsätzlich nicht betreten
  3. Intensives Waschen der Hände – Viren/Bakterien finden zum Beispiel gerne auf Türklinken
  4. In den ersten Tagen das Bett hüten und die Krankheit auskurieren

Der Erfolgsdruck und Existenzangst durch Arbeitsplatzverlust führt in vielen Fällen dazu, dass Arbeitnehmer trotzdem zur Arbeit gehen. Damit werden aber Kollegen der Ansteckungsgefahr ausgesetzt und die eigene Leistungsfähigkeit ist erheblich eingeschränkt. Meist helfen ein oder zwei Tage Pause bei der Heilung wesentlich mehr als eine ständige Verschleppung der Krankheit.
Ist man erst einmal von der Krankheit betroffen, helfen sehr viele Hausmittel und verschaffen eine Milderung der Krankheitssymptome. Bei Erkältungen ist Trinken besonders wichtig - durch Fieber, Schnupfen und Husten verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit, Schlim wird zäh und kann nicht abgehustet werden, was die Krankheit verlängert. Salzlösungen ermöglichen Linderung bei Husten und Schnupfen, dabei sollte ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Salz vermengt werden. Kalte Umschläge verringern Fieber- oder Hustensymptome.

Um den Körper zu erfrischen, ist ein Bad mit ätherischen Ölen zu empfehlen. Außerdem können natürlich Medikamente zur Anwendung gebracht werden, um eine Eindämmung der Erkältung zu ermöglichen.    [...mehr]


Autor: Christina

Alle Jahre wieder … kommt die Grippe.

Eine aktuelle Studie des Robert-Koch-Instituts weist nach, dass allein in Deutschland jedes Jahr rund 15.000 grippebedingte Todesfälle zu verzeichnen sind. Das bedeutet, dass das durch die Influenza-Viren geschwächte Immunsystem nicht imstande war, gefährliche Krankheitserreger aufzuhalten: Letztlich sterben die meisten Menschen infolge der Grippeinfektion an einer Lungen- oder Herzmuskelentzündung.

Dabei ist gegen eine Infektion schon durch die jährliche Grippeimpfung meist ausreichend vorgesorgt. Doch längst nicht alle gefährdeten Personen lassen sich impfen. Im Jahr 2006 waren es laut dem Robert-Koch-Institut immerhin rund 19 Millionen Menschen.

Besonders gefährdet sind gemäß Ständiger Impfkommission (STIKO) des Institutes:

  • Alle Personen über 60 Jahre
  • Alle Personen, die in erhöhtem Kontakt mit gefährdeten Personen stehen (Medizinisches Personal, Betreuer, Pflegepersonal, Personal in öffentlichen Einrichtungen mit hoher Publikumsfrequenz, etc.)
  • Alle Personen, die direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln haben
  • Alle Personen, die kürzlich Vogelgrippe-gefährdete Länder bereist haben oder bereisen werden.

Ebenso wird die jährlich zu erneuernde Impfung allen Personen mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane, chronischen Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes, Multipler Sklerose, angeborenen oder erworbenen Immundefekten, oder die mit diesen Personen in direktem Kontakt stehen, unbedingt empfohlen.    [...mehr]


Autor: Christina

Eine im März veröffentlichte Studie der Felix-Burda-Stiftung belegt deutlich, dass richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung wesentlich zur Darmkrebs-Prophylaxe beitragen.

  • Ernährung

Wie aus der Veröffentlichung hervorgeht, wird das Erkrankungsrisiko besonders durch den häufigen Verzehr weiterverarbeiteter Fleischprodukte (Wurst, Pastete etc.) um bis zu 50% erhöht. Anderes rotes Fleisch (Rind, Wild, Schwein) scheint ebenfalls Einfluss auf die Krankheit zu haben, wenn auch geringeren. Ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Geflügelfleisch und Darmkrebserkrankungen konnte nicht einwandfrei nachgewiesen werden. Der Genuss von Fisch und Meeresfrüchten vermindert das Risiko einer Darmkrebserkrankung sogar. Für das Krankheitsrisiko ist neben der Art der Zubereitung auch der Eisengehalt von Bedeutung. Eisen begünstigt die Vervielfältigung von Zellen der obersten Darmschicht, die wiederum neigen zur Entartung und damit zum Krebs.
Obst und Gemüse versorgen uns mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders der regelmäßige Genuss von Äpfeln scheint das Risiko einer Darmkrebserkrankung zu senken. Dass Vitamine aber allgemein das Erkrankungsrisiko senken, kann die Studie nicht bestätigen. Sie tragen sicherlich wesentlich zu unserem Immunsystem bei; wieweit sie aber konkrete Auswirkungen auf Darmkrebs haben, ist noch nicht ausreichend erforscht.
Der Einfluss von Ballaststoffen auf das Risiko einer Darmkrebserkrankung ist umstritten. Da mehrere Studien zu unterschiedlichen Standpunkten gelangen, ist insbesondere der positive Einfluss vermehrten Ballaststoff–Verzehrs, beispielsweise in Form von Vollkornprodukten, fraglich.
Milch und Milchprodukte scheinen das Risiko deutlich zu senken. Das wird besonders mit dem enthaltenen Calcium in Verbindung gebracht: Es bindet freie Gallensäuren im Darm.
Eier und Eiprodukte dagegen scheinen eine Darmkrebserkrankung eher zu begünstigen.

  • Sport

Der positive Einfluss von regelmäßiger Bewegung auf das Risiko einer Darmkrebs-Ersterkrankung wird häufig mit der geringeren Verweildauer der Nahrung im Darm in Verbindung gebracht – Sport regt den Stoffwechsel an. Das kommt auch dem Immunsystem zugute, auch der Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel profitiert von regelmäßigem Sport. Daneben wird zunehmend auch der Zusammenhang zwischen deutlichem Übergewicht und Darmkrebs wahrgenommen. Auch aus diesem Grund ist sportliche Betätigung unersetzbar.



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